Die Bewandtnis des Herzens

God said:

Gott redete ...

Heute wirst du Veranlassungen zum Lieben finden. Etliche werden dir kinderleicht sein. Bevor du es weißt, wirst du Liebe gegeben haben. Es ist so, wie wenn du mit einem Bus fährst, und du stehst auf und gibst jemandem deinen Platz, ohne darüber nachzudenken. Andere Gelegenheiten sind vielleicht nicht so leicht. Du wirst nicht einmal daran denken aufzustehen und deinen Sitz einem Anderen zu überlassen. Oder, falls du daran denkst, ziehst du es vor, es nicht zu tun.

Es ist im Grunde nicht so, dass du beim Lieben etwas aufgibst. Du erlangst etwas. Es ist eine Frage dessen, was du willens bist, dir selbst zu geben. Es ist eine Frage, wie viel Liebe du dir selbst geben möchtest.

Es wird wohl nicht Jeder, den du anlächelst, dein Lächeln erwidern. Du lächelst nicht eines Zurücklächelns halber. Du lächelst für Mich. Es bin Ich, der dein Lächeln einfängt. Ich empfange es, ein jedes Lächeln von dir. Ich nehme den Platz, den du freimachst. Ich empfange die Hilfe, die du einem scheinbaren Fremden gibst. Ich bin der Empfänger von allem, was du gibst. Ich setze deine Seele wieder instand, und du gibst Mir ein Trinkgeld.

Jeder Schritt, den du nimmst, wird in Huldigung für Mich getätigt. Es gibt keinen Anderen dafür. Was dir auch an Menschen durch den Sinn geht, welchem Einzelnen du auch dienen magst, du dienst Mir. Es gibt keinen Anderen, um ihm zu dienen, Geliebte. Wer der einzelne Mensch vor dir auch scheinen mag, du dienst Mir. Diene Mir gut. Diene Mir gut, weil darin das Glück zu liegen kommt.

Wir reden nicht bloß über dein Glücklichsein, das verstehst du. Erlebe das Glück auf alle Fälle, jedoch ist es nicht nur für dich allein. Das Glück für dich allein ist eine kurze Zeit lang dienlich. Geliebte, es gibt niemanden, dem zu dienen ist, außer Mir. Du dienst dem Bediensteten.

Es bin Ich, den du aus einem Feuer rettest. Es bin Ich, bei dem du deinen Hut lüftest. Es bin Ich, für den du lächelst. Für Mich trägst du Pakete. Für Mich schenkst du etlichen Dingen keine Beachtung mehr, auf die du geblickt hast. Um Mich geht es, dessetwegen du Kleinheit aufgibst und Größe erwirbst. Alles, was du tust, wird Mir dargeboten. Ich bin der Koster des Essens, was du servierst. Ich bin Alles.

Ich bin der Eine, den du einlädst. Ich bin der Gast, Der an deiner Tür erscheint. Ich bin der Gastgeber des Universums, und Ich bin dein Gast. Eingeladener- oder nicht eingeladenerweise, Ich bin dein Gast, und doch bin Ich gleichfalls der Party-Geber. Sage zu dir selbst Hallo. Sage zu Mir Hallo. Das ist das gleiche.

Jede Freundlichkeit, die du gibst, gibst du Mir. Und Ich nehme sie entgegen.

Keine Mutter weist den Löwenzahn zurück, den ihr Kind pflückt, um ihn ihr zu überreichen. Kein Gott im Himmel versagt sich irgendeinem Geschenk von dir. Der Altar, auf dem du deine Geschenke niederlegst, ist der Altar der Welt. Wie simpel und liebreizend ist das.

Es ist so, als würdest du ein Freudenfeuer aufschichten, was überall erblickt und gespürt werden kann. Du bringst Anmachholz herbei. Du bringst einen Stock. Du bringst ein Blatt. Du bringst eine Krume. Du bringst einen Holzklotz. Du bringst etwas Stroh. Das ist gleich. Es zählt, dass du etwas bringst. Das größte Geschenk ist nicht immer das größte. Das kleinste kann das größte sein. Die Geschenkgröße ist unwesentlich. Was du gibst, ist die Herzenssache, und dementsprechend gibst du.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on