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Heavenletter # 2296 Seid bereit für Glückssträhne nach Glückssträhne

Gott redete …

Bedaure nicht entgangene Gelegenheiten. Lasse keine Gelegenheiten mehr von jetzt ab vorübergehen. Greife auf die Gelegenheit zu, sobald sie kommt, und du wirst kein Bedauern mehr haben. Die Sache ist die: Du erkennst nicht immer die Gelegenheit, so du sie siehst.

Womöglich sieht sie nach allzu viel Schwierigkeiten aus. Bloß später bemerkst du die Gelegenheit, die du versäumt hast.

Es ist in Ordnung. Schaue es dir so an: Wenn du eine entgangene Gelegenheit bereust, dann hilft das dir, alle günstigen Gelegenheiten zu erkennen, welche dir das Leben zustellt. Ziehe in Betracht, dass du wohl eher nicht aus all dem, was das Leben dir dermaßen freigiebig darbietet, Nutzen ziehst. Du kannst nicht in zwei Filmen auf ein Mal die Hauptrolle spielen. Quäle dich nicht über Gelegenheiten, die entgangen sind. Besser, du ziehst die Schultern hoch, gehst voran und bist dir im Klaren, dass Gelegenheiten dauernd an deiner Tür anklopfen. Manchmal ist das Klopfen still, dennoch kannst du es auch so hören. Geliebte, Gelegenheiten kommen in Wirklichkeit von euch innen drin. Sie hallen in euch nach. Ihr ruft sie zu euch.

Seht es so, dass der Pfad, den ihr genommen habt, selbst wenn er standardmäßig hergenommen wurde, ein guter Weg gewesen ist. Ich möchte nicht sagen „der rechte Weg“, denn es kann mehr als einen rechten Weg geben. Es kann viele geben. Die Auffassung, dass es bloß einen einzigen Pfad für dich gibt, ist ein Zeichen dafür, dass du Vollendetheit verfolgst, und du weißt recht gut, dass es schwer ist, dir die Dinge recht zu machen. So lange wie dein Ego unversehrt ist, wirst du relative Perfektion verfolgen, und sie nicht finden. Du hast nicht alles zu fassen zu bekommen, dem du hinterher bist, und du hast dich genauso wenig darüber zu quälen.

Ego ist ein falscher Prophet, der dich aufbaut. Es macht dich zudem klein. Es bringt dich dazu, dass du dich selber als klein wahrnimmst. Es bringt dich dazu, dass du dich selber als mangelhaft wahrnimmst. Sofern du die Tiefe und die Breite von wer du bist kennen würdest, hätte das Ego überhaupt keine Chance.

Erwäge demnach, dass der Pfad, auf dem du bist, perfekt ist. Du kannst morgen einen anderen nehmen. Derjenige, auf dem du jetzt gerade gehst, ist auch so vollkommen. Und derjenige, den du morgen nimmst – auch das ist perfekt. Sie beide sind vollkommen richtig so. Alle Pfade führen zu Mir. Auf dem einen oder anderen Weg, sie führen zu Mir.

Gehe voran und lasse die Vergangenheit los. Mache dies zu deinem Motto. Lasse die Vergangenheit, die du als bedauernswert siehst, los und lasse ebenso die Vergangenheit los, die du sehnlich zurückhaben möchtest. Du kannst nicht zurückschauen und sehen, wo du soeben gehst, und das zur selben Zeit. Eine Unmenge an Wundern warten auf dich um die nächste Ecke, und wisse, dass du bereits da bist.

Sofern du etwas versäumt hast, dann sei der Auffassung, dass diese herrliche Welt dich auf eine andere Weise, zu einem anderen Zeitpunkt mit dem versehen wird, was du verfehlt hast. Sofern nicht ganz genau, vielleicht wird dies dir eine Hilfe sein zu erkennen, dass du in der Lage warst, einen Schritt auszulassen. Ist dies zu bedauern, dass du jenes nicht zu haben hattest, jenes, wonach es dir so schmerzlich war?

Ich habe früher die Empfehlung ausgesprochen, dass du es dir beibringst, mit den Schultern zu zucken und zu sagen: „Es ist alles in Ordnung.“ Nicht hochmütig-nonchalant sein, nicht dir selber gegenüber oder einem anderen gegenüber abschätzig, sondern dich der Dinge annehmend und mit dir selber ins Gespräch kommend:

„Das ist in Ordnung. Was ist die große Sache dabei? Weswegen soll ich meinem Herzen jetzt mit Bedauern wehtun? Später werde ich bedauern, dass mein Herz geschmerzt hat. Nun möchte ich sagen: ‚Wieso habe ich das getan? Wieso verbrachte ich jene Augenblicke im Leben mit Bedauern?‘ Ich bemerke jetzt, dass Bedauern bedauerlich ist. Mein Leben ist meine Glückssträhne, und ich möchte es jetzt als solches anerkennen. Kein Weh und Jammern mehr von mir. Ja, ich bin tatsächlich auf einem neuen Pfad, denn ich bin von dem Pfad der Vergangenheit fort und habe einen neuen Weg, einen Weg ohne Bedauern, genommen. Nun segle ich auf der Hohen See.“