Die Kunst der Schuld
Gott redete …
Ihr habt euch über das zu erheben, was ihr Irrtümer, und selbst über das, was ihr Sünden im Leben nennt. Das Konzept der Sünde hält euch zurück. Mit Sicherheit wisst ihr, es ist Mein Bestreben, dass ihr euch erhebt. Der Glaube an die Sünde ist ein Mittel, um euch an die Wand zu nageln. Dort bleiben, wo ihr einmal wart, ist nicht Wachstum.
Geht voran. Welche Tugend stellt es dar, dort zu bleiben, wo ihr seid?
Ein großes Ego glaubt an große Sünde. Wenn ihr euch selbst in Schuld einweicht, ist es nicht einfach Schuld, in die ihr euch einweicht - es ist große Schuld. Denke einen Augenblick nach. Denkst du nicht, es sei wunderbar, jede entsetzliche Sache, die du am liebsten nicht getan oder gerne anders getan hättest, aufzunehmen? Bist du nicht wunderbarer als jemand, der die Sorge hinter sich lässt? Bist du nicht tugendhafter, Fehler aus jedem Winkel anzuschauen und dich selbst für sie zu bestrafen? Du bist nicht wie die anderen, die davon leicht wegkommen.
Worin liegt die Tugend, sich das Leben schwer zu machen?
Wie es in der Geschichte heißt - als Christus mit Maria Magdalena redete, sprach er mit ihr nicht darüber, jeden vergangenen Fehler, den sie begangen hatte, hervorzuholen und sie mit Rosenkränzen abzuzählen. Er sagte ihr, zu gehen und nicht mehr weiter zu sündigen. Er sagte: Die Vergangenheit liegt hinter dir. Es liegt kein Vorteil darin, Gedanken über sie nachzuhängen. Du bist heute ein anderer Mensch, weil du eine andere Sicht hast als gestern. Schenke dir Glauben dafür, wo du bist, und keinen Vorwurf dafür, wo du dachtest, du seist gewesen. Im Leben gibt es keinen Stillstand. Im Leben soll ein Vorwärtsschreiten vonstatten gehen.
Du gehst nicht vorwärts, indem du rückwärts gehst.
Lasse deine Vergangenheit hinter dir. Sie ist für dich kein Ort, um dich darauf anzusiedeln.
Es braucht für dich keine besondere Gelegenheit, um neu-geboren zu werden. Du wirst jeden Tag neu-geboren. Gestern setztest du deinen Fuß auf eine bestimmte Weise, und heute auf eine andere Weise. Du verausgabst dich heute nicht damit, überall das nachzuverfolgen, wo du gestern warst.
Du kannst die Vergangenheit in deinem Geist recht gut wiederholen, jedoch wozu? Gibt es einen anderen Grund als denjenigen, dich selbst zu plagen?
Betrachte es als eine Tugend, dich im Leben voranzubewegen. Lasse die Vergangenheit wegfallen. Höre auf, sie mit dir herumzutragen.
Es ist ein großes Ego, was Konzeptionen der Vergangenheit herumträgt. Verurteile dich nicht selbst zur Vergangenheit. Sie war einmal die Gegenwart. Mache eine neue Gegenwart.
Öfters wird Mir die Schuld für dein Leiden gegeben. Mache niemandem Vorwürfe. Lasse deine Leiden gehen.
Sobald du eine Einsicht gewinnst, gewinnst du sie. Du wirst vielleicht sagen: "Jetzt kapiere ich es. Jetzt verstehe ich. Jetzt sehe ich." Doch wirst du das, sobald die Einsicht nicht mehr länger neu ist, nicht mehr weiterhin sagen.
Du bekommst keine Medaille dafür, dich selbst mit Schuld zu durchnässen. Gib dir selbst eine Medaille dafür, dass du aus ihr heraus schreitest.
Wie bist du Mir von größtem Nutzen? Als ein ramponierter Sünder, oder als eine frische Seele?
Sprich dich selbst jetzt soeben davon los, was du Sünde nennst. Sofern die Vergangenheit niemals war, war die Sünde ebenfalls niemals.
Du lernst im Leben, sobald du aber einmal über das Alphabet hinaus gelangt bist, hast du es nicht mehr unentwegt zu wiederholen. Einmal war es für dich neu, bis 100 zu zählen, jetzt ist es aber nicht mehr neu. Du bleibst bei Zahlen nicht derselbe, und du hältst dich nicht an der Vergangenheit der einen oder anderen Art fest. Winke sie hinter dich.
Nunmehr anerkennst du die Wahrheit. Widme dich der Wahrheit und nicht der Vergangenheit.
Sei heute ein liebenswerter Ausdruck von Mir, und nicht das, was du einmal warst oder was du dachtest, du seist es gewesen. Bezeichne dich um. Schreite in das Universum hinaus. Starte heute von neuem. Lasse los, lasse los.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/die-kunst-der-schuld.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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