Gott ist ein Reiseführer zum Glücklichsein

God said:

Gott redete …

Meistens sehen Mich Meine Kinder als eine laufend betriebene Beschwerde-Abteilung oder als einen Kolumnisten für Liebeskummer oder als eine Sozialabteilung.

Es gibt eine Geschichte von einem jungen Mann, der sich hören ließ, er wolle sich Mir hingeben, sofern Ich ihm dieses eine Mal einen besonderen Gefallen erwiese. Wie die Geschichte besagt, half Ich aus. Der, der um eine Antwort auf sein Anliegen ansuchte, fand alsbald ein Schlupfloch, um aus diesem Versprechen herauszukommen. Ich habe vergessen, um was für ein Schlupfloch es sich handelte. Natürlich fragte Ich ihn nicht nach seinem Versprechen, ebenso wenig ist solch ein Versprechen notwendig.

Ich bitte euch nicht, Mir als eine Art Rücklauf auf Meine investierte Einlage treu ergeben zu sein. Es liegt in eurem besten Interesse, euch zu entsinnen, dass Ich hier bin und dass Ich euch liebe. Es liegt in eurem besten Interesse, damit vertraut zu sein. Ich erbitte keine Versprechen von euch. Es ist Mein Begehren, dass ihr für Glücklichsein geltet.

Betrachtet Mich als den Reiseführer zum Glücklichsein. Ich weise euch zum Glücklichsein. Hier lang zum Glücklichsein. Ich zeige den Weg. Ihr seid in Meinem Bus herzlich willkommen, indes habt ihr keineswegs einzusteigen. Das müsst ihr nicht. Ihr habt die Wahl. Seid eingedenk, Ich gebe euch den Freien Willen. Er ist euer. Freier Wille ist kein Versprechen, das Ich eingehe. Es ist bereits erledigt. Du bist das Objekt dieses Spiels, das Wir Leben nennen. Du bist überdies das Subjekt.

Du kannst das Spiel des Lebens leicht nehmen. Es ist nicht ganz so ernst, als was ihr es euch machtet. Das möchtet ihr selbstverständlich gerne mit Mir debattieren. Ihr möchtet Mir gerne aufzeigen, dass das Leben tatsächlich ungemein ernst ist. Ich kann euren Standpunkt nachvollziehen. Es geht dabei um eine Manier, auf das Leben zu blicken. Diese Sicht ist eine treffliche Art, Leiden zu einer sicheren Sache zu machen.

Alles und jedes kann ernst genommen werden, freilich gehört nicht alles ernst genommen. Ihr steht nicht in der Ernsthaftigkeit Schuld. Dass das Leben heilig ist, hat nicht zu bedeuten, dass das Leben düster zu sein hat. Dass ihr im Leben zu Diensten seid, bedeutet nicht, ihr dient kraft Leiden. Es braucht kein Talent, zu leiden. Leiden ist so leicht wie ein Stück Kuchen. Ich möchte nicht, dass Leiden als eine Bewandtnis für Stolz hergenommen wird. Nehmt stattdessen Freude.

Das Leben bietet euch Freude dar. Was möchtet ihr gerne im Hauptfach studieren? Freude oder Leiden? Im Leben Freude finden ist weder freventlich, noch ist es frivol oder unwert.

Was wäre denn, wenn Freude keine Gegensätzlichkeit aufwiese? Was wäre, falls für Freude einfach Am-Leben-Sein hinlänglich wäre? Ihr habt im Grunde genommen im Leben nicht mit jeder Karte auf der Hand zu gewinnen. Das Leben hat ganz und gar nicht mit Gewinnen oder Verlieren zu tun. Es kann schlicht um es leben gehen. Sowie du das Leben lebst, gewinnst du hinzu.

Natürlich erlangst du selbst bei dem, was du den Tod nennst, hinzu. Es gibt keinen Tod, ausgenommen den des Leibes. In der Welt gibt es einen Punkt, wann ein jedes Meisterstück zerschleißt. Das allerschönste Gebäude zerbröselt. Aus Gesteinsbrocken rührt Sand her. Es liegt in allem Gutes, dessen unbenommen, wie ihr es seht.

Alle Leute, die in Körpern herumlaufen, sind lebendig. Alle Leute, die ihre Körper los gelassen haben, sind ebenfalls lebendig, außer sie reichten in der einen oder anderen Weise der Erde ihre Körper zurück. Ihr, die ihr derzeit in euren Körpern am Leben seid, seht das Nichtvorhandensein des Leibes als einen tragischen Verlust. Alle diejenigen, die nicht mehr länger in ihrem Körper weilen, und dies ist die Mehrheit, sind ebenso lebendig, und sie sind wohlauf, bloß ihrer Leiber entblößt. Sie sind nicht mehr länger konkret, wie ihr es seid. Sie sind subtil, und fein ist machtvoll. Ihr seht im Tod Einbuße, was anders gesagt bedeutet, dass das Leben weniger konkret und weiter-reichend ist.

Sobald euer Körper abgegangen ist, seid ihr beweglicher, ihr bereist weitere Regionen. Lasst Uns ein besseres Wort als Tod finden, denn Tod hat enorme Konnotationen, die damit einhergehen. Tod ist keine Ödnis. Er ist ein fruchtbringendes Feld mit Wundern. Ich erkläre: Der Tod ist ein fruchtbares Feld mit zahlreichen Wundern.

Translated by: theophil

 

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