Atmet Einssein
Geliebte, Geliebter, Ich bin dein Rückgrat. Es bin Ich, Der dich aufrecht hält. Nichts anderes vermag das. Du kamst vom Engel-Königreich. Du bist kein Welpe, dennoch halte Ich dich hoch. Du bist mit Mir verbunden, allerdings ziehst du deine eigenen Fäden. Du stehst aufrecht da, weil Ich dich aufrecht halte.
Unsere Verbundenheit ist wechselseitig. Sie ist zweiseitig. Sie ist viel-dimensioniert, aber Wir sollten zweiseitig sagen. Du hörst Mich, und Ich höre dich. Ich stehe vor dir aufrecht, und du stehst in Mir aufrecht.
Erinnere dich heute daran, dass du Mich trägst. Erinnere dich, dass Ich inwendig in dir bin und dir Gesellschaft leiste, so wie du Mir Gesellschaft leistest. Wir sind stets zusammen. Selbst wenn du denkst, Wir seien getrennt, sind Wir Eins. Wir sind aufs Innigste Eins. Es gibt vom Einssein kein Entrinnen, Geliebte.
Wer sollte das versuchen mögen? Und doch tun das Meine Kinder.
Sie sind wie das Kind, was sagt, es könne es selbst, selbst wenn es das nicht kann. Es zeigt ein Selbstwertempfinden an, dass ihr die Eigentümerschaft von euch übernehmen möchtet, und doch teilen Wir sie untereinander. Ich besitze dich nicht, aber du und Ich sind Eins.
Es gibt Keinen zum Usurpieren, Geliebte. Wenn du einen geschäftlichen Handel tätigst, tätigst du ihn mit dir selbst. Der Eine Gott begegnet sich als Zwei. Die Andersheit wird verstärkt, das Einssein des Öfteren vergessen. Allerdings nicht mehr länger. Jetzt weißt du, dass Ich Eins und jedesEins bin. Es gibt kein Dazwischen. Es gibt Einssein.
Ich bin der Eine auf der anderen Seite des Tisches von dir.
Ich bin die Masse.
Du sitzt dir selbst gegenüber. Du bist querbeet.
Liebst du Mich? Dann muss es so sein, dass du den scheinbaren Anderen auf der dir gegenüberliegenden Seite des Tischs liebst. Wo kann Egoismus existieren, ausgenommen in der Fantasie?
Du fantasierst, dass Einssein nicht ist. Du fantasierst, dass Jeder von dir getrennt wurde. In jenem Kontext bist du von dir selbst getrennt. Wiedervereinige dich mit dir selbst und atme Einssein.
Du bist Mein Eines Kind, was Ich der Erde gab. Ich gab dich, Mein wertvolles Kind, um die Erde auszukosten, ihr zu Hilfe zu kommen und sie zu trösten. Im Einssein ist kein Trost vonnöten. Demnach sandte Ich dich zur Erde, um das Konzept des Einsseins wieder in Stand zu setzen, und Vorbote dafür zu sein und dafür zu werben, um es in der Welt bekannt, erstrebenswert und angestrebt zu machen. Erstrebt Einssein, und ihr werdet es wiedererkennen.
Erstrebt das Herrschen der Liebe. Wie einfach.
Und mithin herrscht ihr in Liebe, und was wahr ist, und was stets wahr war, wird offensichtlich.
Wenn Einssein mehr bewundert wird als die List, wenn Klugheit und Fertigkeit im Übervorteilen zu Relikten der Vergangenheit werden, wird Verhandlung zu Geben, keine Überflügelung mehr. Wer sollte sich selbst überflügeln mögen? Es gibt niemanden sonst zum Austricksen.
Zuvorkommenheit und Liebenswürdigkeit würden die Welt übernehmen.
Ein Jeder wird die Türen für Jeden offen halten.
Es wird keine Türen geben! Welchem Bedarf kämen sie nach? Es gäbe keine Türen, um sie zu schließen oder zu öffnen. Alle Herzen werden entriegelt sein. Die Menschlichkeit wird zugegen sein. Unmenschlichkeit wird es nicht mehr geben. Was ist Menschlichkeit anderes als Liebe? Und Liebe wird zugegen sein. Überall Liebe. Geliebte, das ist Freiheit.
Ihr habt bereits die Freiheit zu lieben, und Liebe ist die Freiheit, auf die ihr aus seid.
Keine Beschränkungen mehr. Keine Beschränkungen auf der Liebe mehr. Freiheit ist das Freisetzen von Liebe. Hörigkeit ist Liebe zurückhalten. Zurückhalten braucht eine derartige Anstrengung. Freiheit braucht keine Anstrengung. Sie hält einzig Liebe für nötig.
Was bringt euch auf den Gedanken, dass es schwer sei zu lieben? Es kann bloß so sein, weil es für euch schwer ist, all das los zu lassen, worin ihr euch festgefahren habt. Seid gegenwärtig, um zu lieben, und ihr seid von der Unwissenheit und vom Geiz befreit. Ihr seid jetzt frei zu lieben, liebt also. Liebt euch selbst und liebt Meinetwegen. Liebt, Geliebte. Das ist es, was Wir sind, und so soll es sein.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/atmet-einssein.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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