Ein Gott, Ein Herz
Es ist nicht dein Anliegen, die Ansichten anderer Menschen zu ändern. Es ist nicht Mein Wille, dass du Andere von deiner Denkweise überzeugst. Es ist nicht Mein Wille, dass du jemanden von irgendwas überzeugst. Das sollte für dich eine große Erleichterung darstellen! Denke an die ganze Energie, die du einsparen wirst.
Ein Jeder ist berechtigt, das zu glauben, was er glaubt. Was sie glauben, so konträr es auch zu deinen Glaubensvorstellungen stehen mag, mag für sie das Richtige sein. Selbst wenn es sich auf Meine Anliegen beläuft, überlasse Andere Mir. Du, der du an „Dein Wille geschehe“ glaubst, intervenierst des Öfteren, wirfst öfters deine Ansichten dazwischen, möchtest häufig das Herz und den Geist eines gegenübers befehligen, so als wärst du für diese Aufgabe geeignet, nicht Ich! Du führst bei dir Regie. Du hast genug zu tun, deinen eigenen Geist und dein Herz zu bevölkern. Was versuchst du, dasjenige Anderer zu übernehmen?
Manchmal kehrst du sie in deinem Eifer, Menschen zu Mir zu bringen, von Mir weg.
Ich gab den freien Willen. Du musst das gleiche tun.
Sei vorsichtig bei Aussagen, Gott würde wollen, dass jemand dies und das tut, dass dies die richtige Kirche sei, und jene nicht. Denkst du wirklich, Ich sei derart restriktiv? Denkst du wirklich, Ich hätte eine bestimmte Kirche nötig, um Mich in die Welt auszubringen? Deine Mission heißt, an Meiner Stelle zu sprechen, nicht, Wörter aus Meinem Mund zu nehmen. Benutze Mich nicht als eine Krücke, um deine Ansichten zu stützen, so nobel sie auch sein mögen.
Kämpfe in Meinem Namen keine Kriege. Stelle in Meinem Namen Frieden her.
Streite dich nicht in Meinem Namen mit deinem Nachbarn.
Interpretiere das Leben nicht für einen Anderen. Du würdest es genauso wenig mögen, wenn er das tut. Was kennst du von deinem Herzen? Was kennst du von dem ihren?
Geliebte, da ist Ein Gott und Ein Herz. Unendlich sind die Straßen, die ihr vor euch habt. Falls ihr bloß einen Weg haben wollt, dann lasst ihn den Weg der Liebe sein. Mit Liebe – damit könnt ihr Anderen stattgeben, ihre eigenen Fußstapfen zu nehmen. Sie haben nicht in den euren zu gehen.
Freiheit. Falls „Liebe“ ein zu vages oder zu weitgefasstes Wort für euch ist, dann ersetzt es durch das Wort „Freiheit“. Setzt Meine Kinder frei. Kehrt euch von der Kontrolle ab. Kontrolliert euren eigenen Appetit, nicht den eines Anderen. Zieht euren Appetit zurück, Andere zu kontrollieren. Ihr braucht sie nicht zu überzeugen, dass ihr recht habt. Wahr ist, einen Großteil der Zeit macht ihr Anläufe, euch selbst zu überzeugen.
Sofern euch nicht jemand um eure Meinung bittet, ist es besser, still zu sein. Wenn euch jemand fragt, sind deren Ohren offen. Solange sie nicht fragen, sind ihre Ohren zu. Solange jemand nicht um deine Gedanken gebeten hat, wieso sollte er oder sie dir zuhören? Wer bist du für sie, dass sie durch dich geleitet zu werden hätten? Lasse dein Leben zu etwas Erstaunlichem werden. Lasse die Menschen dir gerne folgen mögen. Lasse dein Leben derart voller Liebe werden, dass Jeder hören möchte, was du zu sagen hast. Ermahne Menschen nicht, dir zuzuhören. Geliebte, niemand hat euch zuzuhören.
Vielleicht sprecht ihr am Besten in Stille.
Entsinnt euch, ihr redet nicht zum Ego anderer Menschen. Das wird euch verlangsamen. Das wird euch als jemand zurücklassen, der wenig zu sagen hat.
Ihr kennt die Straßenbahn des Glücks nicht, in die ein Anderer einzusteigen hat. Ihr kennt nicht dauernd die eure, wiewohl möchtet ihr gerne Andere ziehen, mit euch zu gehen. Wenn ihr Andere zu überzeugen versucht, dieselben Wahlen wie ihr zu treffen, stehlt ihr vielleicht ihre Freiheit.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/ein-gott-ein-herz.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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