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Heavenletter # 2234 Die Freiheit der Liebe

Gott redete ...

Du, der du Freiheit willst, musst Anderen ebenfalls deren Freiheit stattgeben. Dies meint, dass du nicht Andere überwachst. Kontrolle ist vollziehen. Es gilt dir nicht, einem anderen Menschen deine Wünsche aufzuerlegen. Du musst Anderen deren Entscheidungen zuerkennen, ob sie nun das darstellen, was du möchtest, oder nicht. Es ist beispielsweise nicht an dir, zu sagen, dass die Liebe deines Lebens dich zu lieben habe. Du bist nicht der Bestimmer des Lebens von irgend jemandem.

Ihr kennt nicht wirklich die Situation, Geliebte. Es mag sein, euch liegt das Beste für einen anderen Menschen am Herzen, aber unter Umständen werdet ihr nicht wissen, was in deren bestem Interesse liegt. Und es ist überdies möglich, dass ihr euer bestes Interesse in den Mittelpunkt stellt, und, ein weiteres Mal, ihr wisst nicht immer, was dieses ist. Ich möchte euch unmissverständlich sagen, dass es nicht gilt, einen anderen Menschen zum Gefangenen zu machen.

Hände weg – ist ein guter Ratschlag.

Moses sagte: Lasse mein Volk ziehen.

Und Ich sage euch dasselbe.

Kein einziger gehört in euren Griff. Alle sollen frei sein, um die Welt zu durchwandern, so wie sie es möchten. Dies befreit euch ebenso wie alle anderen. Kein einziger möchte gerne beschaut werden. Kein einziger möchte, dass ihm gesagt wird, wohin sein Herz zu gehen habe. Herzen haben zu ihren eigenen Bescheiden zu gelangen. Vielleicht würdest du nicht versuchen, das Herz eines anderen Menschen anzuketten, wenn es nicht der Fall wäre, dass du dein eigenes in Fesseln gelegt hast.

Herzen ist es nicht zugedacht, anderen Herzen untertänig zu sein.

Will, dass dein Herz liebt, und lasse anderen Herzen ihr eigenes Sagen.

Weil du die Liebe eines Menschen im Besonderen möchtest, bedeutet nicht, dass derjenige dich zu lieben hat. Lasse dich denjenigen sein, der liebt, und der hinlänglich liebt, um diejenigen, die du liebst, frei zu lassen. Liebe ist Freiheit, Geliebte. Sie ist nicht Kaperung. Liebe gehört nicht eingezäunt. Liebe hat ihren eigenen Weg zu finden.

Sobald du die Bandbreite des Herzens eines anderen Menschen festlegst, bist du wie ein Cowboy, der mit seinem Lasso einen Stier einfängt. Derjenige, dessen Liebe du gerne haben möchtest, ist nicht ein Stier, um ihn mit einem Seil zu umwickeln. Er ist Mein Kind ebenso wie du es bist. Du und Ich, Wir beide, müssen ihm oder ihr den freien Willen geben. Entsinne dich, wie weise König Salomon war. Er sah, dass die Mutter, die wahrhaftig liebte, ihren Säugling aufgab, eben weil sie liebte.

Herzen Anderer sind wie Säuglinge, und du musst ihnen stattgeben, zu gedeihen. Sobald es sich auf Liebe beläuft, gibt es keine Eigentümerschaft. Liebe, welche geeignet wird, ist nicht Liebe. Liebe ist nicht ein Besitztum. Sie ist eine Gabe, aber nicht ein Besitz. Wenn du jemanden festhältst, hältst du an der Vergangenheit fest. Du bestehst darauf, dass die Vergangenheit sich fortsetzt. Und mithin also, Geliebte, löst die Vergangenheit, und indem ihr dies tut, löst Andere von der Vergangenheit. Liebe gehört an jedem Tag von Neuem entdeckt. Dann ist es Frühling, und Hyazinthen kommen hervor, und die Erde ist am sich Erneuern.

Der Boden ist bearbeitet, sodass Blumen wachsen können. Der Erdboden ist formbarerweise gemacht. Und nicht anders muss eure Liebe sein wie weiche Erde, wo Blumen der Liebe heraussprießen und wachsen, als würden sie zum ersten Mal blühen, wo Sprossen des Entzückens aus dem Glanz des Universums heraufschießen.

Natürlich habt ihr das Verlangen, dass die Blumen zu der Sonne hin wachsen, und gleichwohl haltet ihr sie nicht in eurer Faust. Ihr nährt sie mit euren Gedanken, und lasst sie wachsen, wie sie wachsen. Die Sonne wird bei ihnen anlangen. Nicht du hast bei ihnen anzulangen. Du hast nicht einmal zu versuchen, Blumen zu bezwingen.

Die Manier, zu behalten, Geliebte, ist, los zu lassen. Anderenfalls zermalmt ihr, und es möge niemals euer Wunsch sein, die Selbst-Entfaltung des Anderen mit Latten zu verkleiden. Lasst eure Liebe einen Ruf zur Liebe sein, nicht aber einen Befehl. Liebe braucht keine Anleitung, keine Bewilligung. So, auf diese Weise, wird Liebe die Welt umfangen, nicht indem sie es zu tun hat, sondern indem sie frei ist, es zu tun.