Alles worum Ich dich bitte, ist, frei zu sein, um ich zu sein
Gott redete …
Geliebte, was würde es brauchen, dass ihr selbst bloß einen ganzen Tag lang unentwegt glücklich seid? Es gibt Zeiten, wann, das steht fest, ihr euch tatsächlich fragt, was los ist und wie viel euch die Welt im Großen, falls denn überhaupt, zur Kenntnis nimmt. Ihr fühlt euch zu wenig wertgeschätzt. Ihr wurdet zu früh oder zu spät geboren, und die Welt sieht euch, leider Gottes, nicht in dem Licht widergespiegelt, in dem Ich, Gott, euch halte.
Natürlich, ihr habt Freunde, die euch so schätzen wie ihr seid, und ihr schätzt sie.
Da sind andere Zeiten – so wie ihr sie erlebt –, wann ihr das Gefühl habt, gezwungen zu sein, mit dem „Establishment“ eine Beziehung zu haben, anderenfalls schwelltet ihr mitten in dem „System“ elendiglich an, derweil von euch verlangt wird, auf das Geheiß eines Anderen hin einer Spur zu folgen, die sich von eurer gewünschten grundlegend unterscheidet.
So weit wie ihr sehen könnt, werdet ihr für der Kunde gehalten, doch jene einstmaligen Autoritäten scheinen in einer anderen Welt zu leben, welche vorwaltend erwartet, dass ihr auf ihre Pfeife tanzt und zu ihr hüpft. Ihr hattet nicht wahrgenommen, dass ihr verpflichtet wart, so wie Andere zu denken, gleichsam, als wäret ihr dazu geboren zu gehorchen. Auf was denn ist die Welt hinausgelaufen?
In diesen Zeiträumen fragst du dich, was diese Inbegriffe von Tugend sich denken, falls sie überhaupt etwas denken.
Sie scheinen sich sicher zu sein, dass es für dich vorgesehen ist, sich unter ihrem Daumen zu befinden, und, die Art und Weise wie du dein Leben leben möchtest, scheint neben dem Punkt zu sein, gleichsam als hättest du kein Recht, für dein eigenes Leben oder für deine eigenen Kinder deine eigenen Entscheidungen zu treffen, gleichsam, als würdest du um zu viel bitten, darum, in der Lage zu sein für dich selber zu atmen. Du hast das Gefühl, überrumpelt zu sein. Du sprichst: „Himmel hilf mir.“
Mitunter ist dein Empfinden, du lebest in einer bizarren Science-Fiction-Geschichte, wo du verrückterweise gezwungen bist, eine Hundesteuer zu zahlen. Ist dies wirklich notwendig?
Es ist noch nicht ganz so, dass dir eine Grippespritze aufgezwungen wird, jedenfalls soweit du das weißt, dies aus dem Grunde, dass jemand anderes ernsthaft glaubt, eine Grippespritze sei gut für dich, dessen ungeachtet, was du darüber zu sagen hast, so, als sei es nicht dein angeborenes Recht zu entscheiden.
Dein Herz schreit heraus:
„Welt, höre auf, mich herumzuordern. Welt, herunter von meinem Rücken! Nimm dich deines Lebens an, und lasse mich dem meinen. Seit wann siehst du mich als Freiwild für dich, um mich herumzubefehlen. Was ist mit ‚Leben und leben lassen‘ geschehen. Keiner hat für mich zu atmen. Keiner ist da, um zu entscheiden, dass der eine oder andere Gedanke von mir auf die Seite gelegt wird.
Ich bin niemals in meinem Leben ein Delinquent, ein Emporkömmling oder ein Abweichler gewesen. Mein inneres hippie-artiges HA-HA kommt soeben heraus. Ich könnte gut und gern abgekoppelt von dem Versorgungssystem leben mögen.
Selbsternannte Autoritäten, das letzte, was ich weiß, ist, dies ist Mein Leben. Ich kann immer noch meine Arme bewegen. Ich kann immer noch Nein sagen. Lasst mich mich sein.“
Sea Fever by John Masefield, England Poet Laureate, 1930
I must go down to the seas again, to the lonely sea and the sky,
And all I ask is a tall ship and a star to steer here by;
And the wheel’s kick and the wind’s song and the white sail’s shaking,
And a grey mist on the sea’s face, and a grey dawn breaking.
I must go down to the seas again, for the call of the running tide
Is a wild call and a clear call that may not be denied;
And all I ask is a windy day with the white clouds flying,
And the flung spray and the blown spume, and the sea-gulls crying.
I must go down to the seas again, to the vagrant gypsy life,
To the gull’s way and the whale’s way where the wind’s like a whetted knife;
And all I ask is a merry yarn from a laughing fellow-rover,
And quiet sleep and a sweet dream when the long trick’s over.
Ich muss wieder zur See hinab, zu der einsamen See und dem Himmel,
Und alles, was ich mir erbitte, ist ein großes Schiff und einen Stern, um dank seiner zu steuern;
Und den Rückstoß des Rads, den Gesang des Winds und das Flattern des weißen Segels,
Und einen grauen Dunst auf dem Antlitz der See, und einen grauen Anbruch des Tages.
Ich muss wieder zur See hinab, denn der Ruf der strömenden Gezeiten
Ist ein wilder Ruf und ein klarer Ruf, der nicht abgeschlagen gehört;
Und alles, was ich mir erbitte, ist ein windiger Tag mit den weißen Wolken am Fliehen,
Und der hochgeschleuderten Gischt und dem durchwehten Schaum und den schreienden Seemöwen.
Ich muss wieder hinab zur See, zu dem umherwandernden Zigeunerleben,
Zu der Art der Möwen und der Art der Wale, wo der Wind wie ein gewetztes Messer ist;
Und alles, worum ich bitte, ist eine fröhliche Geschichte von einem lachenden Mit-Herumschweifer,
Und einen ruhigen Schlaf und einen süßen Traum, sobald der lange Streich vorüber ist.
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