Das Geschenk, das du austeilst

God said:

Jeder Mensch, der regelmäßig Heavenletters liest, sucht Mich. Dabei gibt es keine zwei Wege. Du wirst vielleicht zahlreiche Beweggründe herbeibringen. Du wirst vielleicht sagen, du möchtest Erleuchtung. Du wirst vielleicht sagen, du möchtest bessere Beziehungen. Du wirst vielleicht sagen, du möchtest mehr Fülle haben auf dem Gebiet des Lebens, Reichtum, Gesundheit, Wohlstand aller Art. Du wirst vielleicht sagen, dass du mehr von dem haben möchtest, was Ich darbiete, doch, was du wirklich möchtest, ist mehr von Mir, denn Ich bin unwiderstehlich.

Du wirst vielleicht denken, du möchtest Anerkennung von Mir, tief aus sich selbst heraus, und ebenso als eine Feder an deinem Hut. Meine Anerkennung, so denkst du, ist etwas, was Ich dir gebe. Du denkst, sie sei ein Bonus, den Ich dir verleihe. Vielleicht streckst du deine Hand hinaus und wartest auf Mich, dass Ich eine Münze hineinlege.

Vielleicht denkst du, Heavenletters lesen ist Wörter lesen. Dann kennst du die Macht der Wahrheit und all dessen, was du zu lernen bedarfst, nicht. Du denkst vielleicht, Meine Worte seien mild, sie seien Füllstoff, so eine Art After Dinner-Minze oder ein kleiner Schluck Tee, weil du meinst, du wissest, was du willst, und weil du denkst, dass du bereits weißt, was Ich zu sagen habe. Du denkst, es handle sich um keine große Sache, dass deine Augen über einige Wörter hinwegstreichen. Du denkst vielleicht, du brauchest eigentlich Meine Worte nicht, na, dass sie eben so da an der Seite liegen. Letztlich sind sie kein Feuerwerk oder keine flammenden Schwerter. Sie stellen nicht all diese Aufregung dar, die du meinst, haben zu mögen. Und du denkst nach wie vor, du seist hier, um etwas zu erlangen. Du bist beim Einkaufen, und die glänzenden Waren, die du begehrst, werden womöglich nicht hergezeigt.

Vielleicht schaust du dich nach einer Spritze um, die unversehens alle deine Krankheiten heilen wird. Du denkst, du seist offen, doch wieso widersetzt du dich dann dem, was nicht mit dem ineins geht, was du deinem Dafürhalten nach bereits weißt?

Was du wirklich möchtest, ist nicht von Mir zu erlangen. Du hast das in der falschen Richtung aufgefasst. Was du wirklich möchtest, ist Mir geben.

Wie würde dein Herz doch fortan Liebe verströmen! Stelle dir vor, wie du dich fühlen würdest, vor Mir zu erscheinen, voller Geschenke, die du bei dir trägst. Wie würdest du dich fühlen, während du auf Mich zugehst, du, ein Zulieferer von Glücklichsein, du, der danach trachtet, Mir ein Geber zu sein? Wie würdest du sodann in Meine Augen blicken?

Was wird es jedoch wohl sein, was du Mir zu geben hast? Die ganze Zeit hast du gedacht, du möchtest etwas von Mir, und nun sage Ich dir, was du wirklich möchtest, ist Mir etwas geben.

Wenn du liebst, möchtest du geben, stimmt das etwa nicht? Du backst Plätzchen oder du kaufst einen Ring. Doch was hast du Mir darzubieten, was Ich gerne habe?

Dein Herz und dich selbst, selbstverständlich, doch wie machst du das? In welcher Form? Wie bringst du deine große Liebe zum Ausdruck?

Was du wirklich möchtest, ist Mir dienen, anders ausgedrückt, dem Höchsten in dir dienen. Dienst an Mir ist nicht das, was du wohl gedacht hast, denn du warst zögerlich darin, was Ich von dir erbitten könnte. Wie du Mir dienst, ist, Meinem Willen folgen. Mein Wille ist nichts, was dir auferlegt ist, mein Wille ist das Geschenk, was Ich dir gebe.

Und nun dienst du Mir mit Meinem Willen. Gib Mir dein höchstes Selbst als ein Geschenk, nicht als eine Bringeschuld, sondern als ein Geschenk. Dienst an Mir ist Freude, und Freude ist es, worum Ich dich bitte, und Freude ist es, was du auszureichen hast.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on