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Heavenletter # 5527 Ihr möchtet gerne etwas Verwunderliches sich begeben sehen

Ihr möchtet gerne etwas Verwunderliches sich begeben sehen

Gott redete …

Es mag dir so scheinen, dass Ich dich mit 'Gehe!' durchlasse, oder dass Ich dich nicht mit 'Gehe los' durchlasse. Es mag dir so scheinen, dass die Zugbrücke gerade dann, wenn du sie überquerst, hochfährt, oder dass eine anderweitige Axt am Fallen ist. Du wirst beim Leben scheu und sprunghaft. Du springst hier und da herum, und kannst scheint's gegen nichts weiterkommen und deine Richtung nicht ausmachen.

Das Leben scheint dich zurückzustellen. Die Menschen zögern hinaus. Alles scheint es auszuhecken, dich zum Warten auf das Leben zu bringen, dass es beginnt, oder dich zum Warten auf das Leben, dass es sich vom Sofa erhebt, zu veranlassen. Es kann dir etwa so vorkommen, dass du unbestimmbar im Warteraum des Lebens am Warten bist.

Wie bringt ein einziges Individuum unter Milliarden auf der Erde sein oder ihr Leben wieder in Schwung? Das erfordert großen Mut von euch. Es ist euch kein Leichtes, das Empfinden aufzubringen, ihr wärt der Kapitän Eures Schiffs. Euer Gefühl geht eher dahin, ihr stecktet in der Flaute oder in einem wirbelnden Strudel fest, wobei keines von beidem euch dorthin führe, wo ihr gerne und wer ihr gerne sein möchtet.

Ihr seid euch gewiss, das Leben war bestimmt, anders zu sein. Ihr treibt euch im Rummel herum. Ihr bleibt still. Das scheint keine Rolle zu spielen, denn euer Leben scheint in der Schlange zu warten. Es ist gleichsam so, als wärt ihr euer ganzes Leben lang am Starttor eingesperrt.

Es könnte euch lieb sein, unter eurem Leben ein Feuer anzuzünden und in Schwung zu kommen.

Ihr wart in einem Segelboot am Faulenzen, und jetzt möchtet ihr ein Schnellboot.

Euer Empfinden ist es, dass ihr und euer Leben in einer Lagune still dasteht. Oh, wie gerne ihr doch irgendwohin gelangen möchtet.

Unter Umständen habt ihr das Gefühl, ihr säßet euer Leben auf eurer Vorderveranda in einem Schaukelstuhl aus.

Ihr fragt euch, wann euer Leben losgehen wird, so als hättet ihr das ganze Leben hindurch darauf gewartet. Ihr seid durch Bewegtheiten gelaufen, im Warten auf den Augenblick, wann ihr von einer Kanone hinausgeschossen werdet und wann ihr in der Welt einen Abdruck hinterlasst.

Es ist nicht so, dass euch Stürme sehr lieb sind. Ihr möchtet einfach aus der Flaute herauskommen. Ihr möchtet gerne etwas sich begeben sehen, so wie etwa, dass Träume wahr werden.

Ihr weint, und ihr wisst nicht weswegen. Tränen überkommen euch, und ihr fragt euch, weswegen das Leben nicht ebenso zügig zu euch kommt. Fortgesetzt wartet ihr auf das Leben, dass es beginnt, dass etwas geschieht, dass sich das Leben um euch herum zusammenschart, wo ihr einen tiefen Atemzug nehmen und stolz sagen könnt: „Dies ist mein Leben. Es spielt sich ab.“

Es ist etwas Unbestimmbares vorhanden, auf das ihr wartet, und ihr befürchtet, ihr wärt dabei ausgelassen worden.

Ihr hattet zahlreiche Freudenbotschaften, und jetzt sitzt ihr hier und macht euch Gedanken: „Ist dies alles?“

Eventuell wisst ihr nicht, was geschehen soll, dennoch seid ihr euch im Klaren, dass es sich begeben hat. Jetzt im Moment scheint euer Leben wie ein schmaler gerader Strich, der nirgendwo beginnt und endet, und dass es für euch kein Herunterkommen gibt. Das Gefühl ist so, als hättet ihr euch von jeher auf dieser flachen Linie aufgehalten, und dass es dabei kein Ende gebe. Ihr seid gespannt, ob euch sowohl das sehnliche Begehren als auch der Schwung abhanden gekommen ist.

Lasst Uns einmal sagen, du wolltest renommiert werden, und die Bekanntheit lief an dir vorbei, oder du gingst an der Bekanntheit bei. Das spielt soeben keine Rolle, indes wäre es euch lieb, dass ihr etwas bedeutet. Ihr möchtet, dass euer Leben von Bedeutung ist, so ihr am Leben seid oder sterbt. Ihr wollt, dass euer Leben etwas ausmacht, gleichwohl scheint euer Leben wackelig auf den Beinen gewesen zu sein.

Ihr mögt die Vorstellung nicht, vergessen worden zu sein, dem hingegen würdet ihr gerne in eurem Leben eine Menge vergessen.

Manchmal fragt ihr euch, ob euch etwas überhaupt von Bedeutung ist. Womöglich bedeutet euch die Welt einfach schlechthin nicht viel, wer zum Präsidenten gewählt wird oder wer nicht gewählt wurde und alle die Durchführungsverordnungen was das Leben des Lebens angeht.

Was kann euch jetzt anregen oder zum Schauern bringen?

Dein Leben hat sich auf mehr zu belaufen als sich einen guten Film ansehen oder ein gutes Buch lesen.

Dies kann es nicht sein, worauf sich Gleichmut beläuft – sich kümmern oder sich nicht ganz so sehr kümmern.

Die Sonne Geht Auf, und die Sonne Geht Unter.

Der Himmel ist blau oder bewölkt.

Nun siehst du dich, wie du mehr vom Leben möchtest, selbst während du im Grunde nicht weißt, wovon du mehr möchtest, oder wie es aussehen könnte. Was kann euren Anforderungen entsprechen, Geliebte?

Ihr möchtet gerne etwas, was euch dazu bringt, in die Höhe zu hüpfen und zu sprechen: „Eureka!" Ihr möchtet gerne etwas, was euch dazu bringt, in die Höhe zu hüpfen und zu sprechen: „Ich bin am Leben! Ich bin am Leben!“ Ihr möchtet etwas, was euch dazu bringt, in die Höhe zu hüpfen und zu sprechen: „Genau dies habe ich mir immer gewünscht!“

Ich denke, ihr sucht nach Abenteuer und nach Abhanden-Gekommenen Schätzen.

Nichts, Geliebte, ist abhanden gekommen. Ihr sucht nach eurem Selbst. Schaut hoch. Zeigt euch. Öffnet eure Augen. Seht euch in Hellem Licht Glänzen.