Die Tragweite des Zutrauens

God said:

Von diesem Tag an wirst du in Zutrauen zunehmen. Zutrauen ist nichts anderes als wissen, dass du im Universum einen rechtmäßigen Platz hast. Es ist wissen, du gehörst hierhin. Und Zutrauen ist Anderen mitteilen, dass du weißt, auch sie gehören hierhin. Zutrauen ist von dem Ort des Wissens her kommen. Von jedem Ort des Wissens her gibst du das Licht deines Gewahrseins an Andere.

Alle, die deinen Pfad kreuzen, schauen sich nach etwas von dir um. Sie suchen deine Anerkennung von ihnen. Sie schauen sich nach einem Strahl deines Seins um, der auf ihnen niedergeht. Lasse diese Strahlen des Lichts aus deinem Herzen heraus für immer in deine Augen hinein strahlen. Lasse deine Augen wie Schmetterlinge sein, die auf Blumenblüten niedergehen und deren süßen Nektar herausziehen.

Auch du siehst dich danach um, dass deine Augen den Augen Anderer begegnen. Ein Unumwunden-in-die-Augen-Blick. Nicht durchdringend, sondern aufnehmend. Auch du schaust, dass deine Augen eine Begegnung haben und dass sie nicht so rasch fortschauen. Ein flüchtiger Blick ist nicht genug. Ein flüchtiger Blick verleiht deinem Sein und dem Sein des Anderen keinen Glauben.

Dein Sein und das Sein eines jeden Anderen sind das gleiche. Seien hat keine Attribute. Niemandes Seien ist besser als das eines Anderen. Die Essenz des Anderen ist dessen Seien, und Seien ist ebenfalls deine Essenz. Seien ist nichts Individuelles. Es ist kein Eigentum, und es gehört nicht dir mehr als irgend einem Anderen.

Dennoch erscheinen Menschen verschieden. Dennoch, etliche Menschen sind höher entwickelt als andere auf diesem Planeten, den du als die Erde kennst. Einige singen eine höhere Melodie. Du tust das. Dass ein Anderer jedoch Bass singt, bedeutet bloß, er hat es noch nicht gelernt, den höheren Ton zu singen. Er ist nicht anders als du dazu in der Lage. Schlicht durch dein Singen wirst du ihm die höheren Töne lehren. Vielleicht werden sie sogar auf die unbemerkteste Weise in Nachhall treten. Jedoch wirst du, unbesehen dessen, gesungen haben, denn du bist der Sänger, und an dir ist es, hohe Töne zu singen.

Zunächst, freue dich darüber, jemanden zu sehen. Und lasse Jenen wissen, dass du dich freust, sei nicht im Zweifel darüber. Warte nicht darauf, dass der Andere dich zuerst begrüßt. Wo immer du stehst, sei gastfreundlich. Bietet einander das Universum dar. Ihr seid die Harmonika der Seelen.

Was ihr auch tut, es gibt nichts Wichtigeres, als die Person, die dein Blickfeld betritt. Zimmer oder Berge, es ist das gleiche. Ihr lebt im gleichen Universum, und ihr seid der Bewillkommnende alldessen, was es betritt.

Ihr seid mehr als ein Verteiler von Freundlichkeit. Es ist nicht freundlich von euch, hochzuschauen und jemandem einen Augenblick eures Seins zu geben. Es ist eure Ehre. Es ist eure Hinsicht auf euch selbst, die hochschaut und die Mein Seien einem anscheinend Anderen darbietet.

Du bist nicht dafür ausgezeichnet, ein Sieb der Menschheit zu sein. Du bist der Vereiner von ihr. Du bist auch der Entzünder. Ein Strahl des Lichts aus deinen Augen entfacht das Herz eines Anderen, und auf diese Weise wird das Herz, was du dein eigen nennst, angeleuchtet und angefacht.

Herzen sind dafür bestimmt, einander kennen zu lernen.

Das ist nicht Freundlichkeit. Das ist nicht Liebe in Neonlichtern. Das ist das Weiterreichen des Seiens vom einen zum anderen und wieder zurück.

Es ist wie ein Beschluss, der viele Unterschriften bekommt. Ja, du vertraust dein Herz einer gepunkteten Linie an, und damit erreicht es andere Herzen. Es erreicht alle anderen Herzen. Das hat so zu sein. Im Universum gibt es keine Geheimnisse, und keinen Abrieb. Alles ist universal. Licht kann nicht in eine einzige Ecke ausgebracht werden. Es kennt keine Grenzen. Und es wird vom einen zum anderen weitergereicht. Es ist mehr als weit-reichend. Es ist alles-erreichend.

Und nun weißt du, was Zutrauen ist, und nun weißt du, du bist der Träger und Geber von ihm.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on