Du kannst nur sehen, was du fürwahr siehst
Gott redete …
Es gibt so viele Meinungen über Mich, darüber, wie Ich die Welt betreibe und wie Ich sie betreiben sollte. Hat nicht einmal jemand gesagt, „du kannst nicht dauernd allen Menschen gefallen“?
Und das ist recht so. Niemand hat ebenso mit Mir die ganze Zeit einvernehmlich zu sein! Tatsächlich ist es so, bis ihr eure Augen und euren Geist weit öffnet, könnt ihr es womöglich gar nicht. Ihr Lieben, ihr könnt es wohl nicht nachvollziehen, was Meine Belange sind und worüber Ich rede. Wie könnt ihr demzufolge wissen, worüber ihr redet? Von diesem und jenem herkommend, könnt ihr nur Stückchen und Teile einsehen. Es ist unumgänglich, dass ihr mit einem geschlossenen Auge nicht alles seht. Ihr könnt nur sehen, was ihr pur seht.
Es wäre für euch zuträglich, dass ihr Abstand davon nehmt, den Eindruck abzugeben, alles zu wissen und bei jeder Thematik das letzte Wort zu haben, am ausgiebigsten bei dem Thema Gott. Es gibt zahlreiche Wege zu Mir. Was heute euer Pfad ist, ist nicht der einzige zuhandene Pfad. Und was heute euer Pfad ist, kann dies ohne Weiteres morgen nicht sein. Muss er es sein? Ihr könnt überdies in Erwägung ziehen, dass es zu Mir keinen Pfad gibt. Es gibt einzig Liebe in eurem Herzen, und Ich bin jene Liebe. Ihr habt bereits das, weswegen ihr euch etwa herumstreitet.
Ihr könnt euch gerne standhaft halten mögen, indessen liegt ein Vorzug darin, eher eine Weide zu sein denn eine Eiche. Genauso wenig bedeutet dies, euch sei es angelegen, ein Irrlicht zu sein. Lasst den Sonnenschein herein. Entblößt euch einfach unentwegt der Sonne, und ihr werdet mehr vom Vitamin D des Wissens hinzugewinnen. Ihr habt nicht entschiedener verschlossenen Sinnes zu sein, als ihr von einer Stelle zu einer anderen zu springen habt.
Und was ihr niemals tun müsst, Geliebte, ist, euch sicher zu sein, was ein anderer Mensch denken oder nicht denken solle, so, als eignetet ihr deren Gedanken. Nun reden Wir über Freiheit. Den freien Willen, den Ich euch gebe, müsst ihr Anderen schenken. Bei welcher Erkenntnisschicht jemand auch ist, lasse ihn sein, schlicht so, wie du es gerne siehst, dass er dich sein lässt. Es existiert für dich keine Notwendigkeit, dich unerbittlich entgegenzustellen, noch auch, einer Auffassung zu sein. Du hast nicht debattierend Gründe vorzubringen.
Um eine Aussage voranzubringen, ihr Lieben - wenn jemand farbenblind ist und Grün nicht von Rot unterscheiden kann, kann er es einfach nicht. Er kann nur sehen, was er sieht. Du mögest niemals jemanden in deine Überzeugungen hinein drangsalieren. Wieso solltest du oder sollte jemand das tun mögen, es sei denn, du selber hättest mehr Überzeugungskraft zu haben?
Hier eine Wahrheit im Leben: Niemand hat mit dir einer Auffassung zu sein. Das ist gut so. Du kannst dich anziehen, wie du dich gerne anziehst, und ein Anderer auf seine Weise. Wer bist du, dass du ansagst, wie der Zuschnitt eines Anderen auszusehen habe?
Jeder sieht, wie er sieht. Jeder ist aus seinem Blickwinkel her im Recht. Ja, Wir reden von Blickwinkel. Was des einen Menschen Gesichtspunkt ist, ist der seinige. Er gehört ihm zu, was auch immer du denken magst. Es ist nicht an dir, wegzunehmen.
Wenn jemand Äpfel Orangen vorzieht, kraft welchen Rechtes sollte er deiner Vorstellung nach Orangen aus dem Grund, weil du das tust, den Vorzug geben?
Freilich ist es nicht so leicht, vom Argumentieren Abstand zu nehmen. Und, musst du das? Musst du stets deine Ansichten zurückhalten, gehöriger, denn du dein Denken fortzuschreiben hast?
Vielleicht kannst du dich an Nichtübereinstimmung erfreuen. Stillschweigend oder nicht, du kannst lieben, und was spielt es alsdenn für eine Rolle, was du denkst oder was ein Anderer denkt?
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/du-kannst-nur-sehen-was-du-fuerwahr-siehst.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

