Das, was Gott ohnehin gehört
Was könnte entsetzlicher sein als die Trennung von Mir, denn das heißt von dir selbst abgesplittet sein.
Welche andere Schwierigkeit kann es geben, ausgenommen die Illusion der Trennung von Mir?
Ich bin dir nicht untergeschoben. Ich bin dein Erwählter.
Es gibt Folgsamkeit Mir gegenüber oder Trennung von Mir. Das Wort "Gehorsam" hat sich für dich als ein Stolperstein erwiesen.
Gehorsam meint nicht Gehorsam, wie du es dir denkst. Er ist nicht blind. Gehorsam Mir gegenüber ist kein Mandat gegen seinen eigenen Willen. Gehorsam Mir gegenüber ist tief inwendig in dir Meinen Willen erkennen. Er ist nicht deine zweite Wahl. Er ist deine erste Wahl. Es geht nicht darum, dass dein Wille beiseite gelegt wird. Gehorsam ist nicht Mein Wille gegen dein Herz. Mein Wille wird durch dein Herz anerkannt.
"Dein Wille, nicht der meine" bedeutet: "Dein Wille und nicht Mein fehlwahrgenommener Wille." Es bedeutet: "Dein Großer Wille und nicht mein abgesägter Wille." Es bedeutet: "Dein Wille und nicht meine unglaubliche Kleinheit." Es bedeutet: "Dein Wille und nicht mein aufgeblähtes Ego." Es bedeutet: "Dein Wille ist mein tiefstes Sehnen, Gott. Gib ihn mir."
Wenn du einen ganzen Kuchen haben kannst, wieso solltest du ein Stück von ihm wählen?
Wenn du die Bank besitzen kannst, wieso solltest du die Ladenkasse ausrauben?
Wenn du den Ozean haben kannst, wieso solltest du dir dann eine einzelne Welle heraussuchen?
Wenn du an einer weit entfernten Küste ankommen kannst, wieso solltest du dann nicht aufbrechen?
Wenn die Sonne dein ist, wieso sie nicht nehmen?
Wenn dir Herrlichkeit angeboten wird, wieso sie dir nicht zunutze machen?
Wenn dir große Liebe gegeben wird, wieso solltest du nur Kleckerkram für sie entgegennehmen?
Vielleicht hast du die Abwesenheit der Liebe für leichter befunden, als Liebe entgegenzunehmen.
Vielleicht hast du anstelle von Freude Irrtum gefunden.
Vielleicht hast du gespöttelt, anstatt glücklich zu sein.
Vielleicht hast du dich selbst verleugnet und etwas Minderes bejaht.
Mit ziemlicher Sicherheit hast du das getan.
Du bist zu allem berechtigt, was Ich dir gebe. Ich gebe dir alles. Du bist zu allem berechtigt. Du bist spröde und zurückhaltend gegenüber deiner Akzeptanz. Du spielst den sich Zierenden mit Mir.
Meine Liebe regnet wie goldene Münzen auf dich herunter. Und du bemerkst sie nicht. Wie kannst du Meine Liebe auflesen, so du sie nicht bemerkst?
Meine Liebe ist über dich gehäuft, und dennoch bist du rasch dabei, dir etwas anderes hereinzuholen. Alles andere ist weniger, siehst du das nicht?
Sage zu dir selbst:
"Gott ist in diesem Augenblick bei mir. Gott ist von mir untrennbar. Gott belegt mein Herz. Mein Herz ist ein Gastgeber für Gott. Gott geht in meinem Herzen vor Anker. Die stillen Gewässer, zu denen Gott mich führt, sind inwendig in meinem Herzen. Die Weiden, die er mir bietet, um mich auf ihnen niederzulassen, sind in meinem Herzen. Alles, was ich suche, ist inwendig in meinem eigenen Herzen. Mein Herz ist ein Herz aus Gold, weil Gott mein Herz rührt, und Er besänftigt es. Ich schenke meinem Herzen die Gefolgschaft, weil ich zu erkennen beginne, Wessen Herz es ist.
Gott, ich weiß nicht, was Gehorsam ist, aber ich weiß, ich folge Dir. Ich würde Dir überallhin folgen, aber das ist irrelevant. Du nimmst mich schier zum Himmel. Nehme ich Deine Hand, oder gebe ich Dir die meine? Ganz bestimmt gehe ich mit meinem Herzen in dem Deinen vor Anker.
Mein Herz ist bereits das Deine, doch jetzt gebe ich es Dir. Du hast mein Herz ohnehin, wo liegt also der Unterschied? Doch weiß ich, der Unterschied ist, wann ich Dir mein Herz aushändige. Ich weiß nicht, wie groß größer sein kann, aber ich weiß, es ist so.
Demnach, hier, lieber Gott, ist mein Herz. Es ist mein Wille, dass Du es hast."
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/das-was-gott-ohnehin-gehoert.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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