Erneut aufgegriffenes Unglücklichsein

God said:

Gott redete …

Dermaßen verbunden seid ihr mit Mir während eurer Lektüre der Heavenletter, wiederum seid ihr aufgewühlt, wann immer Entmutigtheit anhebt sich zu rühren. Man könnte diesen unerwarteten Abschnitt des Lebens als Erneut aufgegriffenes Unglücklichsein bezeichnen.

Du dachtest, du habest Düsternis überstiegen. Du warst der Meinung, du seist mit alledem durch, indessen, es ist offensichtlich - mehr davon sollte kommen. Du möchtest das nicht. Du hattest genug davon gehabt, dennoch geht der Herzschmerz weiter. Du bist verwirrt. Du liegst richtig - es ist so, so sollte das Leben nicht sein.

Du fragst dich selber:

„Kann denn Leiden nicht weidlich mehr sein, denn die Art und Weise, was für Gestalten meine Gedanken annehmen? Habe ich Leiden abermals aufgegriffen? Sofern dass ich am Leiden bin irgendwie meine Wahl darstellt, fordere ich in der Folge die Kenntnis ein, wieso ich diese Wahl treffe. Sofern nicht ich es bin, der sich für Leiden entscheidet, bin ich alsbald ein unglückseliges Opfer. Wird Unglücklichsein auf mich zu gestoßen, oder suche ich es mir aus? Wieso sollte ich das tun mögen?“

Du wirst dir an die Brust schlagen, um diese Negativität aus deinem Leben herauszuschaffen.

Gewiss, du hattest Herzschmerz ausreichend für etliche Lebenszeiten. Es wäre hilfreich, wenn dein immer wieder zutage tretender emotionaler Schmerz besagen würde, er sei ein für alle Mal dabei, sich zu verabschieden. Du warst der Auffassung, er sei bereits abgegangen, und jetzt, jetzt ist er wieder hier, und klebt dir an den Fersen.

Das Leben liegt gelegentlich schwer auf dir. Dies sollte nicht vorkommen. Du sitzt niedergeschlagen da, gleichsam als säßest du in einem geräumigen Wartesaal, im Wartestand, wann du an der Reihe bist, für immer und ewig zum Glücklichsein zurückversetzt zu werden.

Momentan weißt du nicht, was dich glücklich machen wird. Eventuell meinst du, Glücklichsein sei nicht für dich da. Derzeit weißt du nicht einmal, wie Glücklichsein aussieht, und weißt nicht, wo es zu finden ist. Du bist hingegen gut darin, dich niedergeschlagen und außerstande zu fühlen, das Glücklichsein aufzusuchen. Du hattest mehr als ein Mal Glücklichsein. Du hattest es einst für eine lange Zeit. Wohin ging es?

Nun frage Ich euch, Geliebte – wer oder was versagt euch Glücklichsein, welches weiland einen erstklassigen Part von euch ausmachte? Eher werdet ihr womöglich nicht einmal die Möglichkeit zum Glücklichsein weiters flüchtig im Blick haben. Ihr dachtet, Ich sei euer Glück, und im Augenblick, just jetzt sieht es danach aus, dass Ich euch das Gebührliche nicht zuerkenne. Ihr möchtet gerne, dass Ich euch in eine optimistischere Stimmung hinein schlüpfen lasse.

Die Flaute, in der ihr euch derzeit aufhaltet, beläuft sich auf eine Gestimmtheit. Wer sagt denn, nichts könne euch glücklich machen? Du bist der einzige, den Ich dies sagen höre. Verzagtheit ist ein vorbeigehender Schatten. Sie ist nie andauernd. Ihr Lieben, in der Welt ist nichts permanent, außer die getreue Basis von euch.

Der wahrhaftige Grundstock von euch ist mit Sonnenschein erfüllt. Der wahre Grund von euch ist heiter und unerschütterlich, so ganz im Gegensatz zu all den Auf's und Ab's und dem Hin und Her, die bei euch einhergehen damit, wann es euch schmerzt, die einhergehen mit der Stelle, zu der ihr derzeit zurückweicht.

Das Empfinden des Sich-Schwertuns ist eine alte Bekanntschaft von euch. Ein Gutteil eures Glücklichseins hat sich auf Neusein bezogen, schlicht so, wie wenn ihr ein neues Paar Schuhe oder ein Haus oder Auto erhaltet. Wie ihr doch Neuheit gernhabt.

Ihr wart so aufgeregt, als Ich an eurer Türschwelle anlangte. Ein Seufzer der Erleichterung entrang sich euch, ihr lehntet euch zurück und genosst die neue Sicht. Wie glücklich ihr doch bei Mir wart.

Die Nachfrage nach Kontrolle los lassen – jenes gestattete euch, beträchtliches Glücklichsein zu empfangen und entgegenzunehmen, und daraufhin, da gelangte der Bedarf an Kontrollieren erneut zum Vorschein, und jetzt hängt ihr eurem altbackenen Zurückweisen dessen, los zu lassen, an. Kommt zum freudigen Entgegensehen zurück. Glück ist euer natürlicher Zustand. Gegenwehr ist ein hineingeworfener Schraubenschlüssel.

Gebt nicht zu erkennen: „Wie kann ich bloß glücklich sein? Wann wird mein Glück zurückkehren?“

So bald wie du auf dein Glücklichsein Anspruch erhebst, wirst du es wieder an dir haben. Ja, du bist derjenige, der ansagt, du habest das Glück oder du habest es nicht. Bejahe dein Glücklichsein. Sage Ja. Bringe dein Glücklichsein ans Licht. Schlage es jetzt auf.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on