Die Herrlichkeit eures Seins

God said:

Gott redete …

Sieh dich so, wie Ich dich sehe, und du wirst die bescheidenste Person in der Welt sein. Du wirst die bescheidenste Person in der Welt sein, da du weißt, dass du keiner Beschönigung bedarfst. Wenn deine Gedanken nicht danach wären, dass dein Zustand mattiert sei, was für eine Notwendigkeit zum Polieren hättest du sodann?

So viel, was das Ego angeht, ihr Lieben.

Sobald ihr die Pracht eures Seins gewahrt, was für eine Nachfrage nach Stolz gäbe es euch da?

Bescheidenheit ist nicht etwas, was ihr übernehmt. Bescheidenheit ist schlicht ihr selber ohne Knappheit, und demzufolge ohne vermeintlichen Bedarf an mehr. Sobald ihr die Stärke von euch selbst erkennt, worum würdet ihr da bitten, es möge euch hinzugetan werden?

Sobald ihr euch selber kennt, welche Beifügungen müsstet ihr eurer Vorstellung nach an euch reißen?

Wenn ihr die Farbe blau kennt, kennt ihr sie. Dann habt ihr nicht mehr länger nach ihr zu fragen. Ihr werdet in der Lage sein, Fragen über allerhand Himmel in Blau zu beantworten. Ihr werdet niemandem über den Zauber der Bläue zu fragen haben. Ihr werdet keine Bestätigung nötig haben. Ebenso wenig wird eure Beachtung auf Blau liegen. Blau wird inwendig in euch zugesichert sein. Was bleibt zum Fragen über?

Sobald ihr einfach eurer Wahrheit gewahr seid, woher sollten da Versessensein, Gier, Neid, Eifersucht kommen? Was für eine Verursachung könnte es für sie geben?

Während du dir der Wahrheit deiner selbst nicht gewahr bist, was kann dich alsdann zufrieden stellen? Wie viele Diamanten wären da ausreichend? Wie viel Liebe von der Welt und wie viel Zustimmung könnten dich besänftigen oder könnten dich auf lange Sicht milde stimmen? Wenn du Einsicht hast, und Ich meine wirklich Einsicht hast, wenn du nicht bloß eine Idee hast, was gibt es da in der Welt, wovon du mehr haben musst?

Sobald du das Sein Selbst in deinem Handinnern liegen hast, was sonst wird da deiner Vorstellung nach hineinpassen?

Falls sich die ganze Welt vor dir verneigte, würde das nicht einem Prozent von einem Prozent deines Gewahrseins Gottes und deiner selbst und deines Geburtsrechts auf das Einssein und auf die Nähe zu Gott und dir selber gleichkommen. Du würdest den Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Göttlichen kennen. Du würdest das Materielle gehörig mehr genießen, jedoch wärest du auf es nicht angewiesen. Schlicht so wie ein Kind an Plastik-Spielereien Vergnügen finden kann, so würdest du an der Welt im Großen Vergnügen finden. Gold oder Schlacke würde dir keine Rolle spielen, denn das ist allesamt Illusion. Sobald ihr euch die Wahrheit zueigen macht, ist euch die Welt kostbarer, und ihr fühlt euch mehr für sie zuständig, wie auch für jene, die mit der ganzen Geschichte noch nicht vertraut sind.

Sobald du alles hast, ist es natürlich, zu geben. Sobald dir nichts versagt wird, was solltest du da einem Anderen versagen mögen?

Du würdest erkennen, was das Wort Vertrauen bedeutet, allemal würdest du mehr denn vertrauen. Du würdest wissen. Du würdest wissen, dass alles gut ist, was auch immer auf der Oberfläche tanzen mag. Du wirst die Welt nicht nötig haben, um dich zu beschwichtigen. Du bist beteuert. Du bist kein Alleswisser. Du weißt alles, was du wissen musst. Im Grunde genommen weißt du es bereits.

Himmel und Wahrheit und Liebe und Weisheit. Selbst wenn du nicht lesen oder schreiben könntest, spielte das keine Rolle. Selbst wenn dir etliche Gliedmaßen fehlten, wäre das in Ordnung. Du könntest taub und blind sein, und doch würdest du darüber hinaus hören und sehen, wohin die physischen Augen sehen und die Muschelschalenohren hören können. Die Wörter Gottes Kind nehmen für dich eine neue Bedeutung an, ebenso wie die Wörter Dein Vater und das Himmelskönigreich.

So wie es momentan bei vielen oder bei den meisten Meiner Kinder steht, kann euch nichts zufriedenstellen, denn ihr seid unbefriedigt und noch nicht imstande, zufriedengestellt zu werden. Die äußere Welt vermag ganz einfach euer Verlangen nach Zufriedenheit nicht zu erfüllen. Verschanzt in der Welt, sucht ihr ununterbrochen nach mehr und mehr, denn die Welt vermag euch, aus sich selber heraus, nicht zu erfüllen. Ihr entbehrt einen Gutteil des Puzzles. Ihr habt ihn in Wirklichkeit - dennoch fehlt er euch, da ihr ihn noch nicht als euer eigen im Blick habt.

Translated by: theophil

 

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