Eine Unterrichtsstunde in Ökonomie

God said:

Geld ist in der Welt ein Austauschmedium. Das meint, es ist wechselseitig. Etwas wird für etwas anderes ausgetauscht. Bedrucktes Papier repräsentiert die Energie des Austausches.

Es war einmal, da handelte die Welt mit Gütern. Ein Schaf wurde für Bauholz oder Arbeit ausgetauscht. Als die Banken jedoch eine größere Rolle übernahmen, wurden anstelle von Schafen Papiere und Münzen getauscht.

Ist es nicht leichter, in einem Schaf die Energie zu sehen, als das im Papier zu tun? Indes ist es leichter, Papier hin und her zu bewegen. Papier im Wechsel für Güter austauschen braucht weniger an Energie, als mit Schafen zu handeln.

Wie viele Schafe möchte ein Mensch ansammeln, oder wie viel Holz? Selbst ein Mensch voller Raffgier würde sagen: "Genug." Holz ansammeln, das hat ein Ende, dann wenn kein weiterer Gebrauch oder keine Transportmittel dafür in Aussicht stehen.

Papiergeld aber ist kompakt. Selbst wenn es keinem praktischen Zweck dient und gelagert werden muss, gibt es Raum dafür. Banken haben sogar Gewölbe dafür.

Und auf diese Weise wurde Geld zu einer Metapher für nützliche Sachen. Es wurde Energie, weil jeder sich damit überein fand, dass es Energie würde. Jeder war einverstanden, das Papier zu lieben, so, als wäre es ein Schaf.

In der Welt, da wird nun sogar einer Botschaft von Geld etwas gutgeschrieben. Pur die Erwähnung von Geld bewirkt eine Gutschrift und wird transferiert. Eine Hand ist nicht einmal mehr involviert. Zahlen von einem Pager werden übermittelt. Das tatsächliche Geld befindet sich hinter der Szene. Das Wort "Geld" selbst öffnet Türen. Um des Spruches "Ich habe Geld" willen wird dem Geld hinterher gejagt, so, als würde es dein Herz instandsetzen oder dich mehr wert machen. In den Augen der Welt, tut es das.

Manchmal wird mehr Energie aufgewandt, um Geld zu haben, als es wert ist. Manchmal gibt der Mensch für es allzu viel auf. Manchmal wird das Papier seinem Versprechen nicht gerecht. Zuguterletzt ist es bloß Papier. Es ist zuguterletzt bloß Geld.

Geld hat schier in der Welt eine Bedeutung. Im Himmel gibt es kein Geld. Womit sollte der Himmel Handel treiben und wofür? Das Einzige, was im Himmel ausgetauscht wird, ist Liebe, und Ich kann nicht einmal sagen, dass sie ausgetauscht wird, denn, wie kann sie das werden, unterdessen Liebe überall ist? Niemand im Himmel zählt die Liebe oder misst sie oder stapelt sie auf oder setzt sie für später beiseite oder macht Geschäfte mit ihr. Liebe ist im Himmel frei. Überhaupt gibt es keine Arbeit der Liebe, denn was für eine Arbeit liegt darin, zu sein, was du bist, und das Einzige zu sein, was es gibt?

Im Himmel kann die Liebe nicht von der Existenz getrennt werden. Existenz ist Liebe. Die Geburt der Existenz ist Liebe. Sein ist Liebe. Dein Seien ist Liebe.

Entsinnt euch der Liebe in der Welt. Wenn ihr Geld für etwas in Austausch bringt, so gebt die Energie der Liebe mit ihm. Wenn ihr in einem Laden Nahrungsmittel einkauft, die ihr nicht selbst gezogen habt, dann beklagt euch nicht über die Kosten. Zollt all den Menschen und allen Herzen und all der Arbeit Anerkennung, die in das Heranwachsen der Nahrung und in ihren Transport eingegangen sind, dafür dass ihr sie heute zum Abendessen bei euch habt. Nehmt nicht so viel für selbstverständlich. Im Austausch für Papier erhaltet ihr eine große Menge Energie.

Beginnt damit, mehr Liebe auszulösen. Sofern ihr das nicht liebt, was ihr für Papier eintauscht, dann kauft es nicht. Seid mit eurer Liebe vollen Herzens. Bei der Liebe gilt es nicht schäbig zu sein. Ein Austausch ohne Liebe ist ein schlechter Tausch.

Nichts ist dir zueigen. Gleichzeitig verdienst du alles. Die zwei sind nicht miteinander inkompatibel.

Es ist nicht so, dass Geld nicht wichtig ist. Es ist einfach nicht am Wichtigsten. Geld ist nicht der Motivator. Liebe ist das.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on