HEAVENLETTER # 5467 Dermaßen viel hängt davon ab, wie du die Begebnisse im Leben liest
DERMASSEN VIEL HÄNGT DAVON AB, WIE DU DIE BEGEBNISSE IM LEBEN LIEST
Gott redete …
Das Leben in der Welt, so wie du es siehst, ist eine bunte Mischung.
Du könntest ein Heiliger sein, und dein Haus oder deine Höhle könnte auch so von Ameisen, die dich beißen, überlaufen sein.
Warst du vielleicht der Auffassung, Ameisen hätten es die ganze Zeit leicht? Dachtest du, du seist der einzige auf Erden, dessen Leben mit dir eine Nummer abzieht? Dachtest du, jedem werde Ärgernis und Weh erspart, ausgenommen dir?
Das Leben spendet zudem Segnungen. Es geziemt dir, alles entgegenzunehmen, was dir das Leben aushändigt, nicht allzu viel in es hinein zu lesen, und nicht darniederzuliegen. Verdeckt inmitten allem, was du als einen Rückschlag siehst, liegt die Hand Gottes, und Gott schenkt schier Beglückungen, einerlei, was du aus dem Leben machst und wie du dich über es hören lässt.
Ein Segen hat nicht ein Wunsch deinerseits, wie er Wirklichkeit werden möge, zu sein. Ein Segen kann auch eine schwere Zeit sein. Von dorther, was du als Ungemach siehst, kannst du unter Umständen erstaunlich wachsen. Eines Tages wirst du das Beglückende in ihm zu sehen bekommen.
Es gibt eine Geschichte von einem lahmen Bub. Die ganze Welt betrachtete diese Versehrtheit als ein Missgeschick. Der lahme Junge hingegen, der nicht weglaufen konnte, lernte, sich allem zu stellen.
Ich habe dies früher zum Ausdruck gebracht, und Ich möchte es unzweifelhaft noch einmal sagen. Ihr mögt Mich ja hoch oben im Himmel sehen, wo alles wundervoll ist, und ihr mögt Mich ja so sehen, wie ich auf Meinem Berggipfel sitze und darauf sinne, was Ich euch an wohl-ausgesuchten Schwierigkeiten bereiten kann. Seht von diesem Gedanken ab. Mein Ziel ist stets auf mehr gerichtet als auf euch. Es gibt ein gesamthaftes Angelegtsein des Lebens. Ich möchte keine Entschuldigungen dafür ausstellen, wonach etwas, wonach dies oder das, in eurer Wahrnehmung der Welt aussieht. Du und Ich haben beide den Wunsch, du möchtest unversehens so sehen, wie Ich es tue.
Ihr Lieben, denkt nicht, Ich könnte nicht nachvollziehen, was ihr empfindet. Ich verstehe es ungemein gut, wie eure Gefühle sind.
Aber, schaut her, sofern der eine oder andere von Uns im Begriff steht, seine oder ihre Wahrnehmung auszuweiten, wird das nicht Ich sein. Meintest du wirklich, Ich hätte das, was im Leben zukommt, umzuschalten? Wenn dich etwas, was sich im Leben ereignet, glücklich macht, bist du bereit, was du als Meinen Plan und als fruchtbringend für dich siehst zu akzeptieren. Wenn im Leben etwas vorkommt, was dir strafend erscheint, möchtest du es naturgemäß nicht und willst es beseitigt sehen. Du möchtest es wegscheuchen, und es könnte sein, du möchtest Mich umerziehen oder Mich gar aus deiner Gedankenwelt verbannen, so, als seist du dazu imstande.
Wenn du über Meinem fortwährend zugange seienden Hinzulernen von dir in Verzweiflung gerätst, ist es durchaus möglich, dass Ich in deinen Gedanken mehr bin, als Ich in den Gedanken derjenigen bin, die durch dick und dünn zu Mir stehen. Leuchtet dir das nicht irgendwie ein? Diejenigen Menschen, die den Anschein erwecken, nicht an Mich zu glauben, haben mit Sicherheit ihr Augenmerk in einem gehörigen Maße auf Mich gerichtet.
Möge es so sein, dass diejenigen, die Mich liebhaben, ebenso ausgiebig ihr Augenmerk auf Mich richten!
Derart viel hängt davon ab, wie du die Vorkommnisse im Leben deutest. Was immer du denkst, du spielst in deinem Leben einen Part. Einen erheblichen Part. Euer Leben ist euer Werk, Geliebte. Ihr seid, was euer Leben angeht, nicht ohne Verantwortlichkeit, egal wie. Wie geradezu ahnungslos unschuldig, was eure Zuständigkeit angeht, könnt ihr zur selben Zeit sein.
Natürlich, sobald euer Leben das ist, was ihr gut nennt und sobald es just so ist, wie ihr es mögt, habt ihr bisweilen nichts dagegen, es euch als Verdienst anzurechnen, indessen verwehrt ihr die Anerkennung des Verantwortlichseins, sobald ihr euch sicher seid, niemand bei rechtem Verstand würde jemals solch ein Erleben zu sich her rufen. Du bist Teil dessen, was womöglich als eine erhabene Erfahrung ausgewiesen ist. Du bist geradezu nicht ein Schiedsrichter einer Baseball-Partie, wo du „Foul“ rufen kannst und ausgemacht deinem Willen nachgekommen wird.
Bitte entsinne dich, du tust gut daran, Mich nicht so zu deuten, als würde Ich dir Vorwürfe machen. Tadel existiert in Meinem Herzen nicht. Ich folge nicht einer Spur des Verübelns. Es gibt keine Art und Weise, wie Mein Herz für sich zu der Konzeption von Schuld und Verübeln kommen kann. Genauso wenig könnte Ich oder würde Ich Vorwürfe und Schuld auf euch häufen. Naturgemäß kann Ich eure unschuldige Arglosigkeit gut nachvollziehen.
Ob ihr es nun glaubt oder nicht, Ich bin ein Gott der Liebe, und ihr könnt bloß so weit sehen, wie ihr zu sehen vermögt.

