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Heavenletter # 2592 Manchmal hast du dich zu erheben und Adieu zu sagen

Gott redete …

Unbeschränktheit ist Unser natürlicher Zustand. Wir, du und Ich, sehnen Uns nach Schrankenlosigkeit. Natürlich sehne Ich Mich nicht nach ihr, denn Ich bin Das. Das Leben auf der Erde indessen ist derart konträr, dass du, der du aus schöner Unbeschränktheit gemacht bist, Begrenzungen setzen musst. Nicht bloß triffst du im Leben auf Umzäunungen, die du nicht magst, du hast auch Begrenzungen zu setzen, die du nicht magst. Was für eine Unvereinbarkeit Menschliches Leben ist. Schrankenlosigkeit ist euer Ziel, und doch müsst ihr Grenzziehungen setzen. Es gibt Linien, über die ihr nicht gehen könnt, und es gibt Linien, die ihr setzen müsst, wo kein einziger hintreten mag. Du magst es nicht, dich rasch dabei sein zu sehen, für übel zu nehmen, und doch möchtest du nicht, dass jemand über dir her läuft.

Du kannst auf der Erde nicht jede Lage lösen. Du kannst nicht immer abwenden. So viel wie du und Ich Friede, Wohlwollen und Harmonie von allerhand Art wünschen, manchmal ist es dir nötig, davonzugehen, nicht in Wut, nicht in verzweifelter Qual, sondern schlicht davongehen. In der Endlichkeit des Moments merkst du, wann es Zeit ist zu gehen. Die Party ist vorüber. Anstelle dessen dass du in eine Rauferei hinein gezogen wirst, gehst du einfach davon. Du hast nicht in einer widrigen Situation bis zum bitteren Ende zu bleiben.

Kein einziger mag es, frühere Gesellungen abzubrechen, und doch, wer möchte in Disharmonie weitermachen? Du gabst einer Beziehung dein Bestes, und jetzt ist sie am Ende. Du hast nicht zu warten, bis sie von alleine endet, oder bis jemand sonst sie beendet. Manchmal beendest du sie. Ich bin allemal für Friede, aber nicht für armseliges Vortäuschen.

Du siehst deinen Gefühlen ins Auge, und du schaust dem ins Gesicht, dass etwas, allen guten Absichten zum Trotz, bei aller Gunst, die du einbringst, nicht funktioniert. Der Preis, den du für die Fortsetzung entrichtest, ist allzu kostspielig. Es gibt eine Linie, über die du nicht gehen möchtest. Nicht aus Hartnäckigkeit, sondern aus Aufrichtigkeit.

Nimm den Anfang von der Prämisse des Wohlwollens, und obschon, sowie eine Lage verkehrt ist, anerkenne sie als eine solche dir selber gegenüber.

Etliche Verbindungen enden, ohne dass du dir dessen gar gewahr bist, so lange bis dir klar wird, du und deine Freundin haben seit langer Zeit nicht mehr miteinander geredet. Manchmal schließt du bewusst eine Tür, in die du nicht mehr hinein gehen möchtest. Es ist nicht dir und nicht dem Anderen von Nutzen, ein Verknüpftsein vorzugeben, welches nicht mehr existiert. Die Verbindung hat sich von alleine aufgelöst. Sie ist vielleicht zu einem unbewaffneten Konflikt ausgeartet, und jetzt sagst du: „Adieu.“

Trachte ausgesprochen nach Harmonie, und anerkenne zur selben Zeit, wo du dich in Bezügen Menschlichen Lebens aufhältst. Du möchtest nicht mehr länger Energie verschwenden. Du möchtest nicht vorgeben, eine Verbindung sei nicht vorüber. Du hattest ein Verlangen nach einer langen und fruchtbringenden Beziehung, wenn aber die Frucht in der Küche vertrocknet ist, tust du nicht so, als hänge sie nach wie vor am Baum.

Und also nimmst du zur Kenntnis, was bereits ist, und weist nicht ab, was bereits augenscheinlich ist. Der Tag ist vorüber.

Gelegentlich hat ein Arbeitgeber jemanden gehen zu lassen, nicht in Ärger, aber in Anerkennung, dass weiter so machen keinen Gefallen darstellte. Du möchtest gerne gütig sein, wenn aber eine Situation am Ende ist, ist es wohlwollend, dass du die Auflösung zur Kenntnis nimmst, und dass es für dich wohltätig ist, die Auflösung zu konstatieren. Freundlich sein bedeutet nicht, hinzunehmen, was nicht mehr länger dienlich ist. Es gibt lauteres Abschied-Nehmen. Es gibt Zeiten, wann du dich zu erheben und zu sagen hast: „Genug.“