Die getreuen Sterne
Wenn du gerne den Himmel erreichen möchtest, dann lange hinauf. Strecke dich mit deinen Augen, ebenso mit deinen Armen hinauf. Dein Herz erreicht ihn immerzu. Dein Herz weiß, wohin es zu schauen hat. Lass deine Fingerspitzen einen Griff am Himmel zu fassen bekommen, und bringe ihn zu dir herunter. Der Himmel ist da, um bei dir anzulangen. Du bist dafür bestimmt, ihn in deinen Händen zu halten. Er gehört dir zu.
Du wirst wohl eingewandt haben, dass der Himmel zu dir herunter zu reichen hat, unterdessen es dir stets gilt, hinauf zu langen.
Deine Augen reichen zu den Sternen. Was können sie nicht erreichen?
Die Sterne kommen nicht zu dir herunter. Sie landen nicht auf der Erde. Indes erstrecken sie sich zu dir. Deine Augen strecken sich zu ihnen hin. Die Sterne scheinen ihr Licht für dich. Sie geleiten dich Himmelwärts. Sie stern-beleuchten deinen Weg.
Wenn du dich traurig fühlst, schaue zu den Sternen hoch und höre ihre Botschaft. Schau, wie vollkommen sie angeordnet sind. Schau, wie sie ohne Sorgen sind. Zufrieden in ihrem Gewahrsein ihres Schöpfers, wissen sie, sie sind im Himmel. Sie wissen, einen anderen Ort um zu sein gibt es nicht. Und sie wissen, sie sind vollkommen an Ort und Stelle verbracht.
Sie möchten nicht die Sonne oder der Mond oder andere kreisende Planeten sein. Sie bleiben dort, wo sie sind, im Wissen, dass alles gut so ist, und dass alles gut bei ihnen so ist.
Wie lange haben die Sterne ihr Licht für die Menschheit geschienen? Niemals entmutigt, kommen sie jede Nacht in vollem Ornat heraus, parat, die Welt zu beleuchten.
Sie fragen um kein Entgelt. Sie bitten nur darum, etwas mehr zu scheinen und zu scheinen und zu scheinen. Sterne wissen nicht, wie es geht, weniger zu scheinen. Sie bitten bloß, das Licht zu sein, was sie sind. Sie sind glücklich, am Himmel ein Lichtblick zu sein. Sie bitten nicht um Anerkennung. Sie bitten bloß, dass sie ihr Licht scheinen können. Sie bitten nicht, denn sie wissen, dass ihr Licht gemacht wurde, um zu scheinen. Sie wissen, dass sie wegen ihres strahlenden Lichts erzeugt wurden. Sie wissen, ihr Licht ist es, weswegen sie da oben im Himmel stehen zur vollen Ansicht durch Alle, die sie sehen mögen.
Und selbst für Jene, die nicht hochschauen, um zu sehen, scheinen sie nach wie vor. Sie nehmen nichts für übel. Sie wissen, sie erfüllen Gottes Wille, und das ist gut genug für sie. Sie wissen, dass Ich sie gesegnet habe, zu scheinen; und scheinen, das tun sie mit all ihrer Macht. Sie funkeln ihr Licht. Wie angespornt durch Freude sind die Sterne, die ihr Licht strahlen. Und alle Sterne strahlen ihr Licht.
Am Nachthimmel sind die Sterne ein Quilt von Licht. Sie sind ein Hafen. Sie sind eine perfekte Sichtbestätigung der Liebe. Liebe wurde in den Sternen manifestiert, nicht anders als sie in dir manifestiert wurde.
Sterne haben eine Zwecksetzung, und sie kennen ihn. Sterne werden nicht abgelenkt. Sterne scheinen zu Meiner Ehre, nicht zu der ihren. Für die Sterne ist das so einfach. Sie sind auf einen Punkt ausgerichtet, während du, Mein vollkommenes Kind, andererseits abgelenkt bist.
Du scheinst genau das gleiche Licht wie die Sterne.
Die Sterne wurden an den Himmel gefeuert, und du wurdest auf die Erde geschleudert. Sterne haben nicht den Wunsch, irgendwo anders zu sein. Und öfters wünschst du dir, du seist irgendwo anders und sonstwer. Während du dich erinnerst, dass Ich dich als Meinen Gedanken gestaltete, als Meinen schönen Gedanken gestaltete, würdest du dann danach trachten, anders als Mein Gedanke zu sein? Wer würde deine Rolle auf der Erde einnehmen, falls du jemand anders oder anderswo wärest, als du es jetzt soeben bist?
Was macht es aus, von welchem Stern oder Planeten du bist? Was zählt, ist der Planet, auf dem du dich jetzt befindest. Was zählt, ist, dass du dein Licht auf der Erde scheinst, sodass Alle hinauf schauen und ihre Widerspiegelung in den getreuen Sternen sehen können.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/die-getreuen-sterne.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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