Diene
Gott redete …
Es ist eine Sache, euch selber zu bezweifeln. Es ist eine andere Sache, eure Handlungen anzuzweifeln. Die zwei sind nicht das gleiche. Seid voller Zuversicht in euch selber und lauscht auf euer Herz, und tut, was euch und die Welt und Meinen Willen emporhebt. Dient.
Es existiert ein Unterschied zwischen eurem Herzen folgen, und das tun, was du gerne tun möchtest. Du könntest den Wunsch haben, in einem Gemischtwarenladen etwas zu stibitzen, ohne es zu bezahlen. Du könntest eine ganze Tafel Schokolade aufessen mögen. Du könntest jemanden ausschimpfen wollen. Dies sind keine guten Beispiele dafür, deinem Herzen zu folgen. Zu dem Zeitpunkt werdet ihr wohl das Gefühl haben, ihr hättet es einfach zu tun, ihr wärt dazu berechtigt. Geliebte, einem Impuls Zugeständnisse machen ist nicht notwendigerweise das gleiche wie eurem Herz folgen.
Mitten in eurem Herzen ist das Meinige. Bringt euch mit dem Meinigen in Einklang. Seid mit euch unverfälscht. Ihr habt jetzt das euch in die eigene Tasche Lügen hinter euch.
Euch selber verwöhnen ist nicht das gleiche wie eurem Herzen Folge leisten.
Liebt euch selbst. Liebt eure Gedanken. Liebt eure Handlungen.
Vor Anderen einen Kotau machen ist nicht das gleiche wie eurem Herzen folgen, noch auch ist Egoistischsein das gleiche wie eurem Herzen folgen.
Es kann durchaus sein, euch wurde beigebracht, es sei Selbst-Erhalt, eigennützig zu sein.
Ebenso wenig gilt es euch, euch über die Schulter zu sehen, jede Handlung, die ihr begeht, abzuwägen. Ebenso wenig lebt ihr das Leben, dass ihr euch von allem, bei dem ihr in der Lage seid, euch davon loszueisen, loseist, und dass ihr euch dabei als einen Glückspilz bezeichnet.
Was meint es, euch selber treu zu sein, unterdessen ihr euch selber noch nicht kennt?
Bis dass ihr gewahrt, dass ihr ein Prinz seid, wie könnt ihr da die Krone tragen?
Wenn du dich für einen Zauderer erachtest, handelst du wie ein Zauderer. Jemand, der sich als Dieb sieht, stiehlt. Jemand, der nicht Bescheid weiß, dass er ein Prinz ist, ist eingeschränkt. Du bist bestimmt, unbeschränkt zu sein.
Dass du unbeschränkt bist, bedeutet nicht, dass du einen Freibrief hast. Du hast Freiheit. Du hast Entscheidungen. Du bist nicht dauernd auf Automatik. Du folgest nicht immer dem Weg des geringsten Widerstands.
Ebenso wenig ist es vermöge des Willens, dass du wie ein Prinz handelst. Ein Prinz ist ein Prinz.
Wir reden über dein Seien, nicht über ein Abschneiden. Und dennoch scheinen Meine Kinder Parts zu spielen, und die Rollen, die sie spielen, sind ihnen eher nicht eigentlich.
Ich äußere Mich ebenso wenig dahingehend, es gelte euch, die Welt euch beherrschen zu lassen. Ebenso sage Ich nicht, ihr hättet ein Gewissen zu entwickeln. Ich sage, dass es euch anliegt, von innenher geleitet zu sein, und nicht so sehr von außenher.
Und allemal könnt ihr ein Überbringer von Wohlwollen sein und vermögt ihr die Welt ruhig zu stimmen. Wir reden davon, was die Welt segnen tatsächlich bedeutet. Es ist nicht so, dass du dich nach Beifall umtust, denn du kannst der Prinz sein, der du bist, und nicht geehrt sein.
Ebenso wenig ist es so, dass es dir ansteht, Zusagen, Versprechen und Schwüre abzugeben. Ebenso wenig gilt es dir, dich selber anzuklagen. Es ist an dir, dich voranzubewegen. Dir gilt es, dich selber zu erkennen. Du sollst vortreten.
Ebenso wenig sage Ich, du habest dafür zu sühnen, dass du ein Mal die Dinge anders gesehen hast, als du sie heute siehst. Wie kann Ich dir antragen, die Vergangenheit wiedergutzumachen, und dir zur selben Zeit nahelegen, von der Vergangenheit wegzukommen?
Sofern du sühnen musst, sühnst du, indem du der bist, der du nach der momentanen Kenntnis bist. Einst hattest du andersartige Ideen davon an dir, was deinem Dafürhalten nach klug war, und jetzt hast du andere Auffassungen. Sei dir gewahr, du hast deine Welt ausgeweitet, und freue dich dafür.
In der Welt lernst du erfahren, wer du bist. Wie du dich kennen lernst, so wirst du. Deine Augen und dein Herz gehen miteinander einher. Öffne deine Augen, und dein Herz ist aufgetan. Öffne dein Herz, und du siehst besser und weiter und liebst mehr.
Liebe dich als erstes selber. Auf diese Weise wirst du der Welt, welche sich nach dir umgetan hat, eine gesegnete Wohltat.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/diene.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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