HEAVENLETTER # 5478 Auf die Welt warten, dass sie dir Tee und Gebäck serviert
AUF DIE WELT WARTEN, DASS SIE DIR TEE UND GEBÄCK SERVIERT
Gott redete …
Sofern du nicht akzeptieren kannst, dass du dein Leben erschaffst, kannst du es vielleicht gelten lassen, dass du in dessen Verlauf zu deinem Leben Beiträge erbringst. Gedanken sprechen für dich. Womöglich erwartest du, dass sich dein Leben ändert, während du der gleiche bleibst. Im Großen und Ganzen, ob du es nun magst oder nicht, lenkst du dein Leben.
Lieber wäre es dir, diese Auffassung nicht anzuerkennen. Du möchtest lieber eine harmlose Partei sein. Just das bist du, Geliebte, Geliebter, eine harmlose Partei. Du siehst nicht und möchtest nicht sehen, dass du zum wenigsten einige Zuständigkeit für dein Leben an dir hast.
Ich habe diese zwei Punkte zuvor auf hundertfache Weise zum Ausdruck gebracht:
Wenn du dich beklagst und beklagst, wirst du mit Sicherheit mehr Beschwernisse haben, um dich darüber zu beklagen. Wenn du dankbar bist für die Güte, die dir in der Welt gewährt wird, wirst du mehr Güte haben, um dafür dankbar zu sein.
Es liegt ein Sinn in dem, dass du das Gefühl hast, das Leben schulde dir einen Lebensunterhalt. Vielleicht hast du das Gefühl, das Leben sei nachlässig darin, wie es dich behandelt hat. Du hast das Gefühl, diese Entität namens Leben sollte dich mit Samthandschuhen anfassen. Gewiss, dieser großartige Faktor, Leben, könnte sowohl dir wie auch sonst jemandem Finanzmittel zukommen lassen.
Du denkst etwa: „Wäre es nicht schön, wenn sich das Leben per Blankoscheck um mich kümmerte?“ Das Leben nimmt sich deiner an. Du passt selber auf dich auf. Du bist hier, ist das nicht so?
Womöglich möchtest du deinen Lebensunterhalt nicht selber verdienen. Vielleicht siehst du auf Jene, die sich deiner nicht so wie du es dir vorstellst annehmen, wie auf Charakterlumpen, so sie dich förmlich wie einen Taugenichts betrachten.
Rücke deine Gedanken zur Seite. Du verdienst Erheblicheres, als du dir selber zuwendest. Du bist der Wege-Zeiger deines Lebens. Jetzt im Augenblick kann es sein, du lehnst dich zurück und wartest auf die Welt, dass sie dir mit Tee und Gebäck aufwartet.
Etliche Meiner Kinder geben zu viel, und einige unter denselben Kindern hegen die Erwartung, ausgezeichnet zu werden. Ich wage zu sagen, dass ihr Erheblicheres verdient, als ihr in Empfang nehmt. Im Eigentlichen besteht daran gar kein Zweifel.
Unter Umständen sprecht ihr zu dem Universum oder ihr deutet ihm gegenüber stillschweigend an: „Ich verdiene alles Gute.“ Danach etwa murmelt ihr vor euch hin: „Aber die Welt lässt es mir nicht zukommen. Sie hat es noch nicht getan.“
Du erkennst - du baust auf, und daraufhin reißt du ein, was du errichtet hast.
Irgendwie weist du eine Bedürftigkeit, dass sich das Universum um dich kümmere, auf, wie auch eine gleichwertige Bedürftigkeit, einen Schmollmund zu machen. Besser ist, du lächelst das Universum an. Sofern du es gerne möchtest, dass das Leben Sonnenschein auf dich wirft, ziehe nicht über es her. Nimm einen tiefen Atemzug und übernimm Verantwortung für dich selber, und sei dir deiner sicher.
Nimm dich deiner und des Universums ausgiebiger an. Sei plumpvertraulich mit dir selber. Wenn du in der Welt enttäuscht bist, schaffe dich eine Stufe höher. Schreibe das Skript um, das du dir erzählst. Du möchtest gerne die Welt schön machen, derweil es derzeit du ist, der zuzuwenden hat.
Siehst du jetzt, was Ich meine, so Ich sage, dass du Tempo machen und in deinen Gedanken höher greifen musst? Warte nicht mehr länger auf die Welt oder auf jemanden in der Welt, dir Auftrieb zu geben. Hebe dich selber hoch. Sofern deine Sicht die ist, dass dich die Welt im Stich lässt, beläuft sich dies darauf, dass du sehr durstig bist. Stehe in diesem Falle auf und begib dich zum Trinken zum Brunnen.
Du magst ja meinen, du habest ein jedes Recht, dich zu beklagen. Ich sage dir, dich zu erheben und dich nicht mehr zu beklagen. Finde das, was du bereits hast, zum Wertschätzen. Nimm für dein Leben die Initiative in die Hand. Sei der Initiator von Leben. Übernimm die Vollmacht für das Leben. Sie ist dein. Erweise dich dir selber. Erhebe dich. Die Sonne scheint. Das Leben wartet auf ein Lächeln von dir. Schenke dein Lächeln, so kann das Leben anknüpfen.

