Glücklichsein ist ein sachter Strom des Liebens deiner selbst
Gott redete …
Sobald du glücklich bist, veranlasst du dein Glücklichsein, und du bejahst es. Ich rede von einem sanften Strom des Glücklichseins, nicht von einer herumtollenden Gezeiten-Woge. Allzu viel Glücklichsein die ganze Zeit könnte dich verschleißen. Ja, sachtes Glücklichsein ist gut, ein gelinder Strom, dich selber zu lieben.
Unglücklichsein scheint dich heimgesucht zu haben, allein, überdies hast du des Öfteren Unglücklichsein als deinen Gast akzeptiert. Ganz sicher, Unglücklichsein kommt und geht, indes ist dir ein steter Fluss des Empfindens tiefen Unglücklichseins nichts gänzlich Fremdes.
Setze Glücklichsein mit Liebe gleich. Setze Unglücklichsein mit Entbehrung von Liebe gleich. Gib der Liebe statt, Minute um Minute von deinem Herzen her zu strömen, und gib ihr statt, dort hinein zu strömen, woher sie Minute um Minute kommt - und, ja, du bist glücklich.
Wer reden nicht von dramatischer Liebe. Wir reden von einer simplen Liebe, die am Strömen ist. Die Liebe hat keinen Namen zu haben. Daherströmende Liebe ist alles, was du bedarfst, um dich als glücklich zu bezeichnen. Schlicht jene kleinen simplen Momente beispielsweise, wie diejenigen, wann du die Computer-Tasten unter deinen Fingern spürst, wie sie mit deinen Worten einhertraben, oder wann du schläfrig bist und dir die Augen reibst, oder wann du geradeeben mal das eine oder andere bist, dessen du dir gewahr bist.
Momentan könntest du ein Rollo hochziehen und aus einem Fenster blicken. Momentan könntest du dir den Sonnenaufgang anschauen, oder den Sonnenuntergang und wie Sterne herauskommen, du könntest dir ein vollkommenes Rund des Mondes und die Herrlichkeit Gottes, Die am Himmel am Funkeln ist, ansehen.
Jene kleinen Momente, über das Universum vervielfältigt, können dein Glücklichsein ausmachen, weil du jene Momente liebst.
Selbst so dich Geräusche in der Nacht nerven, nächtliche Geräusche versehen dich ebenfalls mit Freude. Sowie man schlicht darüber nachdenkt – quäkende Hupen, oder Insekten, die zirpen – das ist nicht von Belang. Etwas ist dir kostbar.
Am Ende des Tages, wenn alles vorüber ist – was für Laute und Anblicke sind dir da nicht wertvoll?
Jemandes Räuspern könnte dich belästigen, allein, mitten im Hüsteln teilt ein Menschenwesen die Welt mit dir, unterdessen er sich räuspert, und dieser Augenblick, dieser Augenblick einer Zeit und schier einer Zeit ist in seinem Kern rasch am Vorübergehen und kostbar und gehört nicht weggeworfen.
Ja gar, das Ehepaar von nebenan kann sich lautstark in den Haaren liegen. Der Lärm der Auseinandersetzung ist nicht edel, dennoch ist selbst Sich-Streiten Leben, und ist es Leben am Sich-Rühren, und, falls heute der letzte Tag ist, wo du nachgerade lautes Streiten zu Ohren bekommen kannst, könntest du schlagartig nach Luft ringen angesichts dessen Kostbarkeit, denn dieser Ton ist ebenfalls Part des Lebens gewesen. Dieser Ton gibt zu erkennen - jemand kümmert sich eine Menge um etwas.
Bedenke das. Du lebst in einer Welt, und du hast sie mit Allen gemein und teilst sie. Du teilst das Leben. Du bist dem Leben verpflichtet. Räume es ein - - was für ein Wunderwerk.
Einst existiertest du nicht, wie du dich derzeit zu existieren kennst. Einst warst du nicht ein Zwinkern in deines Vaters Auge. Einst warst du ein Säugling. Einst warst du mit einer hölzernen Spule zum Spielen glücklich. Nun bist du ein Erwachsener, und irgendwie hast du deine Fröhlichkeit weggelegt und sie gegen trübe Ernsthaftigkeit eingetauscht. Gleich welchen Preis du für Ernsthaftigkeit zahlst, es ist kostspielig.
Du kannst zur selben Zeit ernsthaft sein und Freude haben. Wieso denn nicht? Alles was es dafür braucht, ist sich im Leben einklinken, so wie es kommt. Schlicht so wie du einen Foxtrott oder einen Mambo tanzen und mit einem der zweien oder mit beiden durchaus glücklich sein kannst, ebenso kannst du mit einem der zweien oder mit beiden unglücklich sein. Wessen Entscheid ist das? Beim Leben gilt es dir, Wahlen zu tätigen. Du bist Leben, und das Leben ist dir immerhin unaufhörlich leicht erhältlich.
Falls du wüsstest, dass Schnitter Tod morgen um 3 Uhr vor der Tür stehen wird, wie wertvoll könnte dann der morgige Tag sein? Es könnte sich um einen regnerischen düsteren Tag handeln, und er wäre dir ungemein kostbar. Alle diese kleinen Momente, die einen Tag ausmachen, sind fürs Glücklichsein hinlänglich.
Ist es zu viel, dass Ich euch bitte, glücklich zu sein?
Wischt eure Tränen ab, und seid in jedem Fall glücklich. Was habt ihr denn einzubüßen, es sei denn Unglücklichsein?
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/gluecklichsein-ist-ein-sachter-strom-des-liebens-deiner-selbst.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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