Führer der Menschheit
Als Anführer der Menschheit dienst du. Ein Führer ist derjenige, der dient. Ein Führer schaut danach, die Bedürfnisse anderer Menschen zu erfüllen. Sobald Menschen auf dich sehen, diene ihnen.
Eben so wie du Mir dienst, diene du Anderen. Das ist das Geschenk, was Ich euch gegeben habe - dem Universum dienen. Und das ist das Geschenk, was ihr gebt. Was Ich euch gegeben habe, ist an euch, zu geben. Wie ihr es bewahrt, ist, es zu geben. Und darin liegt euer Dienst, und hiermit serviert ihr Meinen Gästen in der Welt Freude.
Ein Führer ist der Gastgeber. Wenn ihr groß seid, seht ihr von der Höhe her, die ihr seid.
Es war einmal, da ging es bei eurem Leben um euch, um eure Wünsche, Rechte und Privilegien. Nunmehr, weil ihr euch gewahr seid, wie viel euch gegeben worden ist, gebt ihr. Das ist die Höhe, auf der ihr steht.
Sobald ihr erkennt, dass ihr nicht bedürftig seid, überblickt ihr die Welt und die Menschen in ihr, und umso mehr erkennt ihr, dass ihr deren Diener seid.
Niemand dient mehr als der König.
Dienen ist nicht Catering. Es ist Dienen. Es ist Dienen aufs Allerhöchste, und das ist Liebe. Ihr serviert Liebe, Liebe als schlichte Stille, so als wärt ihr Liebe selbst. Falls ihr Liebe wärt, wie würdet ihr sie geben? Wann? Und wo? Ihr seid Liebe. Wie wollt ihr sie geben? Du bist ein Helfer. Und Ich bin es, Dem du hilfst. Ich bin es, Dem du dienst. Ich bin es, Dem du gibst.
Mein Diener dient nicht in Knechtschaft. Er dient in Gunst. Sofern es nicht in Gunst vonstatten geht, ist es kein Dienst. Der Kellner, der griesgrämig ist und die Mahlzeit vor dich hinstellt, dient dir nicht. Der dir gut dient, ist derjenige, der aus seinem schenkenden Herzen heraus gibt. Es ist sein Trachten zu dienen. Gibt es ein größeres Privileg, als im Stande zu sein zu dienen?
Es wird ermüdend, die ganze Zeit aus dir selbst herauszuschauen, während du deinen eingebildeten Bedürfnissen nachsinnst, und wie sie jemals erfüllt würden.
Als Führer hast du die Erfahrung gemacht, dass dein Bedürfnis lautet, zu dienen, nicht wie ein Arbeitsesel, sondern wie ein König. Du bist ein König vor den Menschen. Darin besteht deine Rolle, und sie ist am Bescheidensten. Bist du nicht bescheiden, an Meiner Stelle zu dienen? Diejenigen, die dienen, sind die Sanftmütigen, welche die Erde ererben werden. Ihr habt sie bereits geerbt. Sie wurde euch hinterlassen.
Als Kleinkind habt ihr euren Eltern Glück überreicht. Das war etwas Natürliches. Ihr habt Lachen und Freude angedient. Ihr teiltet eure Freude. Als Baby habt ihr eure Aufgabe gut gemacht. Ihr habt sehr gut aufgewartet.
Als Schüler habt ihr euren Lehrern gedient. Eure Lehrer haben euch gedient, und jetzt, während ihr Lehrer seid, dient ihr ebenfalls. Lehren ist dienen. Führen ist dienen. Dienen ist, wie ihr mehr wie Ich werdet.
Nicht dass es euch gilt, zu herrschen. Euch gilt es zu dienen. Es ist euer Selbst, was ihr serviert. Ihr serviert Mich, und Ich bin es, der es möglich macht, dass ihr serviert.
Ich habe euch im Dienst des Gebens trainiert. Ich habe euch gezeigt Wie. Ich habe euch durch das Geben an euch selbst unterwiesen. Ihr habt durch Inempfangnehmen von Mir gelernt. Ihr könnt bloß geben, was ihr in Empfang genommen habt. Nehmt nunmehr die Zuvorkommenheiten in Betracht, die Ich hinreichte. Ich habe euch mehr gegeben, als ihr wohl bei euch verwahren könnt.
Bäume tragen Früchte. Du bist der Baum Meines Herzens. Du gibst nicht unterwürfig. Du gibst, weil es die natürlichste Sache in der Welt ist, zu geben. Lass das Geben von deinem Herzen her kommen, anderenfalls täuschst du vor zu geben.
Ich sagte zu dir: "Gib einem Jeden Meine Liebe. Nicht in Worten, sondern tatsächlich."
Jeder Dienst ist Mir. Alle Liebenswürdigkeit geht zu Mir. Alles, was du gegeben hast, hast du Mir gegeben. Du gibst in Dankbarkeit gegenüber dem Einen, Der gegeben hat. Nicht als Zurückzahlung einer Schuld, sondern als Sänger von Liedern. Du gibst als jemand, der alleinig zu singen vermag, und das Lied, was er singt, ist Freude, und das Lied, was er singt, ist Liebe, und das Lied, was er singt, ist: "Lasse mich in Freuden dienen. Deswegen bin ich hier, und das ist das Einzige, was ich zu tun vermag. Lass es mich deswegen tun. Hier, ich führe dich nun an. Danke dir."
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/fuehrer-der-menschheit.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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