Eine Rose oder ein Löwenzahn

God said:

Gott redete …

Einerlei in welche Familie ihr hineingeboren, einerlei wie ihr erzogen wurdet, es war euer Privileg, in jene Familie hineingeboren zu werden. Wurdet ihr in Reichtum oder Armut hineingeboren, wurdet ihr freundlich behandelt oder unfreundlich, es war euer Privileg, geboren zu werden, als ihr geboren, wo ihr geboren wurdet, und wie man sich eurer angenommen, oder nicht angenommen hat.

Auf der Oberfläche wird dies absurd und unhaltbar erscheinen. Wenn du eine entsetzliche Kindheit hattest, ist diese Anschauung genauso zutreffend. Für dich ist das schwierig zu sehen. Im Großen und Ganzen wuchs jeder in einer unfertigen Familie auf, hinwiederum war sie, jenseits eures Verständnisvermögens und des Verständnisses der Welt, für euch die vollkommene Familie.

Wenn du ohne Gliedmaßen zur Welt gekommen bist, warst du, dem zum Trotz, was die Welt sagt, privilegiert. Du hattest eine Gelegenheit, die einzig du in dieser ganzen Welt genau so innehattest. Selbst dann, wenn es in der gleichen Familie fünf von dir gab, hatte jeder unter euch eine einzigartige Gelegenheit, die niemand sonst hatte, um Riesenschritte zu nehmen und um zu wachsen und in halsbrecherischem Tempo zu wachsen. Es kann sein, du hattest eine Menge um dich herum gehabt, um aus ihm heraus zu wachsen, und mithin - du wächst aus ihm heraus.

Auf der Erde geboren zu werden ist für sich genommen ein Privileg. Ist dein Leben leicht oder schwer, du hattest eine Gelegenheit von allererster Wahl.

Selbstverständlich, dir erscheint eine Lebenszeit wie eine Ewigkeit, und doch ist eine Lebenszeit schier ein Augenblinzeln. So du durch ein Teleskop blickst, wirst du anheben zu sehen, dass Zeit wirklich und wahrhaftig nicht existiert. Deine Lebzeit, diese Lebzeit existiert außerhalb von Zeit.

Ist es denn notwendigerweise besser, eine Rose zu sein, denn ein Löwenzahn zu sein? Aus welcher Sicht heraus ist es besser? Freue dich daran, das zu sein, was du bist. Sei froh, dass du dich über Vergleiche-Anstellen erheben kannst. Sei froh, du bist über Verbitterung hinaus gegangen. Was immer dir das Leben gegeben hat, alles davon ist dein Privileg.

Denke bitte nicht, Ich nähme leicht, was auch immer du an Notlagen durchläufst. Die Sache ist die, darüber hinaus zu gehen. Wenn du bewussterweise alles erkennen würdest, würde dir klar, dass du gesegnet wurdest. Unmöglich, könntest du einwenden, aber nein, es ist nicht nur möglich, es ist so.

Das Geheimnis lautet, dass es dir angelegen ist, über die Welthinsicht auf jedwede Lage, in der du dich befindest, hinauszugehen. Die Welt hat die Dinge auf ihre Weise aussortiert. Die Welt hat Erklärungen verlautbart. Gleichwohl weiß die Welt nicht, was gut oder schlecht ist. Jede Sache kann in der Sicht der Welt gut oder schlecht sein. Mit einem goldenen Löffel auf die Welt kommen kann zum Nachteil sein. Unter Verelendung großwerden kann ein einzigartiger Segen sein. Dessen unbenommen, ihr seid gesegnet worden.

Keine andere Familie würde dir den gleichen Anlass zureichen, um all das hinzuzulernen, was es dir hinzuzulernen gilt.

Und falls du adoptiert wirst und mittendrin die Familien wechselst, ist genauso dies die Lage für dich, um daraus zu wachsen.

Wir reden davon, keine Bewertungen abzugeben über euer Leben und über die Familie, in die ihr hinein geboren oder durch die ihr adoptiert wurdet.

Aschenputtel hatte keine leichte Zeit zu bestehen, dennoch wurde sie nicht bezwungen. Sie war umgänglich, und sie gelangte dazu, eine Prinzessin zu werden, die über ihre Umstände obsiegte. Waren ihre Umstände gerecht? Aus dem Blickwinkel der Welt her gesehen gewiss nicht.

Ich möchte damit nicht gesagt haben, Aschenputtel seien Prüfungen angetragen worden. Ihr wurde eine großartige Gelegenheit zugereicht, und sie erstand aus der Asche und erhielt mit ihrer wahren Liebe Zutritt in einem Palast.

Sie befreite sich selber aus niederträchtigen Verhältnissen. Ihr könntet sagen, ihr Prinz sei ja gekommen und habe sie aus der Asche herausgehoben. Sie war bereits eines Prinzen würdig, und er kam. Der Prinz machte sie nicht zu einer Prinzessin. Sie war es bereits, und nicht anders seid ihr es. Und danach traten ihre Glückssträhnen ein. Sie war bereits für jene parat.

Wer hatte beträchtlichere Glückssträhnen? Aschenputtel oder ihre Stiefschwestern, die alles hatten, was sie sich wünschten?

Was nach Geburtszufälligkeiten aussieht, sind nicht zufällige Umstände. Sie sind das Spielfeld, aus dem du dich selber errichtest. Wie weitumfassend ist nunmehr dein Mitempfinden? Mitempfinden ist nicht Mitleid haben. Es ist Nachvollziehenkönnen.

Translated by: theophil

 

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