Du bist ein starkes Seinswesen
Gott sagte ...
Du hast nicht so emotional zu sein, wie du es bist. Ich rede hier nicht davon, wie sehr du deine Emotionen zum Ausdruck bringst oder nicht. Ob du deine Emotionen nun für dich behältst oder nicht, du hast sie. Du hast eine Überfülle von ihnen. Liebe, die sich jenseits von Emotion befindet, hebt dein Leben hoch. Alles andere als Liebe zieht dich ein oder zwei Kerben runter. Du weißt, wie es ist, sich bei einer Emotion schwach zu fühlen. Alles, was nicht Liebe ist, ist weniger, das verstehst du. Trage es im Sinn, dass Ich nicht von Liebe als einer Emotion spreche. Liebe ist ihr eigenes Ding und jenseits von Kategorisierung.
Alle Emotionen, die du an einem Tag erlebst, unterbrechen dein Glücklichsein. Du wärest ohne sie glücklich. Du wärest glücklich, sofern du nicht geschockt, enttäuscht, aufgebracht, desillusioniert, usw. wärest. Das Leben würde sogar sachter vonstatten gehen, wenn du nicht so erregt, nicht so aufgeregt wärest und auf einem gleichmäßigeren Kiel bliebest. Wenn du nicht durch jeden x-beliebigen Wind durchgeschüttelt würdest. Wenn du nur nicht würdest. Wenn du schier den Frieden der Liebe und das Gewahrsein an dir hieltest, dass das, was auch immer vorkommt, das rechte ist, auch dann, wenn es in deinen Bewandtnissen nicht so ist. Es gibt eine Myriade von Dingen, die du als unangemessen, falsch, untragbar, usw. erachtest.
Jemand trat auf deinen Blumen herum. Jemand zog es aus der Erde, von dem er dachte, es sei Unkraut, und es waren deine Lieblingsblumen, und du fühltest dich beraubt. Es kann nicht recht sein, was da passierte, und du magst darin recht haben. Gleichwohl, du hast darüber hinweg zu gehen und hast nicht absteigende Gedanken dich nach unten ziehen zu lassen. Auf deinem Garten wurde herumgetrampelt, indessen, muss das bei deinem Herz ebenfalls sein? Musst du dann auf deinem Herzen herumtrampeln, es belagern, es schmähen und quälen?
Wasimmer passiert, es muss dich nicht hinunterziehen. Gleich, wie ernst eine Sache für dich ist, du hast im Innern deiner selbst einen Weg zu finden, sie loszulassen. Geliebte, habt ein kürzeres Gedächtnis, wenn es auf Dinge hinausläuft, die in eurem Leben eure Freude unterbrechen. Sogar die ganz ernsten Angelegenheiten haben sich zu verflüchtigen, was sie auch ganz bestimmt tun werden.
Es gibt so viel in der Welt, das du als grässlich ansiehst. Du nimmst vielleicht, dass du deinen Geldbeutel verlierst, so ernst, wie wenn du ein Körperglied verlierst. Du kannst am Tag zahlreiche Vorkommnisse finden, die dich von deinem rechtmäßigen Glück fernhalten. Die Anzahl der kleinen und großen Schmerzen am Tag ist enorm. Wir müssen damit etwas unternehmen.
Manchmal fühlt es sich für dich so an, als hättest du keine Haut, um dich zu schützen. Manchmal empfindest du, du habest keinen Knochenbau, der dich aufrecht hält. Höre bitte auf, dich als einen Schwächling zu sehen, sobald es darauf hinaus läuft, was du als Angriffe auf dein Leben ansiehst. Dein Leben ist das deine. Es ist nicht für einen Anderen da, um daran herumzuzupfen. Dein Leben muss nicht von der Gnade der Vorkommnisse um dich herum abhängig sein. Das muss es nicht, sonst wirst du eins ums andere Mal verletzt. Siehst du, wie du dich selbst verwundest?
Du bist kein emotionaler Weichling. Du bist ein starkes Seinswesen. Du hättest dies bei weitem nicht überlebt, wärest du nicht stark. Es gibt bloß eine zu große Zeitspanne zwischen einem Geschehnis und deiner Erholung von ihm. Du weißt, du wirst dich erholen. Das hast du immer getan. Du bist nicht so verletzlich, wie du denkst, du bist lediglich langsam darin, dich darüber zu erheben. Lasst uns deine Erholung beschleunigen.
Verkünde dir selbst gegenüber: „Ich bin stark im Leben. Ich bin nicht so weggeblasen, wie ich es früher war. Nicht jeder Nadelstich muss meine Haut durchdringen. Was immer geschieht, ich gebe mir statt, den Stich bloß einen Augenblick lang zu spüren, und dann finde ich etwas anderes, um mich darauf zu konzentrieren. Wenn ich nicht mehr weiterweiß, woran zu denken ist, dann möchte ich fortan an Gott denken. Gewahrsein von Gott und ein Gewahrsein von gemeinen Gedanken können sich nicht zur gleichen Zeit unterhalten. Das kann nicht der Fall sein, und ich kann mir das nicht erschwingen. Ich möchte zu Gott nach oben schauen. Ich kann nicht so töricht sein, dauernd nach unten auf das zu schauen, was mir Schmerzen verursacht. Gut, klar, ich war so töricht, und nun treffe ich die Wahl, durch Gott angetrieben, anstelle von durch Ereignisse angetrieben, zu sein. Ich entlasse jetzt all meine schwächenden Emotionen. Ich bin mit ihnen durch. Ich sage zu ihnen: ‚Fort mit euch!’ Und dann gehe ich auf der Straße weiter.“
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/du-bist-ein-starkes-seinswesen.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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