Alles im Einssein der Schöpfung
Gott redete ...
Die ganze Mannigfaltigkeit, welche deinem Glauben nach in der Welt existiert, hat einen gemeinsamen Nenner, und der ist Ich. Letztlich, wie es jetzt ist, schließe Ich dich ebenfalls mit ein, so Wir zwei sind. In Wirklichkeit sind Wir Eins, und Wir, das Einssein, umfängt Alles, selbst so schier Ich ist. Metaphorisch gesprochen, Ich sage, ich habe einen Sitz für dich neben Mir, indes, akkurater ausgedrückt, Neben Mir gibt es keinen Sitz. Es gibt kein außerhalb von Mir. Da ist einzig Ich, dieser herrliche Ausbruch von Licht, die all-umfassende Liebe, diese Einfachheit, die dich zu einem Rätsel macht.
Jeder, in den du dich verliebst, ist du selber. Jeder, bei dem du aus der Liebe herausfällst, ist du selber.
Es gibt keinen sonst hier außer du und Ich. Genauer ausgedrückt, da ist alleinig Ich, du indessen magst gerne in Austausch treten, und hast noch nicht so recht Mich oder dich unterscheiden gelernt, oder wie auch immer man das ausdrücken mag. Du akzeptierst nicht zur Gänze Wer Du bist.
Du projizierst dich nach außerhalb von Mir, alldieweil du inwendig in Mir bist, nicht im eigentlichen inwendig, in Wirklichkeit Alles von Mir.
Ein Part von dir möchte gerne Eins mit Mir sein, und ein Part von dir möchte gerne an den hergebrachten Weisen festhalten, die schließlich, dessen unbenommen wie unbequem es ist, wie ein bequemer alter Bademantel zu sein scheinen, an den du dich gewöhnt hast, und von dem du nicht so recht Abschied nehmen möchtest. Du wirst sagen, du möchtest dich von ihm trennen und mit Mir im Einssein verschmelzen, und doch behältst du jenen alten Bademantel, so, als hinge dein Leben von ihm ab.
In einem gewissen Sinne stimmt das. Sowie du deine alten Auffassungen aufgibst, gibst du deine vorherige Identität auf. Es war eine falsche Identität, Geliebte, aber ihr wankt dabei, sie aufzugeben. So ähnlich, ihr möchtet diesen zerknitterten Personalausweis gerne in eurer Tasche haben.
Ihr fürchtet euch vorm Verschwinden. Ihr habt Angst, aus dieser alten individuellen Identität herauszutreten, hinein in eure wahre Universelle Identität. Ihr habt Angst, euch selber zu verlieren, und so verliert ihr euch selber in der Welt der Illusion. Was für ein Widerspruch Meine Kinder sind. Ah, eben das macht euch zu Kindern. Ihr habt euch noch nicht zu der Wichtigkeit beschieden, die ihr bereits seid. Ihr seid ein Jäger, der Jagen gernhat. Ihr seid ein Sucher, der Suchen gernhat.
Nichtsdestotrotz befindet ihr euch im Prozess der Selbst-Entdeckung, nicht der Details von euch, sondern der ureigenen Essenz von euch, welche letztlich Ich ist. Ihr seid ängstlich, dass die neuen Kleider, die Ich euch bitte anzuziehen, zu groß sind. Ihr könnt nicht glauben, dass sie genau passen. Die ganze Zeit, euch nicht bewusst, habt ihr die königlichen Gewänder getragen. Ihr könnt das nicht so recht glauben, und daher seht ihr es nicht. Ihr hört Mich, und doch hört ihr nicht so recht.
Ihr meint, ihr seid ein kleines Auto mit einem kleinen Tank. Alldieweil seid ihr die Tankstelle.
Derweil ihr um das Universum herum saust, seid ihr das Universum.
Ihr macht eine Ausflug, um die Szenerie anzuschauen, und habt noch nicht zu erkennen gelernt, dass ihr die Landschaft seid.
Du bist der Seher, welcher sieht, und doch siehst du verfehlt.
Du denkst, du seist ein Versprengter in einer großen Parade, und weder Versprengter noch Parade existieren.
Einssein existiert, und du, du, Meine Geliebte, bist Einssein. Einssein einzig ist.
Einssein ist nicht einsam. Einssein bedeutet nicht, dass du auf einer verlassenen Insel bist. Ihr seid die Quelle, Geliebte. Ihr seid die Quelle, die ihr allem Anschein nach sucht, unterdessen nichts zum Suchen da ist, und du Alles in dem Einssein der Schöpfung bist.
Willkommen bei Meinem Land.
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