Beweg Dich in die Sonne
Gott redete ...
Begib dich in die Sonne. Wenn sich das Leben dunkel oder beängstigend anfühlt, bewege dich in die Sonne. Hier ist die Lösung: Ihr müsst nicht dort bleiben wo ihr seid. Ihr müsst nicht in Trostlosigkeit verharren, Geliebte. Möglicherweise könnt ihr die unbequemen Faktoren, die euch belasten, nicht ändern, aber ihr könnt gut zu euch sein und euch an einen besseren Platz stellen. Wenn du im Schatten bist, kannst du dich in die Sonne begeben.
Was ist es, was du zu tun liebst? Was gibt dir zumindest ein bisschen Freude? Wenn dir ein Spaziergang im Wald Freude gibt, gehe in die Wälder. Wenn am Strand gehen dir hilft, dich in Frieden zu fühlen, geh zum Strand. Wenn du es liebst, dir einen alten Film anzusehen, schau ihn dir an. Wenn du gerne singst, singe. Wenn du es liebst zu tanzen, tanze. Wenn du es liebst zu hüpfen, hüpfe. Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, ändere deinen Standort. Du kannst zumindest von dem Stuhl aufstehen auf dem du sitzt, und dich auf einen anderen setzen. Je unglücklicher du dich fühlst, umso nötiger ist es dies zu tun. Erhebe dich von dem Stuhl, auf dem du sitzt. Komme heraus aus dem launigen Stuhl. Bewege dich zu einem angenehmeren Sitzplatz.
Sei froh, dass du beunruhigt sein kannst. Sei froh, dass du traurig sein kannst. Beunruhigung und Traurigkeit sind bei weitem nicht schlecht, denn sie veranlassen dich zur Bewegung. Betrachte die dunklen Stimmungen als läutende Glocken, die dich auffordern, dich voranzubewegen, die dir sagen, dass du lange genug dagesessen hast, dass es Zeit ist die Sonne einzufangen.
Wen du dich bewegst, gibst du zudem deinen Gedanken die Chance, sich zu bewegen. Du weißt bereits, dass die äußeren Umstände nicht die Schuldigen sind. Es sind deine Gedanken und Interpretationen. Wirst du deine Gedanken ändern? Wirst du dir neue Gedanken schaffen, die dir dienlich sind und die dich nicht dort halten, wo du bist. Wenn du dich vorwärts bewegen willst, wähle nach vorne gerichtete Gedanken.
Was wäre, wenn dir empfohlen würdest, dass du dich einmal wöchentlich oder so in eine schlechte Stimmung begeben solltest? Was wäre, wenn die Fernsehwerbung dir erzählen würde, dass 9 von 10 Ärzten empfehlen, du solltest hin und wieder in schlechte Stimmung verfallen? Was, wenn es in Ordnung wäre, in schlechter Stimmung zu sein, - dann wäre es in Ordnung. Wenn eine schlechte Stimmung in Ordnung wäre, wärest du dann so bestürzt, sowie die Stimmung eintritt. Was wäre, wenn eine solche Stimmung als ein Anzeichen betrachtet werden würde für das Gute, das naht? Das ist jedenfalls eine Tatsache. Kommt die Sonne nicht etwa nach dem Regen?
Was wäre, wenn eine Stimmung nur ein Drehpunkt wäre, der dich in die richtige Richtung weist? Was, wenn sie dir anzeigen würde, was zu tun ist, etwa, was du zu tun hast?
Was wäre, wenn eine traurige Stimmung keinen entsprechenden Namen hat? Oder einen anderen Namen, nicht einen Niederdrücker sondern einen Erheber?
Was wäre, wenn eine Depression z.B. ein Wendepunkt, z.B. das Öffnen einer Tür, z.B. ein 10-minütiger Parkplatz genannt würde?
Was wäre wenn Dunkel in Golden verwandelt würde?
Was wäre, wenn es nie Traurigkeit geben müsste? Was wäre wenn gewisse Bereiche des Lebens sie nicht ausschließen müssten? Was wäre, wenn du Purzelbäume schlagen würdest, anstatt den Kopf zu senken, selbst wenn traurige Dinge geschehen? Was, wenn du schwere Traurigkeit der Vergangenheit zuordnen würdest? Was, wenn du ein Zeichen für Nicht-Zulassen schicken würdest? Was wäre, wenn du, sollte sich Traurigkeit gleichermaßen einschleichen, sie nicht wie einen Feind behandeln müsstest, sondern sie für eine Weile an deiner Seite sitzen lassen würdest, bevor du ihr sagst, jetzt aufzustehen und zu gehen?
Was ist unmöglich? Und was ist unmöglich für dich? Vielleicht kannst du ein frohes Lied singen, egal was die Welt dabei sagt.
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