Darüber hinausgehend

God said:

Gott redete …

Es hat den Anschein, du möchtest alles wissen. Du möchtest das Wie und Warum wissen. Du möchtest all die Verbindungen im Leben und was zwei und zwei ausmacht wissen. Es hat den Anschein, du artest zu einem Gschaftlhuber aus, sobald es sich auf die Mechanik des Lebens beläuft. Es ist nicht deine Mission, dir aus all den Warum's und Weswegen's etwas zusammenzureimen. Du hast keine Erklärungen erforderlich. Sobald es sich um das Leben handelt, sieht es eher danach aus, dass du Akzeptanz bedarfst. Lasst Unser Motto lauten: Gehen Wir Weiter.

Erkenne, wann es sich um deine Neugierde dreht. Welchem Behuf hat wissen müssen dienlich zu sein? Wieso, wieso, wieso?, fragst du. Wieso starb ein geliebter Angehöriger und dies in der Blütezeit des Lebens? Warum hast du dir in den Finger geschnitten? Nun gut, vielleicht solltest du wissen, warum das Auto nicht ansprang. Oder, vielleicht auch nicht. Du brauchst etwa einfach jemandem zum Anrufen, der kommt und es zum Anlassen bringt. Dein Geist ist angelegt, mit mehr als mit Antworten belegt zu sein.

Du kannst nicht alles wissen. Du kannst nicht die transzendente Ebene des Lebens in Fakten wenden. Es ist ein Fakt, dass ein geliebter Nahestehender starb – sprich, in den Begriffen der Welt – ist es ein Fakt, dass ein geliebter Nahestehender starb. Auf einer tieferen Ebene stirbt kein Mensch. Es hat kein Ringen zu sein, mit dem, was auf der Oberflächenebene des Lebens geschieht, ins Reine zu kommen. Es ist nicht notwendig, dass du deinen Geist überlädst.

Auf der transzendenten Ebene hast du los zu lassen und auf Vorangehen zu schalten. Los Lassen ist eine Gemahnung. Du möchtest dein Leben nicht überladen und verstopfen. Es gibt Dinge, von denen du dich wegzubewegen hast.

Geliebte, wenn ihr Mich fragt, wieso dies oder das geschah, bietet ihr Mir da etwa einen Vorwurf dar? Es ist in Ordnung, wenn ihr nicht versteht warum. Was für euch wichtiger zu wissen ist, ist, wie mit dem umzugehen ist, womit ihr es schwer habt umzugehen. Lasst es los, aufgebracht zu sein. Geht Darüberhinaus.

Warst du nicht öfter mal Mein Inquisitor und hast du Mir nicht gelegentlich den Prozess gemacht? Möchtest du Mich nicht gerne arretieren und darauf bestehen, dass Ich gestehe? Was gestehen, Geliebte? Ich möchte gestehen, dass ihr nicht versteht. Es existiert ein breiter Streifen zwischen Verstehen und Bejahen. Das Trachten nach Verstehen ist mitunter feststecken bleiben. Zustimmung sagt:

„Gut. Ich verstehe es nicht. Ich verstehe das meiste am Leben nicht. Mir ist klar, es gilt mir nicht, ein Buchhalter des Lebens zu sein. Ich habe nicht für alles Rechnung zu tragen und habe kein System gegenseitiger Kontrolle auf den Weg zu bringen. Das ist nicht meine Domäne. Es liegt nicht in meinem besten Interesse, sicherzustellen, dass ich alles ordentlich hinbekomme. Möge ich meine Gott-gegebene Energie weise und klug einsetzen. Es gibt für mich keine Notwendigkeit, mich locker zu übertreffen. Mein Pfad ist geradeaus, und ich gehe voran. Vorwärts ist stets die Richtung, in die ich gehe. Ich gehe nicht zurück und abermals zurück. Vorwärts ist Mein Schritt.

Meine meisten Fragen sind befrachtet, denn ich habe Bewertungen ausgeführt. Wer bin ich, dass ich urteile?“

Geliebte, es liegt euch ebenso wenig an, euch selber zu tadeln. Es ist mehr am Leben dran, als euch oder sonstwen zu tadeln. Egal wofür ihr euch rügt, lasst es los und tadelt nicht noch einmal.

Ihr sprecht gerne über die Wirklichkeit in der Welt. In der Weltrealität, in dieser Welt der Illusion, kann mithin alles, was sich zuträgt, ohne Weiteres nicht deinem Willen gemäß verlaufen, ebenso wenig wird alles deinem Verständnis gemäß sein. Gebt dem statt, Geliebte, dass das Leben nicht gemäß euren Standards oder Verständnissen zu sein hat. Ihr habt nicht aufzubegehren, sobald das Leben schlicht nicht ist, was ihr gerne möchtet, oder sobald es dem entgegenläuft, was ihr möchtet. Ihr habt dem Leben mehr als einen Zentimeter zu geben. Überreicht euch das Geschenk des Los-Lassens. Schafft Raum für das Leben. Seid großherzig.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on