Falls du an Mich glaubtest

God said:

Gott redete ...

Du wurdest unterwiesen, entsetzt zu sein. Du wurdest unterwiesen, dass Bestürzung eine geeignete Erwiderung darstellt. Falls du nicht ans Entsetzen glaubtest, würdest du es dann haben? Falls du nicht dächtest, es stelle die rechte Erwiderung dar, würdest du es ausüben? Musst du Bestürzung haben?
Musst du frustriert sein, wenn etwas nicht so ist, wie es deinem Bescheid nach sein sollte? Was wäre, falls du zuallererst keine solchen Entscheidungen träfest? Was wäre, falls du vorwärts gingst, egal auf welchem Terrain?
Was wäre, falls du wüsstest, dass du du bist, unbesehen, was sich in deinem Weg befand. Was wäre, falls du angesichts von Vorkommnissen und Menschen einfach deinen Hut lüftetest, 'Entschuldigt mich' sagtest und einen anderen Weg einschlügest? Was wäre, falls alles, was geschieht, nichts mehr ist als auf der Straße in jemanden hineinlaufen? Oder um ein Schlagloch herumgehen? Oder deinen Schritt wechseln? Was wäre, falls du dich nicht darum zu kümmern hättest, was rund um dich herum vorgeht?
Was wäre, falls du dich nicht enttäuscht, verletzt, aufgebracht, durcheinander, verschlimmert, genervt, frustriert oder verärgert zu sein zu fühlen hättest? Was wäre, falls du das niemals zu sein hättest?
Wer sagte denn, du hättest es zu sein? Wer sagt es jetzt?
Die Welt möchte gerne, dass du über deine Rechte schmollst. Wie steht es um dein Recht, dich am Leben zu erfreuen, wie es kommt? Wie steht es damit?
Was wäre, falls dich nichts behelligte? Was wäre, falls du niemals reizbar wärest, weil es nichts gibt, über das man reizbar werden kann? Was wäre, falls du in jedem Augenblick den Frieden vor dem Krieg wähltest? Was wäre, falls du nicht an jeder Ecke und Kurve mit dir im Kampf lägest?
Wartest du auf jemanden, der dir die Erlaubnis erteilt, in Frieden zu sein?
Was wäre, falls du glaubtest, es sei dir möglich, dich nicht mit der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft zu befehden? Was wäre, falls du an Mich glaubtest?
Falls du an Mich glaubst, würdest du dann nicht an dich selbst glauben?
Du bist nicht angelegt, ein Sklave von Anderen, ihrer Gedanken, ihrer Glaubensüberzeugungen oder von irgendwas zu sein, was die Wahl deines Rechts, das Leben in den Schritt zu nehmen, antastet. Du bist derjenige, der auf der Erde wandelt. Wähle deine eigene Gangart. Wähle deinen Weg. Wähle ihn jetzt.
Da ist eine Tür, auf der steht Liebe. Und da ist eine Tür, auf der steht Beunruhigung. An welcher Tür klopfst du an?
Du bist einem unsichtbaren Seil gefolgt, das dich zur Beunruhigung geleitete. In Kleinschrift steht unter dem Schild: „Lasse deine Schuhe und das Glücklichsein draußen.“
Lasse das Seil los. Wage dich selbst alleine hinaus. Komme zur anderen Tür. Unter Liebe steht in Kleinschrift: „Finde hier Freude. Komme herein.“
Es ist keine Frage, welche Tür du wählen möchtest, und doch ….
War ein bestimmtes Maß an Leiden dein Stil? War es deine Tugend?
Du kannst Boote mitten im Strom austauschen. Du kannst die Richtung ändern. Du musst es. Gibt es da etwas zu fragen?
In jedem Augenblick triffst du eine Wahl für Freude oder Unzufriedenheit. Falls du wahrhaft Freude haben möchtest, wieso wählst du sie dann nicht jeden Augenblick?
Höre auf, deine Fragen über das Leben zu stellen, und versenke dich in ihm. Das Wasser ist schön. Bei welcher Temperatur auch immer, du befindest dich in den Gewässern des Lebens, und also schwimmst du, und demnach springst du hoch und spritzt du.
Sage Mir jetzt nicht in jenem Stimmton, dass das Leben nicht so einfach sei. Ich sage dir, dass es das ist. In jedem einzelnen Moment hast du eine Wahl. Lasse dein Herz aussuchen, nicht deinen unersättlichen Geist. Dein Geist ist gierig, er würde jetzt etwas aufgeben für etwas später, bei dem er sich einbildet, es sei besser.
Setze dein Leben mit deinem Aufwachen am Morgen und wie du findest, dass du mit der Frau neben dir verheiratet bist, in Vergleich. Also, das ist dann deine Braut. Gib ihr einen Kuss, und sage Herzlich Willkommen! Sei das gleiche mit dem Leben.
Das Leben ist allerdings weder ein Schwur noch ein Versprechen. Es ist, was du hast. Grüße es. Bald genug wird es sich vor deinen Augen ändern. Triff die einzige Wahl, die du zu treffen hast, und sie heißt, Liebe und Freude zu wählen und demnach sie zu erschaffen.

Translated by: theophil

 

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