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Heavenletter # 2294 All die Lieder

Gott redete …

Wenn du dich sorgst, sorgst du dich des Sorgens zuliebe. Was genau an Förderlichem gibt dir dich Sorgen? Vielleicht findest du Freude an dem Gefühl des Unbehagens, was es dir vermittelt. Vielleicht hast du das Gefühl, du gehörest bestraft. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du dadurch, dass du dich jetzt bestraft, weiteren Bestrafungen später dann entgehen wirst. Vielleicht hast du das Gefühl, dass, wenn es dir jetzt weh tut, gar wenn das Schlimmste passiert, künftiges Wehtun vermieden wird. Vielleicht hast du das Gefühl, von einer Klippe, welche nicht ganz so hoch ist, heruntergeworfen zu werden, werde nicht so sehr wehtun! Vielleicht hast du Vergnügen an dem Gefährten der Sorge, der Ängstlichkeit. Vielleicht liebst du die Erleichterung, die du spürst, sobald nichts Entsetzliches sich abspielt. Vielleicht magst du es, vor dem Fakt zu leben. Vielleicht ist dir Bezahlen lieb. Sorge kann eine weitere Gepflogenheit sein, die du wirklich nicht zu behalten hast.

Sorge ist wie sich ein ungemein teures Medikament besorgen, wenn du das gleiche bekommen kannst, ohne irgendetwas dafür zu bezahlen.

Wenn die Axt fällt, dann fällt sie. Vielleicht möchtest du gerne das Vorkommnis proben. Vielleicht möchtest du Übung bekommen für dein Entkommen. Vielleicht hält die Sorge über die eine Sache dich davor ab, dir über etwas anderes, was besorgniserregend ist, Sorgen zu machen.

Sofern du denn denken musst, was dich heimsuchen kann, dann denke an die liebenswürdigen Dinge, welche dir lieb wären, dass sie dich befallen. Habe Gedanken am Lager, Gedanken voll mit all den Wundern, die dich ereilen können. Dies könnte dein Tag sein. Dies könnte der Tag sein, da all das, was du dir erwünschst, zu dir kommt. Dies könnte der Tag der hochfliegenden Überraschungen sein. Dies könnte der Tag sein, wann eine unzählige Anzahl wundervoller unerwarteter Medaillen an deinem Revers angebracht wird.

Zu den Dingen, die dich behelligen, zählt, dass du nicht weißt, was der morgige Tag bringen kann. Es stimmt, du weißt es nicht. Selbst wenn du denkst, du wissest es, kannst du dir nicht sicher sein. Sofern dies der Fall ist, weswegen dann nicht an all die herrlichen Dinge denken, die du gerne sich zutragen sehen möchtest, anstatt an die grässlichen, welche desgleichen unter Umständen nicht geschehen? Warum nicht Freude finden an den Gedanken daran, was du dir am Sehnlichsten wünschst? Wieso sich nicht Licht vorstellen, anstelle von Dunkelheit?

Im Hinblick auf Gedanken, kannst du augenblicks alles haben, was du möchtest! Sobald du dir Glücklichsein vorstellst, hast du es. Sobald du dir Zwietracht vorstellst, erlebst du sie. Wenn du dir Liebe vorstellst, hast du den Nutzen von ihr, während du dir sie vorstellst. Woran du auch denkst, du wirst absolut von ihm entlohnt, während du daran denkst.

Wenn du ein Musiker bist, und du denkst an einen bestimmten Akkord, dann hörst du jenen Klang in deinem Sinn.

Wenn du hungrig bist, und denkst an eine wunderbare Mahlzeit, läuft dir das Wasser im Mund zusammen. Selbst wenn das Essen nicht kommt, ist es besser, an ein gutes Essen zu denken, als daran, wie hungrig du bist.

Wenn du an Leiden denkst, leidest du.

Wenn du an Angst denkst, bist du angstvoll.

Befasse dich mit der Absicht und dem Vorhaben, das zu bedenken, was dir Gesundheit und Glück bringt. Lehne dich in jene Richtung. Gedanken sind euer um des Erbittens wegen. Ihr braucht niemandes Erlaubnis, nährende Gedanken zu denken.

Mache dir nichts daraus, wenn die Leute sagen, du sollest realistisch sein. Sie setzen Realismus mit Unheil gleich. Unheilspezialisten möchten dir zu verstehen geben, welche Krankheiten dir unterkommen, welche Unfälle dich ereilen werden. Sofern du jenen Menschen zuhörtest, die große Reden über Realismus halten, wirst du Statistiken zu hören bekommen. Sofern du jenen zuhörst, würdest du niemals heiraten, keine Kinder haben, das Haus niemals verlassen. Selbstverständlich, sogar mitten im Haus könnte der Realismus herumschleichen.

Sofern du dem Realismus dein Ohr schenken würdest, wärest du durchkreuzt, bevor du begannst. Wer würde irgendetwas tun mögen, sofern nichts gut läuft!

Träume werden in der Tat wahr. Hoffnungen werden realisiert. Falls schlimme Nachrichten zur Kenntnis genommen werden können, weswegen dann nicht gute Nachrichten?

All die Lieder haben es besungen – Walk on the sunny side of the street. Let the sky be your umbrella. Don’t worry, be happy.