Einssein aufs Höchste

God said:

Gott redete …

Das meiste, wofür du dich schuldig gemacht hast, ist, in einem physischen Körper auf der Erde zu sein. Sofern du nicht in deinem Körper wärest, würdest du ungemein weitreichere Entscheidungen treffen. Dein Glanz wäre nicht gehemmt. Deine Glorie würde scheinen. Wie allerdings kannst du dich für etwas schuldig gemacht haben, was - weder mehr noch weniger – ein kurzfristiger Ausflug auf den Planeten Erde ist? Wie kannst du dich schuldig gemacht haben dafür, eine beherzte Wahl getroffen zu haben, eine privilegiert Wahl, für eine kurze Zeit am Leben auf der Erde teilzuhaben?

Falls du nicht in einem Körper wärest, würdest du mit dem Gefilde, in welchem du lebst, wohlvertraut sein. Es gäbe keine Grenzziehungen. Alles würde für das gesehen, was es ist.

Ohne Körperlichkeit käme es nicht zu Territorium. So etwas wie Selbstbezogenheit gäbe es nicht. Kein Schmerz, keine Krankheit, keine Verunstaltung, kein Übergewicht. Es käme nicht zu Wettkampf. Nicht zu Konflikt, denn was gäbe es da, um damit in Konflikt zu geraten? Es gäbe keine Lähmung. Keine Schwerfälligkeit. Keine Bedenklichkeit. Keine Verzweiflung.

Allein, du hast die Zugabe eines zeitweiligen Menschlichen Körpers, und, siehe da, der Körperlichkeit wird gehuldigt. bSie wird in Magazinen und Bildern zur Schau gestellt. Sie wird überall dargeboten, so, als würde der Körper das darstellen, worum es beim Leben auf der Erde geht. Großes Aufhebens wird aus ihm gemacht, selbstverständlich, der Körper allerdings ist ein dünner Faden deiner Existenz. Er ist eine kleine Zwischenzeit. Es ist so, als wärest du zu einem Menschlichen Körper zurückgestuft, so, als wäre der Körper das Ausmaß von dir, alldieweil du in Wahrheit die Körperlichkeit und die futuristische Zeit und den Raum transzendierst. Dass du in einem Körper wohnhaft bis ist eine Art Science-Fiction mit einer unrealen Eigenschaft bei sich. Das Leben auf der Erde ist unreal. Es ist die Fiktion der Fiktion. Es ist die Fiktion, an die geglaubt wird.

Dein Körper beherbergt das Sein. Das Sein ist der König, nicht der hinfällige Leib. Der Körper freilich versieht dich mit Übung und Gebrauch. Bewegung der einen oder anderen Art füllt deine eingebildete Zeit auf. Du dehnst deine Muskeln, unterdessen das Sein nicht ein Strecken nötig hat. Seien macht nicht eine Menge Lärm. Es trägt nicht gewagte Farben. Es ist die Totalität deiner Existenz, ob du nun von ihm Notiz nimmst, oder nicht. Meistens bemerkst du es nicht.

Eher ist es so, du denkst, du seist deine Zielsetzungen. Du denkst, deine Leistungen seien wichtig, dass weltlicher Erfolg existiert, bloß, weltlicher Erfolg ist nicht die Crux deines Seiens. Seiensheit ist nichts als es selber. Es ist nie und nimmer etwas anderes.

Einssein ist nicht etwas, was du zu erzielen hast. Erleuchtung ist nicht etwas, was du zu erlangen hast. Gesundheit ist nicht etwas, was du zu leisten hast. Glücklichsein ist nicht etwas, was du zu leisten hast. Was du auf der Erde zu tun hast, ist, bei jenen nicht dazwischenzukommen. Du magst der Auffassung sein, du ziehest Einssein vor, du hast allerdings Dualität befürwortet. Ganz gewiss hat deine Beachtung auf ihr gelegen.

Du magst der Auffassung sein, du ziehest Erleuchtung vor, indes, du hast mit Unverstand Umgang gehabt und an ihm festgehalten.

Du magst der Auffassung sein, dir gehe es vorwiegend um Gesundheit, aber du hast Furcht und Negativität als Abwehr gegen sie herangeführt.

Du hast für all das, was du nicht möchtest, den königlichen Teppich ausgerollt. Und dein Seien in ein Kämmerchen verbannt.

Zahnpasta wird in Tuben gepackt. Alles was du dir kaufst ist körperlich. Geld ist körperlich. Alles, um das du kämpfst, ist körperlich. Und das Körperliche ist eine Idee, was du als Realität verpackt hast.

Demgegenüber ist da ein riesiger Markt für das Seien. Alle sind hungrig auf seine Realität. Alle sind auf mehr als auf Leiblichkeit aus. Jeder weiß darum, dass das Physische nicht hinlänglich ist, und dass es niemals genug sein kann, und dass es, aus sich selber heraus, rein gar nichts ist. Was sind eine Million Dollar wirklich, ohne deine Zuneigung zu ihnen?

Ihr freilich, die ihr vorwaltend durch eure körperlichen Augen seht, seid alles. Und ihr, die ihr über das hinaus seht, was das Auge zu sehen vermag, seid Einssein aufs Höchste.

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on