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Heavenletter # 5522 Was ist das Gegenstück zu Sich-Sorgen?

WAS IST DAS GEGENSTÜCK ZU SICH-SORGEN?

Gott redete …

Mondlicht und Sonnenlicht sind beide Licht. Mondlicht ist dezenter, weicher. Mondlicht ist die Widerstrahlung der Sonne. Das Leben versieht euch sowohl tags wie nachts mit Licht, um von dem Licht inwendig in euch einmal gar nicht zu reden.

Ihr werdet versehen. Auf euch wird Acht gegeben. Ihr stellt die Sonne und den Mond nicht in Frage, und wiewohl, auch so könnt ihr euch wie eine Waise fühlen, die auf der Welt herrenlos herumtreibt, gleichsam als sei für euch das Leben allzu wackelig.

Ihr habt eine Neigung an euch, nach unten zu schauen. Eventuell eine Neigung, »Der Wolf!« zu schreien, bevor der Wolf sich einstellt. Euer Gefühl ist etwa, ihr lebt bei dem Wolf, der euch des Tags wie des Nachts anheult. Vielleicht habt ihr eine Neigung, euch einsam und verlassen oder zur Ablenkung hin getrieben zu fühlen, manchmal tagaus, tagein. Ihr findet es schwer, zu schlafen, und ihr findet es schwer, in der Welt das Leben zu leben.

Vielleicht seid ihr der Anschauung, ihr wärt der Herr im Hause, und ihr haltet an der eingebildeten Kontrolle dermaßen eng fest. Ihr tut dies zur Selbsterhaltung. Selbstverständlich, die Welt, in der ihr lebt, ist angefüllt mit Gegensätzen. Sofern ihr euch für das Wort Kontrolle ein Gegenstück auszusuchen hättet, könnte das Gegenteil Trauen heißen. Wie indes spürt ihr Zuversicht, derweil ihr euch eures Platzes in der Sonne derart ungewiss seid?

Benötigt ihr den Nachweis, bevor ihr trauen könnt? Ihr habt den Beleg, dass die Sonne aufgeht und dass der Mond des Nachts herauskommt! Indes, euer ungeratenes Herz wird sich wohl eher hören lassen: „Wie aber, was das nächste Mal angeht? Ich habe da kein so ganz sicheres Gefühl.“

Bisweilen hast du etwa das Gefühl, die Sonne und der Mond böten dir einfach nicht genug Entschädigung, so, als wären jene nicht hinlänglich zuverlässig. Du stellst die Frage: „Was ist Gutes an der Sonne und dem Mond, unterdessen ich in einer Lage bin, wo ich sie nicht sehen kann?“

Ihr Lieben, ihr seid dermaßen zur Unterseite hin abgehärtet, ja, dies selbst so ihr aber und abermals aufgefangen worden seid.

Euer Gefühl ist, das Beste, was ihr tun könnet, sei, dem Leben zu trotzen. Ja, ihr seid durch dies hindurchgekommen, und ihr seid durch das hindurchgekommen, und doch sorgt ihr euch, dass der Schwarze Mann Tod auslangt, um sich mit eurem Leben auf der Erde davonzumachen. Ihr habt über den Himmel einiges gehört, gleichwohl fürchtet ihr zur selben Zeit den illusionären Tod und die schicksalhafte Reise zu ihm hin mehr über euch schweben, als es euch lieb ist.

Könnt ihr mehr Zutrauen in Mich haben? Könnt ihr mehr Zutrauen in euer Selbst haben?

Neue Horizonte existieren ebenso wie euer Klagelied des 'So Lange auf der Erde' diesesmal.

Vielleicht trauert ihr im Voraus just um das Leben, einerseits, ihr findet es womöglich nicht vertretbar, und doch könnt ihr es nicht verkraften, los zu lassen.

Geliebte, ihr hattet genug Leiden gehabt, und ihr rechnet förmlich unablässig mit mehr. Ihr sehnt euch nach der Vergangenheit, sie möge euch über die Hügel des Heute hinweghelfen. Unter Umständen schätzt ihr den Wert des Künftigen nicht mehr länger, denn ihr Donnern vernehmt und vor euch in der steinigen Holprigkeit, in welcher ihr lebt, Blitze sich entladen seht.

Habt ihr vergessen, dass ein jeder Tag euch einen Neuen Horizont unterbreitet? Möchtet ihr euch dies ins Gedächtnis rufen? Fühlt ihr euch pflichtschuldig, so sehr an Niedergang zu denken? Das Konzept des Einbüßens scheint in eurem Sinn das zuvörderste zu sein. Mitunter fühlt ihr euch inmitten all des Herzeleids, durch welches ihr gegangen seid, siegreich. Ihr macht euch Gedanken darüber, was derzeit an Herzschmerz auf euch warte. Vergebt die nicht-existente Zeit, und geht vor dem Herzschmerz der nicht-existenten Zukunft voran. Lasst Herzschmerz laufen.

Das Leben ist wirklich nicht zu viel für euch, gleichwohl hört ihr nicht auf, gegen das Leben anzugehen und euch zu verstehen zu geben, es sei zu viel für euch. Ihr erhebt Einwände wider es.

Die Wahrheit ist die, dass ihr in einem Palast lebt, und dass ihr viel Zeit darauf verwendet, die Möbel umzuarrangieren. Ihr sorgt euch im Voraus. Ihr verbringt eure Zeit mit Betroffensein und Befürchtung.

Wo existieren Gegenteile? Sie existieren in euren Gedanken. Kehrt euch von Gegensätzen ab. Vervollständigt euren Geist. Erweckt im Leben eure Freude aufs Neue. Kostbarkeiten harren euer. Nehmt sie heute in Empfang. Heißt sie willkommen. Wisst, sie sind für euch.