Der Drehpunkt eures Lebens
Es war einmal, da hing dein Leben von dem Ausmaß an Liebe ab, was dir gegeben wurde. Du hattest dich hinsichtlich deiner menschlichen Existenz auf die Liebe zu verlassen, die von außenher auf dich zukam.
Jetzt bist du nicht mehr länger ein glückloses Baby, was von der Welt abhängig ist, dir in schwierigen Lagen beizustehen.
Nun bist du ein Erwachsener, und deine ganze Existenz hängt von der Liebe ab, die du gibst. Kann Ich das noch klarer sagen?
Der Angelpunkt deines Lebens ist die Liebe, die du gibst. Wir könnten sagen, der Angelpunkt deines Lebens ist die Liebe, die du empfindest. Es ist gut, Liebe zu fühlen und sich geliebt zu fühlen. Sobald du inwendig in dir Liebe fühlst und dich der Liebe wert fühlst, bist du mithin derjenige, der Liebe so leicht wie einen Kuss ausgibt.
Du wirst auf Halbautomatik eingestellt sein. Du erinnerst dich von Zeit zu Zeit, dass dein letztlicher Zweck hier auf der Erde lautet, Liebe zu geben und damit die Welt zu erhellen, und gleichwohl bist du bereits in jene Richtung geschaltet. Dein Hauptzweck heißt nicht Ruf oder Vermögen. Es ist IN ORDNUNG, Ruhm und Glück zu haben, indes sind dein Leben und deine Liebe von ihnen nicht abhängig, genauso wenig sind Ruhm und Glück der Zugewinn deines Lebens.
Die Liebe, die du gibst, die Liebe, die du ausweitest, die Liebe, die du trägst, die Liebe, über die du Bescheid erteilst, die Liebe, die du manifestierst, die Liebe, die du auf dich ziehst, die Liebe, in der du schwimmst, die Liebe, die du ausgestaltest, die Liebe, die du meißelst, die Liebe, die du herbeizauberst, die Liebe, bei der du glücklich bist, sie zu geben, die Liebe, an die du denkst, die Liebe, der du es leicht machst, sie in Empfang zu nehmen, die Liebe, die du entwirfst, zueignest und bestimmst, jedwede Belege der Liebe, die du bist – jene stellen den Zweck dar, dessetwegen du auf der Erde am Leben bist.
Und nun bist du zu deinem Zweck hier auf der Erde aufgewacht, und nun erfüllst du deinen Zweck. Anhäufen ist nicht dein Zweck. Bewunderung anhäufen ist nicht dein Zweck. Dich zur Liebe inwendig in dir aufwecken und sie einsetzen, um der Welt und um Mir zu dienen, sind dein Zweck. So wie ihr zu Meinen Kindern seid, so seid ihr zu Mir.
Es macht nichts, was die Welt von euch denkt, was sie aus euch macht, was sie euch zuordnet, wofür sie euch mit Vorwürfen überzieht, wofür sie euch etwas gutschreibt oder in Verruf bringt, ihr habt eine Zwecksetzung, die Liebe zu sein, von der ihr gerne möchtet, dass Andere sie sind, und die Liebe zu geben, die allen angelegt ist zu geben. Ich mache freilich nicht den Vorschlag, dass ihr ein Blumenkind voller Ungeschicktheit werdet mit einem Lächeln auf dem Gesicht, was nichts bedeutet.
Christus sagte zu dem Lahmen nicht: Es ist ganz schön für dich, lahm zu sein. Ich liebe dich trotzdem. Er liebte gleichwohl, und dennoch hielt er das Lahmsein nicht aufrecht. Wie es zu lesen ist, sagte er nicht zu Maria Magdalena: Mache weiter so, wie du bist. Ich liebe dich so. Er liebte sie so, jedoch sagte er, so wie Ich, sein Vater, zu Allen: „Kommt zu mir.“ Er wusste, es gab eine Richtung, in die alle gehen konnten, und das war die Richtung der Liebe.
Christus und alle Erhabenen waren fabelhafte Lehrer der Liebe. Sie lehrten durch ihr Beispiel, und sie waren niemandes Narr. Sie hatten einen allgemeinen Menschenverstand, der nicht aufs Gewohnte abgestimmt war. Sie gingen nicht herum und sagten: „Junge, wie liebe ich dich doch.“ Sie liebten. Christus vergab seinen Verfolgern, aber er sagte nicht: „Es ist ganz nett, dass du mich verfolgst. Mach weiter so. Verfolge alle, die du verfolgen möchtest. Es spielt keine Rolle, was du tust.“
Christus sah ganz klar, er sprach klar, und doch brachte er sich selbst nicht vom Berg der Liebe aus, der er schlicht war, ins Wanken, er, der etwas anderes nicht sein konnte. Konnte er Minderes sein?
Genauso wenig du. Gehe mit dir nicht so sehr mit Nachsicht um, dass du dich neuerlich zurücklehnst und sagst: „Lasse die Welt als erstes mich lieben, und hernach möchte auch ich lieben.“
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