Außerhalb dieser Welt
Gott redete …
Während du in der Gegenwart lebst, lebst du nicht in der Vergangenheit. Während du in der Gegenwart lebst, bist du weder am Erinnern, noch greifst du dir selber vor. Während du in der Gegenwart lebst, ist desgleichen deine Selbigkeit als Individuum nicht aktiv. Du bist dir nicht gewahr, in der Gegenwart zu sein. Du bist einfach da. Das Gegenwärtige ist nicht mehr denn Ewigkeit und Unendlichkeit, und es ist nicht weniger.
Wenn du dir einen Film ansiehst, denkst du nicht: „Junge, was bin ich bei diesem Film unter Spannung.“
Wenn du dir einen Film ansiehst, bist du in dem Film verfangen und beobachtest dich nicht selber.
Wir könnten sagen, du hast dich hingegeben. Du hast dich aller deiner Beschränkungen begeben. Und in der Weise steigst du auf, und demnach lebst du das Leben.
Es ist, wie wenn du ein wundervolles Buch liest. Das Buch ist aufgeschlagen. Du nimmst nicht die Seitenzahl oder die Schriftart, den Autor oder den Titel des Buchs zur Kenntnis. Du bist nicht in den Parenthesen.
Wir können sagen, dass du und das Buch eins sind. Du bist in ihm untergetaucht und dennoch ausenander.
Fängst du an zu sehen, wie Ewigkeit und Endlosigkeit mit Zeit nichts zu tun haben? Du bist nicht in der Zeit. Natürlich fühlt es sich so an, als wärst du es, nicht anders wie du momentan deine Finger auf der Tastatur, deine Füße auf dem Teppich spürst. In der Welt ist selbstverständlich physische Realität zugegen.
Sobald Ich von Realität rede, rede ich von einer unterschiedenen Dimension von Bewusstsein. Alles, wofür es Worte gibt, ist die relative Welt. Selbst die Bedeutungen von Wörtern wandeln sich in der relativen Welt. In der relativen Welt proklamieren sich neue Wörter selbst. Die physische Welt ist die physische Welt. Sie ist stets sich wandelnd. Wandel ist der Name der Welt. Sie ist immerzu am sich Wandeln, und da ist Unterscheidung. Du siehst deine Hände. Sie setzen sich für dich in Bewegung. Sie fassen an. Sie spüren. Sie spielen Klavier.
Dies ist nicht die Realität, von der Ich spreche.
In der Welt werden Körper geboren, und versterben Körper.
In der Weite, welche Wir Unendlichkeit und Ewigkeit, bar jedweder Zeit, nennen können, gibt es die Fluktuation nicht. Seelen sind zeitlos. Deine Seele ist unbeschränkt. Was Ich dir sage, ist, dass, an der äußeren Welt festgemacht, alles, was du siehst, und alles, was du lebst, nicht real ist. Gewiss, es scheint real, und du hast das Empfinden, dein Leben sei darauf angewiesen. Du hast all die Sinne, die dir beim Leben in der Welt der Illusion behilflich sind. Es ist nicht überraschend, dass die physische Welt dir real zu sein scheint. Du gehst wirklich in die Welt hinein.
Jenseits der Welt, in der du scheinbar lebst, gibt es eine andere Realität. Im Grunde ist sie die einzige wahre Realität, und du bist hier bei Mir, wo das Ungekannte bekannt ist. Die äußere Welt hat Schönheit und Liebe an sich. Daran gibt es keinen Zweifel. In der Realität, von der Ich rede, trägst du keinen Körper. Du bist Licht. Im Himmel bist du Real, und bist du Ewig und Unendlich. In der Welt der Körperlichkeit existierst du nur eine Weile. Selbst sofern du in der Welt für tausende Jahre in einem Körper lebtest, lebtest du in Illusion. In der äußeren Welt ist dein Leben wie ein Strohfeuer.
In Ewigkeit und Endlosigkeit ist kein Ende an dir. Du bist immer. Weite lebt in Weite. Du bist Weite. Du magst ja wie ein kurzer Lichtimpuls auf dem Bildschirm erscheinen, dennoch sind der Impuls und der Bildschirm Illusion. Ungeachtet des Haltes, den das Leben in der Welt an dir hat, bist du nie irgendwo, ausgenommen bei Mir. Just so sind Wir Eins, Ein Wundervolles Eines, außerhalb von dieser Welt.
Permanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/ausserhalb-dieser-welt.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

