Der Glanz
Gott sagte …
Glaube es, oder glaube es nicht, du und Ich, wir sind so nah zusammen wie Erbsen in einem Topf. Wir sind in diesem Pott des Universums so nahe aneinander geschmiegt, dass es sein kann, dass du Mich nicht gesehen oder Meine Gegenwart nicht gespürt hast. Du, obschon du kurzsichtig sein magst, siehst womöglich einfach nicht, was direkt vor dir ist. Ich denke, du gerätst in einen Zustand, wo dich etwas wie aus heiterem Himmel trifft. Du wirst abgelenkt. Deine Aufmerksamkeit zieht von Mir fort, zu etwas anderem hin. Indes ist auch das in Ordnung so, das versteht ihr doch.
Eure Augen werden bald klar sein. Alles wird euch enthüllt werden. Nichts wird euch von der Offenbarung ablenken, die euch ansteht, sie entgegenzunehmen. Keine Pferde werden euch davon abhalten. Was Ich sage, ist wahr, und es ist für euch wahr. Es ist für jeden wahr, der diese Worte liest, und es wird auch für Jene wahr werden, die das nicht tun.
Dies alles ist in den Kosmos eingebaut worden. Ihr mögt euch wundern, weswegen ihr es zuvor nicht gesehen habt. Es hat den Anschein, als hättet ihr einen kleinen, oder auch einen längeren Bummel im Park des relativen Lebens benötigt, bevor ihr euch in der Lage fühlt, euren Geist und euer Herz ganz zu öffnen, um das zu sehen, was direkt vor euch ist. Ihr seid etwas zögerlich gewesen, was dasjenige anbelangt, was man Zukunft nennt, etwas zaghaft, ja gar ängstlich über sie, so, als würdet ihr durch etwas besiegt, dem ihr nicht ebenbürtig seid. Vielleicht habt ihr gedacht, ihr seid Meiner Güte nicht ebenbürtig.
Geliebte, Ich habe Meine Huld nie von euch zurückgehalten. Wieso sollte Ich das? Wieso sollte Ich je an so etwas denken? Ich bin ein Geber, kein Zurückhalter. Ich bin nicht mickrig, knauserig oder ein Horter. Ich bin schlicht ein Geber. Etwas anderes kenne Ich nicht. Ich bin kein Nehmer. Ich bin so weit vom Nehmen entfernt wie die Liebe selbst, denn die Liebe - wahre Liebe - hat nichts anderes erforderlich, als zu geben und zu geben und zu geben. Ich gebe euch alles. Ich halte euch an, die Überfülle entgegenzunehmen, die Ich vor euch hin stelle. Alles, was Ich gebe, wurde vor dem Anbeginn der illusorischen Zeit an gegeben.
Du bist wie ein Erbe, der irgendwie nicht mitbekam, dass ihm ein Vermögen hinterlassen wurde. Das liegt nicht an Mir, denn Ich habe euch die Botschaft viele Male übersandt. Nebenbei gesagt, Ich habe in keinem Falle Schuld. Selbstverständlich fühlt ihr da wohl anders. Ihr mögt empfinden, Ich hätte Schuld, dieses ganze Universum in Gang gebracht und es in euch eingepflanzt zu haben.
Geliebte, sobald ihr nicht klar seht, seht ihr verkehrt. Und habt ihr nicht verkehrt gesehen? Wart ihr darin nicht grandios, grandios im Falschauslegen? Sogar Experte darin? Experte im Sehen, was nicht ist, und im Nicht-Sehen, was es ist? Ihr habt diesen Fehler auf allerhand Ebenen gemacht, lasst uns indes darüber nicht mehr länger reden. Das wird kein bisschen den bald eintreffenden Augenblick beeinträchtigen, wann ihr eure Augen, euren Geist und das Herz öffnen werdet, und wann ihr seht, was für immer und immerdar gewesen ist. Ihr werdet mehr als sehen. Ihr werdet wissen. Ihr werdet sagen: "Ah!", und mit euch und eurem Ort in der schönen Welt, die Ich erschuf, versöhnt werden.
Ihr werdet die Schönheit erkennen. Ihr werdet überhaupt verblüfft darüber sein, dass ihr es irgendwie verfehlt habt, sie zuvor zu sehen. Ihr werdet ausrufen: "Wie konnte ich zuvor nicht all die Herrlichkeit gesehen haben? Wo war mein Kopf? Wo waren meine Augen? Was habe ich getan?"
Und sodann werdet ihr aufhören mit all dem Sich Fragen, mit diesem Bereuen, mit all derartigen Dingen, und ihr werdet schier die Pracht zu euch nehmen. Es wird überhaupt keine Vergangenheit mehr geben. Ihr werdet in diesen einzigartigen glänzenden Augenblick der Ewigkeit eingetaucht sein.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/der-glanz.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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