Heavenletter # 2291 Gottes Gesandtschaft
Gott redete …
Liebt, und seid nicht angeheftet. Erstrebt, und seid nicht angeheftet. Was immer ihr tut, heftet euch nicht an. Anhaften jedweder Art ist ein Versuch, das Universum an einer Stelle zu halten. Es ist der Versuch, die Regie zu übernehmen, es herumzubefehlen. Das Leben hat zu fließen, und Anhaftung blockiert den Fluss.
Liebe hat nicht zu einem Halt zu kommen und dort zu bleiben. Sie ist nicht ein Auto, welches in einer Garage in seiner eigenen Parkbucht parkt.
Es gibt nicht die Liebe eines einzigen, welche du zu haben hast, außer der Meinigen, und jene hast du im Überfluss. Und natürlich deine eigene Liebe für dich selber, welche Ich aus der Fülle Meines Herzens geschaffen habe. Wie verschieden doch sich selber lieben von Egoismus ist. Anhaftung ist Selbstbezogenheit, Geliebte, Geliebter. Anhaftung sagt, alles müsse an der Stelle bleiben, so wie ihr es haben wollt. Anhaftung ist Umständlichkeit. Mit Anhaftung muss alles einfach so sein. Mit Anhaftung möchtet ihr das Leben dazu bringen, für euch anzuhalten. Ihr möchtet es zurückhalten. Ihr möchtet es in Stein meißeln. Ihr möchtet eine Linie unter ihm ziehen. Ihr möchtet es zum Warten bringen. Ihr möchtet ihm sagen, nicht das Leben zu sein, sondern ein Stillleben, festgegründet, unbeweglich, unveränderlich.
Aber die Gezeiten des Lebens haben Ebbe und Flut. Wasser ist in Bewegung. Das Leben hat seinem eigenen Lauf zu folgen.
Wenn ihr euch anheftet, schwimmt ihr stromaufwärts. Ohne Anhaftung, ohne dass es das Leben an sich hat, es haben zu müssen, schier so und so zu sein, ist das Leben samtig. Mit Anhaftung seht ihr Schwierigkeiten. Ihr seht Aufsässigkeit. Alldieweil seid ihr es, die aufmüpfig sind.
Bestimmtheit ist eine gute Sache, aber bloß soundso weit. Seid bestimmt darin, wie ihr im Leben vorangehen möchtet, aber nicht bestimmt darin, wie euch das Leben aufzuwarten hat. Ihr leitet euer Leben. Wir können sagen, ihr leitet das Leben selber, denn ganz gewiss tut ihr das, aber ihr könnt es nicht an der Nase leiten. Das Leben kann euch stupsen, den einen Weg zu nehmen, während ihr euch für einen anderen entscheidet. Ihr wisst nicht ständig, wann ihr euch gegen alle Hindernisse durchsetzen solltet, oder wann ihr eure Richtung ändern möchtet.
Geliebte, ihr seid auf eurem Weg zu Mir, was immer im Leben vorfällt. Alle Schmuckgegenstände, all die Medaillen im Leben, all die Erzielungen fallen beiseite, sobald ihr bei Mir anlangt. Vielleicht habt ihr sie noch, aber sie sind nicht das, was sie einst waren. Sie sind nicht mehr ein integraler Bestandteil von euch. Ihr könnt Vergnügen an ihn haben, aber ihr habt sie nicht zu haben. Lasst die Dinge nun so für euch sein. Geht den Bewandtnissen nach, und habt nicht zu haben. Liebt aus ganzem Herzen, und besteht nicht darauf, dass die Liebe zu euch zurückfließt oder in einer gewissen Weise zu euch zurückfließt.
Ihr seid hier, um der Welt zu dienen, und nicht um sie herumzuschikanieren. Ihr seid hier, um Mir zu dienen. Betrachtet die Welt als Meine Gesandtschaft, und euch als Meinen Ambassadeur. Als Mein Botschafter seid ihr hier, um Meine Segnungen zu verteilen, nicht um Eigentümerschaft einzunehmen, nicht, um die Welt in die Tasche zu stecken, nicht um aufzuhäufen, nicht um zu stibitzen, und nicht, darüber hinaus, wie ihr werfen könnt, zu geben.
Euch ist es nicht zugedacht, ein Nehmer zu sein. Ihr seid nicht bestimmt, Eigentümerschaft zu übernehmen. Ihr seid nicht hier, um euren Willen zu bekommen. Ihr habt über euch selber das Sagen, und nicht über einen anderen.
Das Umgekehrte von Anhaftung ist Freiheit, Geliebte. Und also setzt ihr die Welt von eurem Griff frei. Ihr arbeitet für die Welt, ihr dient ihr als ein Segen, der euch gegeben ist, ihn zukommen zu lassen. Ihr schönt euren Winkel der Welt, und so verschönert ihr die Welt, und also habt ihr beträchtliche Kompetenzen. Ihr liebt, ihr erstrebt, und ihr steigt in die Höhe. Ihr beeinflusst das Universum mit einem jeden Gedanken eurerseits. Ihr regiert, und dennoch seid ihr nicht der Zar. Ihr seid frei und unangeheftet, und gleichwohl seid ihr unterworfen. Auf der Erde am Leben sein bedeutet, ihr dient. Denkt nicht, ein Diener sein sei weniger als ein Meister sein. Der Meister ist einer, der dient. Bin Ich nicht der Größte Diener unter Allen?

