Als Liebe zur Oberfläche des Ozeans hin tänzelte
Gott sagte
Lass Mich dich einfach in Meine Arme schließen. Bleibe heute mit Mir zusammen. Nimm heute zehn Schritte mit Mir, und fortan wirst du Stück um Stück mehr nehmen. Behalte Mich heute bei Mir. Denke daran, wie glücklich du Mich machst. Denke daran, wie du geliebt bist, und was du Mir bedeutest. Du bist ein Ausdruck Meiner Selbst. Ich bin durch dich verzaubert. Denk an Mich.
Mein Auge liegt ganz auf dir, und du bist Mein Entzücken. Du bringst Mich immer zum Lächeln. Entweder Ich lächle auf dein Lächeln hin zurück, oder Ich lächle gütig bei deiner Tölpelhaftigkeit. So oder so, Ich juble in dir, in dir, Meinem Glück.
Ich bin nie allein. Ich habe dich stets in Meinem Gewahrsein. Ich nehme dich überallhin mit Mir, obschon Ich nirgendwohin gehe. Es scheint so, als gehen wir irgendwo. Es scheint so, als tanzten Wir auf dem Gipfel eines Berges oder auf einer Nadelspitze. Es scheint so, als tauchten Wir in den Ozean der Liebe ein, und gleichwohl, wie tauchen Wir in den Ozean ein, unterdessen Wir nie aus ihm herausgekommen sind? Wir befinden uns voll und ganz in der Mitte des Ozeans. Wir können bloß tief in die Tiefen Unseres Einen Herzens tauchen, des Einen Herzens, das du dir mannigfaltig denkst.
Wir sind singularisch Eins.
Geliebte, ihr seid nie auf der Oberfläche des Ozeans herrenlos getrieben. Wellen kommen und gehen, ihr indes seid im Ozean unbeweglich. Der Ozean ist erregt, und dennoch ist er still. Ihr reitet auf den Schultern des Ozeans, auch dann, während ihr euch in Seiner Tiefe befindet. Ihr schwimmt, ihr taucht, ihr krault kreuz und quer, ohne euch auch nur um einen Zentimeter von Meinem Herzen fortzubewegen. Der Lauf eures Schwimmens oder Gleitenlassens auf eurem Rücken ist der Lauf Meines Herzschlags.
In gewisser Hinsicht haust du für Mich auf den Putz. Du zeigst Mir, was du tun kannst. „Sieh mir zu“, sagst du. Und Ich, Der dich in Meinen Armen hält, Ich antworte: „Ich sehe dir zu. Ich sehe dich. Ich sehe, was für ein guter Schwimmer und Taucher du bist.“ Und derweil halte Ich dich fest in Meinen Armen. Ich schütze dich eng an Mir. Ich bin in Wirklichkeit eure Security, Geliebte.
Nun, es geht nicht darum, euch Mir verpflichtet zu machen. Es steht euch nicht an, den Halt an Mir, weil keine Alternative vorhanden ist, zu umklammern, oder weil ihr denkt, besser sei es, auf der guten Seite von Mir zu sein. Ihr seid bereits unbestreitbar an Meiner guten Seite. Es gibt für euch nichts zu gewinnen, indem ihr näher bei Mir seid, ausgenommen euer Gewahrsein Unseres Naheseins.
Was für etwas Wundervolles doch euer Gewahrsein ist, insbesondere euer Gewahrsein von Mir. Seid Meiner gewahr, so wie Ich euer gewahr bin. Da ist nichts dabei. Es ist völlig natürlich. Dafür wurdet ihr geboren, Geliebte. Ihr wurdet geboren, um herauszufinden, wie intim Wir sind. Ihr wurdet geboren, um herauszufinden, Wir sind Eins, und um fortan in diesem Einssein des Einsseins zu jubeln. Wir, Geliebte, waren nie Zwillinge. Wir waren stets Eins, und es gibt nichts anderes, was ihr sein könnt oder was Ich sein kann, ausgenommen Einssein. Wir sind das Einssein der Liebe, das einzig Es Selbst sein kann. Die Liebe ist alles, was Wir sind, und alles, was Wir erkennen, zu tun. Wir können nicht anders. Als Liebe sich zur Oberfläche hin rasch hin und her bewegte, war sie immer noch Liebe. Liebe kann nicht anhalten. Wir haben immerzu geliebt, und Unsere Liebe wird nie verschlissen.
Unsere Liebe ist das Abenteuer einer Lebenszeit, ja noch mehr als das, sie ist das Abenteuer der Ewigkeit. Hier sind Wir, und es gibt nirgendwo um dorthin zu gehen. Wir sind Liebe auf Liebe, Liebe, die in Einssein aufgeschichtet ist. Wir sind wie Stoff, der weiß auf weiß liegt, und das ist der ganze Stoff, und das ist die ganze Geschichte von Wer Wir sind und von Wer Wir einander sind. Geliebte, es existiert keine Fort-heit, es gibt ausschließlich Gewahrsein.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/als-liebe-zur-oberflaeche-des-ozeans-hin-taenzelte.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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