Fege die Erde in deine Arme auf
Gott redete ...
Die Vollkommenheit liegt inwendig in dir, nicht in den Vorkommnissen außerhalb von dir. Eine Prinzessin in königlichem Brokat ist eine Prinzessin. Im Brokat ist sie nicht mehr von einer Prinzessin. Nicht weniger in selbst Gesponnenem. Eine Prinzessin, die sich verkleidet hat, ist nach wie vor eine Prinzessin. Und ihr seid alle Prinzen und Prinzessinnen in Verkleidung, derart gut verkleidet, dass ihr euch selbst getäuscht habt.
Aus eurer begrenzten Wahrnehmung heraus ist das Leben in der Welt nie vollkommen. Sofern du dich unglücklich befindest, mache den Umständen keine Vorwürfe. Mache niemandem oder überhaupt nichts Vorwürfe, und das schließt dich mit ein. Unglücklichsein ist eine zeitweilige Gegebenheit.
Egal, in welchem Raum du dich befindest, du bist du. In einem Palast, du bist du. In einer Dachkammer, du bist du. Der Ruß aus einer Kohlenmine wäscht sich ab, du aber bist unauslöschlich.
Wenn du dich in einem Regenguss befindest und völlig nass wirst, dann denkst du nicht, dass nass alles ist, was du bist oder was du je sein wirst. Selbst im Regen machst du weiter, bis die Sonne herauskommt oder bis du bei ihr ankommst. Was immer außerhalb von dir liegt, ist dir irrelevant. Du bist kein Kamelion. Allerdings lässt sich eine Neigung ausmachen zu denken, dass deine Umgebung zu einem bestimmten Zeitpunkt die Oberherrschaft über dir habe.
Selbstverständlich musst du nicht, in welcher Pfütze du dich auch befindest, dort bleiben. Dennoch bist du die gleiche Person, die in die Pfütze hinein geht, wie diejenige, die aus ihr heraus geht.
Gleich welches Gestrüpp du durchläufst, du gehst hindurch. Du bist nicht das Gestrüpp. Sogar wenn du zerkratzt bist, bist du anders als voller Gestrüpp. Aus dem Dornicht herausgehen - daraus bist du nicht angefertigt. Du warst nie beseitigt.
Nichts stellt die Anfertigung von dir dar. Du bist bereits erschaffen.
Du bist Herrlichkeit eben in diesem Augenblick. Du warst niemals all jene Dinge, die du dachtest zu sein. All jene Namen, mit denen du dich bezeichnet hast, waren nie die deinen. Du hast dich selbst falsch beschildert.
Nun ist der Augenblick da, um dich daran zu erinnern, dass du von oben her gekommen bist. Du bist diesem Planeten ein Besucher. Du bist nicht der Planet. Du bist mehr als jeder Planet. Er macht dich nicht. Du auf der Venus bist du. Du auf der Erde bist du. Du bist das, was du immerfort warst, aber du hast deine Wurzeln vergessen. Deine Wurzeln sind im Himmel.
Nichts vermag es, auch nur ein bisschen von dir zu verwandeln. Alles, was verändert werden kann, ist ein Eindruck von dir selbst, und Eindrücke sind keine währenden Dinge.
Ich kümmere mich nicht darum, was du an Fehlern gemacht hast. Du bist, wer du bist. Du bist nicht all jene Worte über dich selbst. Du bist ein göttliches Kind. Du bist Mein göttliches Kind. Göttliches erzeugt Göttliches. Göttliches kann nicht Minderes als Göttliches erzeugen. Du, der du dich in einem Menschlichen Körper befindest, bist gleichwohl göttlich. Das schmucke Pferdegeschirr bist nicht du. Dein Körper ist ganz gewiss nicht du. Du identifizierst dich mit ihm. Du kannst dich mit allem identifizieren, wieso dann ausnahmsweise einmal nicht mit der Wahrheit?
Du hast dich selbst überredet, dass die Unwahrheit die Wahrheit sei. Was du realistisch nennst, ist nicht die Wahrheit. Das kann sie nicht sein. Deine Fußspuren im Sand sind nicht du. Dein Daumenabdruck ist nicht du. Du wirst nirgendwo zu finden sein, ausgenommen bei Mir. Irgendwo anders hast du keine Existenz. Du hast das so vorgetäuscht. Du bist in deiner eigenen Fantasie fort getragen worden. Deine Einbildungen haben an dir verheerenden Schaden angerichtet.
Bejahe die Beschränkungen nicht mehr länger.
Bejahe stattdessen die Freiheit. Sie ist dein. Das war sie immer. Solange, wie du dir Begrenzungen für dich selbst setzt, hast du keine Freiheit. Du hast Freiheitsentzug. Du bist dein eigener Gefängniswärter. Die Welt gab dir eine Zelle, indes hast du dich selbst dort hinein verbracht. Du hast den Schlüssel. Du bist der Schlüssel. Setze dich selbst von der Herrschaft des akzeptierten Denkens frei. Du hast akzeptiert, was inakzeptabel ist. Bejahe nunmehr, dass du ein großer Samen auf der Erde bist. Du wurdest vom Himmel importiert. Du bist keine Irdenware. Du bist die Essenz des Himmels. Du bist der Bringer der Erde zum Himmel. Fege die Erde in deinen Armen auf und bringe sie hierhin.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/fege-die-erde-in-deine-arme-auf.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

