Ein Sucher nach Meinem Wissen

God said:

Gott redete …

Ihr habt womöglich mit der Vorstellung herumgespielt, dass Ich, in der Art eines Genies, euch die gesamten Inhalte Meiner Kreativen Intelligenz so mir nichts, dir nichts zuteil haben lassen könnte.

Ho, Ho! Was wäre das für euch in dieser Welt für ein warmer Regen, selbst so Ich, Geliebte, abermals euch - ob Unseres Einsseins - zu verstehen gebe, dass alle Meine Kinder vollauf naturgemäß die Gesamtheit des Wissens zueigen haben, allein, eher nicht auf der Zungenspitze.

Bei eurem Tagtraum von solch einer Explosion von Wissen in der Welt, kann es da nicht sein, dass es euch untergekommen ist, den Bogen überspannt zu haben? Dabei einen zu großen Bissen zum Herunterschlucken zu nehmen? Dass ihr in der Folge danach euren Geist durchgeschmort bekommen könntet? Dass ihr weggeblasen würdet?

Geliebte, in sich Aufnehmen und Verstehen, sie sind nicht so eins auf die Schnelle. Ihr könnt euch nicht einfach hinsetzen und auf einen Schlag eine Enzyklopädie in euch hineinschaffen. Etwas hat sich einzuleben, und danach fühlt ihr euch wohl damit. Etwas hat Klick zu machen.

Ihr mögt es nicht, euren Geist vollzustopfen. Tatsache ist – euer Geist ist bereits vollgestopft.

Ihr trachtet nach anwachsender Weisheit, welche über Informationen und Angaben hinausgeht.

Anweisungen bei euch haben ist nicht die ganze Geschichte. Ihr möchtet gerne die Anweisungen euch zu eigen machen und euer Ziel erreichen. Euer Herz lechzt nach mehr als nach Angaben. Dass ihr in der Lage seid, eine Ansprache selber vorzutragen, ist nicht derart ausgemacht hinlänglich.

Ein Vergleich, den Wir hier anführen können: Wenn ihr, beispielsweise, ein Bestreben an euch habt, weswegen habt ihr es? Was sind eure tiefsten Beweggründe? Es ist an einem Baby mehr dran, als an seiner Geburt dran ist. Was wirst du mit dem kleinen Kind in der Folge dann tun? Im Grunde genommen hängt die Pflege und der Umgang des kleinen Kindes von dir ab. Die Geburt ist ein spezifischer Part deiner Beziehung. Es ist mehr am Kommen.

Du und das kleine Kind dienen einander in einem wechselseitigen Austausch. Du und das Baby kommen einander zugute. Wir können den Vorgang Wachstum nennen. Du dienst dem kleinen Kind, und das Kind dient dir. Du wirst dem Baby gerecht, und das Baby wird dir gerecht. Ihr beide gebt einander eine Menge, und ihr erlangt eine Menge. Keines von euch erntet alle Vergütungen. Es sind da Beglückungen, die rundum gehen, derweil ihr euer Leben miteinander teilt.

Ich frage dich, unterdessen du ein Sucher nach Meinem Wissen bist - was erwartest du von Mir, dass Ich es zu dir herbringe? Was möchtest du an Weiterem? Worauf richtet sich deine Suche im Eigentlichen? Was sind deine Gründe dafür, dass du dich auf die Suche begibst? Es gibt da etwas, worauf du aus bist, dass es dein Herz füllt, etwas, was über Neugierde hinausgeht, was über Ehrung, was über die gewöhnliche Welt hinausgeht.

Ich schnüffle nicht so tief in den Verlangen eines Godwriters herum. Godwriters möchten eindeutig und klar näher zu Mir herankommen. Es ist das Bewandertsein Meines Herzens, worauf Godwriters aus sind.

In dem Falle von Godwritung, da habe Ich nicht einmal die Frage zu stellen, wonach Godwriters suchen. Es ist klar, was Godwriters suchen: Mir näher kommen. Dies unterscheidet sich von dem Wunsch, Meine Kenntnisse geltend machen zu mögen.

Allgemein gesprochen, ein Godwriter möchte Mich kennen und verstehen, sein Verlangen ist, dass Wir uns an der Hand halten. Das ist für Mich gut genug.

Ich stelle in diesem Heavenletter Fragen an dich, welche den Wunsch nach unverzüglichem Erkennen an sich haben. Mein Verlangen geht in die Richtung, dass du deine eigenen Antworten kennst. Bitte suche deine Antworten für dich selber. Es bist du selber, der aus deinen Antworten hinzulernt. Zugang zu Mir geht über den Wunsch nach aller angehäuften Kenntnisschaft hinaus.

Godwriting kommt, wiederum, Näher an Mein Herz heran als jedwede lexikalische Beschäftigung, stimmst du dem zu?

Godwriting bringt euer Ohr näher an Mein Herz heran, an Mein Herz, welches euer Ohr sucht. Ich treffe eine Unterscheidung zwischen Herz und Verstand. Selbstverständlich tue Ich das.

Hey, es ist schön, dass du nach Allem Wissen strebst. Ich frage dich, wofür du all Mein Wissen haben möchtest, in Hinblick darauf, dass du mehr darüber verstehst und erkennst, was deine Prämisse ist, was demnach das ist, wovon du ausgehst. Was ist in deinem Herzen, welches über das hinausreicht, was dich anfangs herbeigewunken hat?

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on