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Reite die Wellen - Heavenletter # 5834 - 14. November 2016

Gott redete ...

Wenn ihr jeden Moment eures Lebens als den Moment lebt, der er ist, dann erkennt ihr jeden Moment, der sich ereignet, als wertvoll. Andernfalls habt ihr die Neigung, mit eurem Herangehen ans Leben herum zu trödeln – eine Neigung, faktisch eine Zeitlupenaufnahme vom Leben zu machen.

Wenn ihr Auszüge eures Lebens vorwärts und rückwärts analysiert, wenn ihr analysiert, was sich ereignet, dann erfahrt ihr das Leben nicht länger, denn dann erfahrt ihr das Leben in Unterbrechung. Ihr habt das Leben gewissermaßen zur Seite gelegt. Ihr erfahrt eure Beschäftigung mit dem Leben. Ihr mögt vollbeladen mit Krimskrams des Lebens sein, in Abstand vom Leben selbst. Das Leben zu analysieren ist nicht das Gleiche, wie das Leben zu leben.

Wenn ihr das Leben einfach so leben würdet, wie es kommt, würdet ihr weder Ärger, Verdruss, Raserei, Verdrießlichkeit usw. haben, noch gäbe es für euch die Notwendigkeit, euer Missbehagen zu verteidigen. Ihr wäret Reines Sein in Liebe zum Leben, wie es hin und her fließt. Ihr würdet Die Wahrheit dessen, Wer Ihr Seid, leben. Ihr würdet nicht über euch selbst nachsinnen, so als ob ihr nur ein Objekt des Leben seid, wohingegen ihr doch Das Leben Selbst seid. Ihr würdet nicht in den Qualen der Ängstlichkeit gefangen sein. Ihr würdet euch nicht fragen, was los ist und was ihr diesbezüglich tun müsst. Wenn ihr nicht durch eure simulierte Sezierung eures Lebens behindert wäret, würdet ihr das Leben bewundern, wie es sich selbst überbringt. Ihr wäret davon nicht so verwirrt. Ihr würdet das Leben auf Erden mehr in Lebendiger Farbe leben. Es gäbe keine Klagelieder mehr.

Es gibt bei Meinen Kindern eine Tendenz, das Leben wieder aufzuwärmen und darüber zu spekulieren. Es gibt die Tendenz zu versuchen, das Leben zu ergründen, so als ob ihr eine Aufsummierung des Leben haben müsstet, während das Leben nicht etwas ist, was man so genau ausmachen kann.

Ihr versucht, schneller als vorgesehen fertig zu sein. Ihr wollt das Leben im Ticktack und euer Leben nach festgefügten Regeln ablaufen lassen, während das Leben ausschließlich dazu bestimmt ist, freien Lauf zu haben. Ihr mögt dazu neigen, aus dem Leben eine Meinung über das Leben zu machen, eine Einzeiler-Stellungnahme, wo doch die Summe und die Ganzheit des Lebens Liebe ist.

Liebt und ihr werdet frei sein. Ihr wollt nicht euer Leben damit verbringen, es zu bewerten. Euer Leben zu bewerten heißt, euer Leben zu beurteilen und über euch selbst und andere zu urteilen.

Werdet ihr freundlicherweise jeden Spritzer des Lebens einfach nur lieben? Liebt euch freundlicherweise einfach selbst und habt mit jeglichen Spuren von Voreingenommenheit gegenüber dem Leben abgeschlossen. Bei Voreingenommenheit wird dieses Wunder Des Lebens niedergedrückt.

Reitet lieber mit dem Leben aus. Ob euer Leben nun bergauf oder bergab geht, ihr seid auf einem Ritt. Euer Leben ist ein nicht-endender Ritt. Es gibt nichts, an dem ihr festhalten müsst. Lehnt euch zurück und, du meine Güte, erfreut euch daran, wenn euer Ritt schnell oder wenn er langsam ist. Der Punkt ist, sich am Leben mehr zu erfreuen als es zu sammeln und zu interpretieren. Lebt das Leben. Gebt dem Leben eure Zustimmung. Das Leben ist ein Schatz, allerdings kein Schatz, den man an die Wand nagelt, als ob sich euer Leben nicht auf mehr beläuft als auf einen Kalender.

Du, du selbst, bist großartiger als das, was du aus dem, was Leben genannt wird, machst. Du bist Der Eine, Der Das Leben Lebt. Du musst das Leben nicht so sehr beschwindeln. Das Leben ist kein Rennen, bei dem du außer Atem kommen musst. Soll das Leben eine Schlussfolgerung sein, die du ziehst? Muss das Leben ergründet werden, bevor du es loslassen kannst?

Was ist, wenn du dem Leben die Erlaubnis gibst, den Weg zu gehen, den es gehen möchte, und du das Leben einfach mehr lieben als es anhäufen wirst?

Was ist das für ein Impuls, über das Leben aufgebracht zu sein und es auf Zack zu bringen, so als ob dein ureigenstes Leben davon abhängt? Das Leben ist eine Geländereise, während du es durchquerst. Das Leben ist nicht weniger. Natürlich ist das Leben weit mehr als du ihm zuschreibst. Jetzt fängst du an, dem Leben mehr zuzuschreiben, indem du das Leben auf seiner Reise so segeln lässt, wie es das tut.

Das Leben muss dich nicht versöhnlich stimmen. Das Leben schuldet dir nichts. Das Leben ist nicht verpflichtet, etwas zu sein, das es nicht ist. Das Leben ist ewig, Meine Geliebten. Das Leben ist immer mit dir. Du kannst deinen Griff am Leben lösen.

Reite Die Wellen Des Lebens und sage Mir lächelnd: „Gott, das ist gut.“