Du selbst

God said:

Du brauchst in deinem Leben Poesie. Deine Seele hat es nötig, dass du aus dem Banalen heraustrittst. Deine Seele bedarf, dass du zwei scheinbar verschiedenartige Gegenstände miteinander in Verbindung setzt. Die Metapher trat aus einer Nachfrage heraus in Erscheinung. Es war nicht die Bedürftigkeit der Metapher. Es war das Bedürfnis deiner Seele. Du wusstest, dein Vorgefühl auf das Leben war nicht ausgewogen. Du wusstest, deine Sicht auf das Leben war mit Mängeln behaftet. Du wusstest, dass die Poesie mehr Wahrheit ausspricht als Tatsachen, dass die Poesie wahrlich keine Übertreibung ist, sondern dass ein dämmeriger Blick auf das Leben bedauerlicherweise überbewertet wird.

Alles auf der Erde ist eine Metapher für den Gedanken, den es repräsentiert. Ein Baum ist eine Metapher für den Aufwärtstrend des Lebens. Jeder Baum ist der Baum des Lebens. Du bist ebenfalls ein Baum des Lebens, und deine Wurzeln reichen weiter, als du willens warst wahrzunehmen. Und die Höhen, zu denen du reichst, sind höher, als du vorzuschlagen wagtest.

Alles kann mit allem in Vergleich gebracht werden. Du brauchst dieses Strecken. Poesie dehnt dein Herz. Poesie kommt nicht vom Geist her. Sie kommt vom Rhythmus des Lebens selbst.

Metaphern sind nicht weithergeholt. Sie sind Ausdrücke des Wahrheit. Du sehnst dich nach Wahrheit und danach, sie zum Ausdruck zu bringen. Du sehnst dich, größer zu sein, als du dich wähnst. Dein Unglaube ist ein Irrtum. Du bist bereits umfassender, als du wahrnimmst. Das muss so sein, dass du größer bist, als du erscheinst, da Ich dich in Meinem Bilde erschuf. Ich erschuf dich zu Meinem Selbst.

Erscheinlichkeiten sind täuschend. Du bist in den Glauben hinein hintergangen worden, dass du nicht mehr als eine Brotkruste auf der Erde seist, nicht mehr als ein Blatt, was im Winde weht, oder als eine Steppenläufer-Pflanze, die aus keinem bekannten Grund auftritt, bloß um zu reizen und danach fortzufliegen.

Falls du durch das Leben bestürzt bist, bist du fehlinformiert. Du hast das Leben mit einer Tragödie verglichen. Standardmäßig hast du deinen Anspruch auf Größe nicht abgesteckt. Du glaubtest nicht, du könnest das. Falls du glaubtest, du könnest das, wusstest du nicht Wie, und somit richtetest du deinen Kopf nach unten. Unter Ehrerbietung für dein Herzeleid trafst du die Wahl, dem Leben lieber auszuweichen, als in es einzutreten. Du trafst die Wahl, deinen rechten Augenblick abzuwarten, dementsprechend positioniertest du dich im Eingang zur Bestürzung und Vereitelung.

Die Wahrheit ist, du, der du unschlagbar bist, hast dich selbst zu schlagen. Du sahst Niedergeschlagenheit, und demnach wähltest du sie, und in Ehrerbietung für die Macht deines Geistes schafftest du es, Vereitelung Wirklichkeit werden zu lassen. Dein Geist erschuf das Konzept und bewies sodann, was du für ein Schöpfer bist. Du kannst sogar erschaffen, was du nicht möchtest!

Von Zeit zu Zeit kam die Poesie der Sonne in deinem Geist zum Vorschein, und du hattest einen flüchtigen Blick darauf, was sein könnte. Was du kurz erblicktest, war eigentlich, was bereits war, aber du sahst es in der Zukunft. Du wärmtest deine Hände an der Energie der Sonne.

Du musst dich selbst aus dem Weltdenken heraus ans Licht holen. Du kennst genug von ihm. Du hast die Weltenergie dich runterschneiden lassen. Suche die Energie aus, die dich hochhebt. Du bist bestimmt, hoch in die Höhe gehoben zu werden. Du bist angelegt, mit den Engeln zu fliegen. Du bist angelegt zu segeln. Du bist nicht angelegt, im Leben wie Vieh auf einer Ranch eingepfercht zu sein.

Geliebte, ihr habt euch im Leben auf der Erde geirrt. Ihr habt euch für ein Almosen dessen genommen, was ihr seid. Ihr werdet denken, ihr habt das ausgesucht, was leicht ist, aber ihr habt ausgesucht, was schwer ist. Ihr habt Gedanken behalten, die euch nicht dienlich sind.

Lest jetzt die Teile eurer selbst auf. Sammelt euer Herz zusammen. Wisst, dass ihr Flügel habt. Die Flügel sind eure Gedanken. Nehmt sie zur Hand. Experimentiert mit ihnen. Lasst sie emporschweben und euch mit sich nehmen.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on