Euer Handinneres
Gott sagte ...
Sind sie nicht prächtig, all die Kontraste und Gleichheiten der Schöpfung, wie Ich sie vor euch hingestellt habe? Bereits auf der Oberfläche alleine habe Ich euch eine spektakuläre Unterhaltung hingereicht. Fragt irgendeinen Kletterer, Polospieler oder Golfer, und sie werden euch darüber erzählen mögen. Fragt jemanden, der näht oder strickt, oder der Parchesi spielt. Unterhaltendes, was Ich euch dargeboten habe, ohne Ende.
Und dennoch höre Ich gelegentlich sagen, dass ihr gelangweilt seid. Das ist wahrlich ein Wunder, dass ihr, die ihr in einem Park oder auf dem Gehweg spazieren gehen könnt, euch die Langeweile herausnehmen könnt, obschon es derart viele andere Dinge gibt, die man in die Hand nehmen kann! Ja, in der Tat, das könnt ihr, ihr könnt eine Nadel im Heuhaufen finden.
Ich übergebe euch einen vollkommenen Diamanten. Ich überlasse ihn euch, und ihr nehmt eine Juwelierslupe und findet den einzigen unmerklichen Sprung des Diamanten. Seid ihr nicht eben darin perfekt? Ihr seid des Öfteren makellos darin, etwas aufzufinden, was euch unzufrieden macht.
Ich möchte nicht all die Köstlichkeit an Leben aufzählen, die ihr fehlerhaft findet. Nur ein paar Beispiele. Im Herbst seht ihr die Bäume sich verfärben, und, in der Tat, ihr schätzt deren Schönheit, und dennoch beklagt ihr euch, eben dieselben Blätter aufrechen zu sollen. Wolltet ihr lieber, dass es in diesem Herbst keine Blätter zum Aufrechen gibt? Dasselbe könnten wir über den Schnee sagen. Möchtet ihr gerne die Ankunft des Sonnenlichts, wie es auf dem Schnee funkelt, beiseitegeschafft wissen?
Ist es nicht so, wie Ich es bereits früher sagte, dass alles eben genau so ist, wie ihr es anseht? Ich kann nicht an eine einzige Sache denken, wo das nicht so ist. Wahrheit ist Wahrheit, mit oder ohne eure Wahrnehmung, obschon, wie ihr sie anschaut, erbringt den ganzen Unterschied für euch.
Ihr könntet sagen, dass ihr doch bloß realistisch auf die Welt und ihre Inhalte blickt, während Ich sagen könnte, ihr schaut auf die Unterseite, anstatt auf die Oberseite. Als wie realistisch würdet ihr das denn bezeichnen? Geliebte, wenn ihr die Unterseite seht, könnt ihr das als einen klaren Hinweis dafür hernehmen, euch nach der Oberseite umzusehen. Und, falls ihr die Oberseite nicht sehen könnt, dann hält euch bereits das Umschauen nach der Oberseite an einer guten Stelle. Sich bereits nach einem Diamanten umschauen und ihn nicht finden, übertrifft einen Diamanten haben und über seine Makel herfallen.
Die Welt ist ein Diamant, den Ich euch gegeben habe. Wie könnt ihr sagen, dass die Welt, die Ich euch gegeben habe, nur schlimm sei? Wie könnt ihr sagen, heute abend gebe es einfach nichts zu tun? Wie könnt ihr sagen, ihr wärt nicht in einem Paradies? Sofern ihr euch nicht nach dem Paradies umseht, könnt ihr euch wenigstens eingestehen, dass die Welt ein Paradies ist, wenigstens so eine Art Paradies? Selbstverständlich, ihr habt das Talent, überall Makel zu sehen. Ich möchte euch bitten, dieses Talent umzukehren, und zu erkennen, dass ihr ebenso die Schönheit herausstellen könnt, von der ihr umgeben seid.
Während ihr euch nach Schwachstellen umseht, was anderes als sich beklagen kann der Ausgang dabei sein? Wollt ihr in eurer Wahl wirklich euch zu beklagen sogar einem bisschen an Freude vorziehen? Kommt jetzt, werdet zu Schönheits-Jäger. Ihr werdet belohnt werden. Ihr werdet euch selbst entgelten. Anderenfalls trefft ihr die Wahl, euch zu verunglimpfen.
Geliebte, ihr könnt auf euer Handinneres sehen und angesichts des Wunders von ihm ins Staunen geraten. Schaut auf das Versprechen eures Lebens, das die Linien innehalten. Schaut, wie ihr eure Hand beugen und ihre Form umgestalten könnt. Schaut, wie eure Finger euer Handinneres verbergen können. Schaut, wie eure Hand mit eurem Handgelenk verbunden steht. Schaut euch die vielseitige Einsetzbarkeit eures Handgelenks und all die anmutigen Weisen an, in denen es sich zu wenden vermag. Schaut euch die Fingernägel an, die euch an jedem Finger vorgehalten sind, der seine vollkommene Form und Bewegung innehat. Schaut euch all die Gesten eurer schönen Hand an, die ihr machen könnt. Schaut euch die Kunstfertigkeit und Architektur eurer Hand an, und preist Gott.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/euer-handinneres.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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