Die Essenz der Ewigkeit
Gott redete …
Nenne es wie du möchtest, Ewigkeit ist dieser Augenblick. Sobald du meine Präsenz spürst, weißt du alsdann, du bist in der Ewigkeit, und dass diese immer-gegenwärtige Ewigkeit Wer du bist ist. Sie ist du. Ewigkeit ist ein tiefes Thema für dich, wenn du allerdings in der Gegenwart bist, erscheinst du an der Oberfläche des Teiches, wo alles sichtbar ist. Dein Auge umfängt alles, und dennoch, es gibt nichts zu sehen. Was sonst ist da, ausgenommen dieses Bewusstsein, das Wir miteinander teilen? Wir jedoch sind Eins, nicht zwei, wie ist es somit möglich, dass Wir miteinander teilhaben?
Du bist weit weg von alleine, freilich bist du alles, was es gibt. In der Vollheit des Einsseins ist Einsamkeit unbekannt. Einzig Einssein kennt Sich Selbst. Auf diese Weise bist du der Betrachter und der Betrachtete.
Inwendig in dir liegt das Universum. Es sprudelt aus deiner Kehle hervor. Du bist der Sprudler des Universums. Es ist deine eigene Hand, die du vor dir siehst, indessen ist die Hand, die du siehst, durchsichtig, was hast du somit gesehen?
In der Ewighaftigkeit deines Herzens ist die Wahrheit enthüllt. Zwischen Innen und Außen gibt es keinen Unterschied. Beide sind nicht. Es gibt schlicht Existenz, die in sich selbst verzaubert ist. Ebenso wie du deine Haare flichtst, wendet sich das Leben selbst mal hierhin, mal dorthin, und der zeitweilige Aufbau namens Haarflechte ist bloß eine Windung der Haare. Haarflechte aus sich heraus existiert nicht. Sie ist nicht abgesondert. Sie ist überhaupt nichts außer einer momentanen Windung der Haare. Haare sind jedoch Haare, und sie kehren immer zu sich selbst zurück. Das Haar ist bloß für eine kurze Zeit eine Haarflechte, jedoch ist es immerfort Haar.
Du bist hier, um herauszufinden, Wer du bist. Stück für Stück, kleckerweise beginnst du, die Herrlichkeit des Seins, was du bist, in dich einzuverleiben. Etwas anderes bist du nicht. Alle Dinge, von denen du meintest, du seist es, alle Adjektive, alle Substantive, die du angesetzt und an die du geglaubt hast, sie sind nichtexistent. Sie haben nichts mit dir zu tun, mit dir, der Wahrheit von dir. Sie alle, sie alle sind irrtümliche Glaubensvorstellungen. Du bist keine von ihnen. Sie sind schier Namen, die dir gegeben wurden, wie Spitznamen, Spitznamen allerdings sind dir beigefügt. Sie sind dir weder inwendig noch ewig. Sie sind überhaupt nichts.
Du wühlst dich durch die Schubfächer deines Lebens, um herauszufinden Wer du bist. Du weißt, hier bist du irgendwo. Du öffnest und schließt die Fächer, und schaust nach dir selbst, oder bloß nach einem Anhaltspunkt. Und dabei wirst du wärmer und wärmer, und dennoch hast du dich noch nicht so richtig selbst gefunden.
Du gibst vielleicht ein Lippenbekenntnis zu Wer du bist ab, aber ein Lippenbekenntnis ist überhaupt kein Bekenntnis.
Es fällt dir auf, du leerst dein Herz und danach füllst du es wieder. Dein Herz wird geschmälert und danach belebt. Die Zeit wird kommen, wann du nicht mehr mit der Leere oder Fülle deines eigenen Herzens befasst bist, weil du die Wichtigkeit der Individualität beiseite gelegt hast.
Als Kind hast du gesprochen wie ein Kind. Und nun, wo du neue Dimensionen deiner selbst gefunden hast und sie mit Liebe erfüllst, wirst du in ein neueres und größeres Gefilde an Bedeutsamkeit und Herrlichkeit eingeführt.
Auf eine Weise bist du froh, dass es immer mehr gibt, auf die andere Weise allerdings wünschst du dir, du könntest eben jetzt Vollkommenheit haben, und es gäbe nicht mehr mehr. Du möchtest alles, und du möchtest es jetzt sofort. Ich aber sage dir, dass du vollkommen bist, dass du in aller Ewigkeit vollkommen bist, und dass indes noch mehr zu dir kommen wird.
Tiefer und tiefer tauchst du in das Zentrum des Universums hinein und ziehst mehr Herrlichkeit heraus. Während du an die schillernde Oberfläche kommst, bist du Licht, wie es Licht verspritzt, und bist du mehr Licht, so lange, bis alles und jeder im Licht eingetaucht, und bis lediglich Licht bekannt ist.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/die-essenz-der-ewigkeit.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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