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Heavenletter # 2277 Eine Autoreise

Gott redete …

Das Leben möchte, dass du es gern hast. Nicht anders wie du, es möchte gemocht sein. Es möchte Wertschätzung. Es möchte befürwortet und behandelt sein wie ein verheißungsvoller Gast. Ist nicht das Leben ebenso sehr dein Gast, wie du sein Gast ist? Ihr seid beide Gäste, und ihr seid beide Gastgeber. Eure Rollen sind untereinander austauschbar. Ganz gewiss, das Leben bietet sich selber euch dar, und es bietet euch zahlreiche Wahlmöglichkeiten, wie auf einem Serviertablett. Und was bietet ihr dem Leben dar?

Ihr könnt den Anfang machen mit Kooperation und Mitwirkung. Dies ist ein großartiges Kunstwerk, was du und das Leben erschaffen. Vielleicht möchtest du mit dem Leben zusammenarbeiten. Vielleicht möchtest du nicht derart kleinlich, was es angeht, erweisen, nicht so wehleidig. Anstatt zu denken „Ich möchte gerne, dass das Leben dies nicht tut“, möchtest du vielleicht denken:

„Was für ein Kick das Leben doch ist. Schau dir an, was es jetzt getan hat! Was für eine Überraschung! Aber ich möchte die Geschenke des Lebens freundschaftlich entgegennehmen. Ich habe mich nicht dem, was das Leben darbietet, zu widersetzen. Ich kann meiner Wege gehen und sehen, was als nächstes passiert. Das Leben und ich können Freunde sein, gute Gefährten. Letztlich sind wir gemeinsam, und sind wir soeben dabei, für eine gewisse Zeit lang zusammen zu sein. Es ist, wie wenn wir draußen gemeinsam zelten. Wir zogen Nummern, und jetzt sind wir hier Kumpels, zelten da draußen Tag und Nacht, gehen auf Wanderungen, haben zusammen eine fröhliche Zeit. Sofern das Leben das Feuer hat ausgehen lassen, kann ich es wieder anfachen. Ich kann dem Leben aushelfen. Wir können beide unser eigenes Gewicht ziehen.

Wenn das Leben den Ball fallen lässt, kann ich ihn aufheben. Wenn das Leben auseinanderfällt, kann ich die Teile auflesen. Das Leben ist unparteiischer, als ich es gewesen bin. Ich bin emotional gewesen, während das Leben mit den Schultern zuckt, die Hände in die Hosentasche steckt und weiter entlangschlendert, mich mit sich ziehend.

Ja, das Leben und ich sind auf einer Autoreise. In Wirklichkeit kann ich sagen, dass das Leben wie das Auto ist, was ich gemietet habe. Ich fahre es, und es nimmt mich dorthin, wohin ich möchte. Ab und an geht ihm das Benzin aus, oder bekommt es einen Platten. Dann bin ich aufgerufen, es wieder hinzubekommen. Wie abhängig das Leben und ich voneinander sind. Ja, man kann sagen, wir sind co-abhängig. Mit Gewissheit sind wir nicht Opponenten. Mit Gewissheit sind wir bestimmt, Freunde zu sein.

Und also begebe ich mich aber und abermals in das Auto des Lebens. Manchmal fahren wir über weichen Boden, und manchmal ist es rauh, und doch, dieser erstaunliche Wagen und ich fahren die Hügel rauf und runter. Manchmal machen wir das Dach auf und erfreuen uns ganz entschieden an der Brise. Manchmal mache ich das Dach zu, weil es mir kalt ist. Manchmal halten wir an und schauen uns einen atemberaubenden Ausblick auf das Universum an.

Hin und wieder stelle ich das Auto in die Garage, denn ich habe eine Zeitlang den Wunsch, weg vom Fortfahren zu sein. Aber heute freue ich mich, wieder im Auto zu sitzen, und frage es, wohin es mich gerne nehmen möchte. Ich habe nichts gegen Überraschungen. Ich weiß, was das Leben und ich einander sind. Wir sind Gefährten. Wir sind eine lange Zeit zusammen gewesen, und wir sind nach wie vor auf unserem Weg.

In der einen oder anderen Art sind wir wie ein altes verheiratetes Ehepaar geworden, und sehr freundlich miteinander. Wir verstehen die Empfindlichkeiten des anderen. Wir verstehen sie sehr gut. Wir verstehen einander, und ich bin dahin gelangt, mich selber zu verstehen. Das Leben war niemals durch sich selbst stark behelligt. Das Leben nimmt sich selbst, wie es kommt, und ich lerne aber und abermals, dies ebenfalls zu tun. Das Leben und ich schlossen vor langer Zeit einen Pakt, dass, komme was da wolle, wir miteinander auskommen, und so tun wir das.“