Denkgepflogenheiten
Du weißt, Geliebte, Geliebter, es geht nicht so sehr darum, dass die Welt sich ändert, sondern dass du dich änderst. Und was heißt das – dich ändern? Es bedeutet, du lässt das los, was besser ist, es gehen zu lassen.
Deine vergangenen Gedanken haben dich dort festgebunden, wo du bist. Falls du damit, wo du jetzt bist, nicht zufrieden bist, dann müssen sich deine Gedanken ändern. Du musst die Auffassungen los lassen, die du hast. Du hattest sie lange Zeit. Du weißt nicht einmal mehr, dass du sie innehast. Du weißt nicht, wie sehr du auf Automatik stehst. Du hast Denkgepflogenheiten rückgängig zu machen.
Du siehst deine Gedanken nicht. Du hörst sie nicht. Sie waren dir so sehr eingeimpft, dass sie dich übernommen haben. Achte mehr auf deine Gedanken und wie du zwei Gedanken miteinander in Verbindung setzt und sie zusammen knüpfst. Nicht anders befestigst du deine Welt.
Setze dich von Gedanken frei, die aufeinander angewiesen sind. Mache nicht zu viele voneinander abhängig. Die Nebensätze, die du versammelst, sind nicht stimmig. Ein Gedanke ist nicht vom anderen abhängig. Du hast deine Gedanken ausgeschlossen. Du hast sie zu einem Ende geführt. Du machst Festlegungen und betrachtest sie als Gesetze des Universums.
Es gibt ein Gesetz des Universums, und das ist Liebe, und das ist Einssein.
Was du auch deiner Auffassung nach benötigst, du irrst dich. Du sagst beliebig, dass du, bevor du die eine Sache haben kannst, eine andere haben musst. Du akzeptierst eine Abhängigkeit als wahr, die nicht wahr ist. Und demnach wartest du und verschiebst dich selbst. Du stellst unschuldig Ausflüchte dafür her, weswegen du unter Mangel zurückbleibst. Du hast dich am Wegesrand abgelegt. Niemand sonst hat das getan. Niemand sonst kann das.
Deine Glaubensüberzeugungen waren Beschränkungen. Deine Gedanken waren aufgeblasen, und sie haben dich gedämpft. Was du stets gedacht hast, kann dir durchaus nicht gut gedient haben.
Welche neue Gedanken könnten dein Leben verwandeln?
Dass du jetzt im Augenblick alles hast. Dass du unabhängig bist, nicht abhängig. Dass du dein Gesichtsfeld eingeengt hast und es nun öffnen möchtest. Möglichkeiten, die du nicht gesehen hast, sind um dich herum gewuselt. Du glaubst daran, was du siehst. Du lässt dich davon leiten, was du siehst. Aber deine Sicht war eingeschränkt. Du hast gesehen, was du zu sehen erwartetest, und demnach hast du nicht gesehen, was es da zu sehen gab.
Du hast nicht bloß irrige Begrenzungen hingenommen. Du hast sie willkommen geheißen. Du hast sie eingeladen. Du hast dich mit Unwissen flottgehalten, und das weise genannt.
Du bist zu zehntausendmal mehr imstande, als du dir gegenwärtig einräumst.
Du warst im Leben vielleicht ein fauler Athlet. Weswegen, in vielen Fällen hast du das Rennen nicht einmal betreten. Du hast dich auf die Seitenlinie gesetzt und gewartet, bis ein Lauf stattfindet. Du befandst dich auf den billigen Zuschauerplätzen, während du aufs Feld gehörtest.
Wenn du aufstehen möchtest, stehe auf. Wenn du ein umfänglicheres Leben haben möchtest, ist es dein. Du hast es dir vielleicht versagt, weil du zugesehen und ihm nicht nachgesetzt hast. Deine Gedanken haben dich vereitelt.
Schau, während du hier auf der Erde bist, könntest du genauso gut in Gang kommen. Du hast lange genug gewartet. Du hast darauf gewartet, dass sich das Wetter ändert. Es wird sich ändern, aber du sollst nicht auf es warten. Falls du auf der Erde Größe haben möchtest, dann sei sie. Dazu bist du imstande, nicht zu jenem Anderen, mit dem du dich zufrieden stelltest.
Es ist nicht das Äußere, was geändert gehört. Es sind deine Gedanken. Du warst vielleicht unzufrieden und hast Unzufriedenheit als Lebensstil hingenommen. Ich sage, du hast zu viel akzeptiert, und zu wenig erstrebt. Du hast nicht genug geträumt. Nicht genug gewagt. Falls dein Leben lustlos war, hast du nicht genügend Licht darauf gestrahlt. Und jetzt tust du das.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/denkgepflogenheiten.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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