Am Steuer deines Lebens

God said:

Gott redete …

Meine Hände liegen auf deinen Schultern. Ich lenke dich durch das Leben. Ich lasse dich nie los. Aber innerhalb Meines Griffs hast du alle Freiheit der Welt. Ich mag dich geradeaus lenken, aber wenn du nach links gehen willst, gehen Wir nach links. Wenn du nach rechts gehen willst, gehen Wir nach rechts.
Verstehst du, wie das ist? Du hast die freie Wahl. In diesem Sinne gebührt dir alle Ehre, und wie kann es angesichts des Lichts der Freiheit so etwas wie Schuld geben? Wenn deine Entscheidungen mit Schuld beladen wären, wie könntest du dann frei sein? Du wärest dann eher erstarrt als frei. Freiheit innehaben bedeutet, dass du frei bist. Was für ein Geschenk ist das!
Der einzige Auftrag, den du hast, ist, frei deiner Wege gehen. Gut geölt, bringt und schenkt dein Leben Freude. Wie ein Türscharnier öffnest du die Tür des Lebens weit und gehst frei hindurch. Und so bleibt die Tür offen für andere, die hindurchgehen können. Und so breiten sich Freiheit und Freude aus.
So sehr du dich nach Freiheit gesehnt hast, so sehr hast du vielleicht zudem gedacht, dass sie ein Hindernis ist. Vielleicht hast du dir direkte, konkrete Anweisungen gewünscht, um genau zu wissen, was zu tun ist und wann und wie. Vielleicht dachtest du auch, dass andere Menschen genau wissen sollten, was sie zu tun haben, bevor sie es tun. Doch in der Freiheit kannst du nur schätzen, so gut du kannst. Manchmal musst du sogar raten, was liebevoll ist und was nicht. Und man kann seine Meinung vorher oder nachher ändern. Und doch ist das ganze Leben kein Zufall. Manchmal weiß man wirklich, welchen Weg man einschlagen muss.
Du willst ehrlich sein und dich ausdrücken. Du bist es leid, Zustimmung vorzutäuschen, wo du keine hast. Und doch scheint es manchmal so, als ob du, wenn du dich zum Ausdruck bringst, einem anderen die Flügel stutzt, und dann fühlst du dich in den Schatten gestellt. Du bist traurig, wenn ein anderer traurig wird, denn du weißt, dass es dir ansteht, ein Repräsentant von Freude zu sein.
Du und alle anderen haben einen rechtmäßigen Platz auf der Erde. Ihr seid nicht dazu bestimmt, mit Füßen getreten zu werden, genauso wenig wie ihr dazu bestimmt seid, mit Füßen zu treten. Doch manchmal scheint eure Freude auf Kosten eines anderen zu gehen, oder ein anderer tritt die eure mit Füßen. Nehmt nicht so ernst, wie jemand anderes die Dinge sieht. Befreit euch davon. Und danach habt ihr sie auch von eurer Meinung befreit.
Akzeptiere deine freudige Natur. Du musst nichts beweisen. Ich verlange nicht, dass du ein Heiliger auf Erden bist. Ich verlange nicht, dass du Opfer bringst. Akzeptiere, dass du und andere bereits heilig sind, und dass es daher keinen Grund gibt, Opfer zu bringen. Geben ist eine Bewandtnis. Geben kommt aus der Fülle des Herzens. Aufgeben oder Übergeben oder Weggeben aus weniger als der Fülle des Herzens ist eher eine Verleugnung. Verleugne dich nicht, dann wirst du mehr Freude am Geben haben. Ein gebender Mensch sein bedeutet, auch sich selbst zu geben.
Seht klar. Ihr wollt, dass andere Menschen das tun.
Sei der Erste.
Sei zuvorderst in deinem eigenen Herzen, anderenfalls täuschst du die selber.
Du bist nicht dazu bestimmt, den Gedanken und Meinungen anderer ausgeliefert zu sein. Wenn das so wäre, hättest du keine Freiheit inne. Wenn das so wäre, hätten die Gedanken und Meinungen anderer das Recht, dir die deine zu stehlen. Aber du bist frei, so zu sehen, wie du siehst. Und du bist frei, deine Sichtweise zu ändern, durch deine eigene Sicht und nicht durch eine Vorgabe. Du und Ich haben das Ruder in deinem Leben in der Hand. Niemand sonst ist es.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on