Die Ich-haftigkeit von dir
Bis du dich in Unserem Einssein einschließt, wirst du Problemen nachsetzen. Du wirst sie einladen, sie erhaschen, sie an dir festhalten, alldas als Ablenkung von deiner Größe.
Mit oder ohne nichtexistente Probleme, Wir werden uns miteinander besprechen. Mit oder ohne Worte, Wir werden vertraut miteinander verkehren. Wir werden dasitzen und Hände halten. Vielleicht werden Unsere Augen in Stille reden. Vielleicht werden wir Uns miteinander besprechen auf Ebenen, an die noch nicht gedacht worden ist, ganz zu schweigen davon, sie zu realisieren.
Es gibt, Meine Teuersten, mehr, was noch kommen wird, und Wir werden gemeinsam Felder voller Blumen begehen. Wir werden in aller Lieblichkeit seufzen. Wir werden sagen: Ah, wie schön. Unsere Augen werden die Welt schmelzen, und Wir werden höher und höher empor schwingen. Das ist selbstverständlich eine bildliche Redeweise, denn Wir werden in der Raumlosigkeit schweben. Unsere Umarmung wird völliges Einssein sein. Wir werden eine derartige Ruhe an Wunder sein, dass Trennung nicht existieren kann, selbst nicht als ein Gedanke. Anstelle dessen - Einssein.
Du brauchst nicht Probleme zu bewahren, um Mich zu erkennen.
Du und Ich, Ich und Du, bis es nur Ich gibt, nicht du als ein Ableger, sondern Ich in all Meiner Pracht. Du wirst Mich erkennen, und erkennen, dass du, so wie du dich auf dich selbst beziehst, nie existiertest. Jene vermutete Du-heit war eine Charaktere in einem Bühnenstück. Nun wirst du dich hinter den Szenen befinden, denn es gibt nur hinter den Szenen. Es gibt keinen Vorhang, der hochgeht, auch keinen, der herunter kommt. Es gibt kein du oder Ich. Es gibt Einssein.
Es ist nicht so, dass du getilgt wirst. Es ist so, dass du deinen rechtmäßigen Platz einnimmst. Du steigst zu dem Thron auf. Bloß, einen Thron gibt es nicht, denn, wenn es ausschließlich Königtum gibt, welchem Nutzen könnte ein Thron dienen? Wer würde einen Thron brauchen. Allheit fordert nichts als Sich Selbst. Vor dem König gibt es keine Untergebenen. Es gibt kein vor oder nach dem König. Genauso wenig gibt es keine Objekte. Die Liebe herrscht aufs Allerhöchste, aber es gibt nichts, um jenes zu beherrschen. Die Liebe nimmt ihren Sitz ein, aber sie hat keinen Sitz. Sie ist nicht lokalisiert. Sie ist. Sie ist ihr eigener Gehalt, aber sie hat keinen. Die Liebe übernimmt die Führung, doch was übernimmt die Liebe, unterdessen Liebe alleinig ist?
Nichts wird untergetaucht. Nichts wird erhöht. Alles ist Höhe, Höhe indes wird nicht bekannt sein, so, als könnte Vorherrschaft höher oder niedriger oder sonst überhaupt irgendetwas sein, ausgenommen das Einssein von Sich Selbst.
Ich lache, sobald die Menschen die Welt erobern wollen! Was gibt es zu erobern, unterdessen alles euer ist, unterdessen ihr alles habt und es da draußen nichts gibt, um es zu erobern! Es gibt kein da draußen. Es gibt kein da drinnen. Es gibt alleinig Allheit, was ihr, in eurem gegenwärtigen Zustand gleichsetzen könntet mit Nichtsheit, währenddessen es Allesheit ist, Allesheit ohne Dinge, ohne irgendwelche Sonstige, währenddessen es einzig Einssein ist. Falls Nichtsheit Vollheit ist, dann in der Tat gibt es Nichtsheit.
Falls ihr etwas gefangen nehmen müsst, so nehmt Mich gefangen. Ergreift Mich, den Ergreifenslosen.
Wenn ihr erzielen müsst, erzielt Mich.
Wenn ihr etwas in der Welt vollenden müsst, dann vollendet eine Zeichnung von Mir. Eine Zeichnung von Mir wird wie ihr aussehen, bloß wird es dort keine Kanten, keine Verkleinerung geben. Deine Zeichnung wird Mich als großes Licht zeigen, bloß, es gibt kein Mittel, um Mein Licht zu zeichnen. Du kannst Es schier sein.
Falle in Meinen Liebreiz. Falle mit deinem Gewahrsein herein, denn du warst niemals sonstwo. In der Tat, du hast gedacht, du seist sonstwo, gleichwohl hattest du zahlreiche Gedanken, dass du nicht sonstwo warst.
Befreie dich selbst vom Denken. Denken hat dich von dir selbst abgehalten. Du hast andere Götter vor dich gestellt. Du hast alles vor dich gestellt. Du hast dich vergessen. Du hast gedacht, du seist die Charaktere in dem Kostüm auf der Bühne. Du hast gedacht, es gebe zahlreiche Charaktere, und nun sage Ich dir, dass es Einen gibt, und der bist Du.
An das Drama wird angebaut. Und was ist die Welt anderes als Drama? Und was bist du anderes als Ich?
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/die-ich-haftigkeit-von-dir.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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