HEAVENLETTER # 1346 All die Allmächtigkeit
ALL DIE ALLMÄCHTIGKEIT
Gott redete ...
Wenn du ein Problem hast, wisse, dass es deine Art wahrzunehmen ist, welche ein Problem zeugt. Ungeachtet dessen, was die Welt sagt, Ich übermittle euch die reelle Geschichte. Wenn ihr und/oder die Welt bestimmt, etwas sei ein Problem, verdoppelt ihr dessen Gewicht. Sowie ihr das Leben annehmt, so wie es ist, was kann alsdann ein Problem sein? Ihr braucht beim Identifizieren von Situationen als Probleme nicht dermaßen griffbereit zu sein.
Selbst wenn das Dach eingefallen ist, was ist daran das Problem? Es ist bereits eingestürzt, und jetzt räumt ihr die Dinge weg und stellt ein neues auf. Wenn ihr euch ein Haus von Grund auf bauen würdet, kämt ihr nicht auf den Gedanken, ein Dach zuzufügen stelle ein Problem dar. Das wäre einfach ein Teil dessen, was ihr von Anfang an in Planung hattet. Weil ihr das eine oder andere nicht plantet, macht es nicht zu einem Problem, außer ihr bezeichnet es so. Ihr seid ein Spürhund im Herfallen über Situationen im Leben und im „Problem“ Brüllen.
Und falls ihr nicht über die Mittel verfügt, ein neues Dach zu errichten, werdet ihr wohl wo anders hinziehen, oder ihr lebt unter freiem Himmel. Etlichen wird das erstrebenswert sein. Selbst euch wird das mitunter erstrebenswert sein.
Lauft nicht vom Leben weg. Lauft von euren Konzepten weg.
Das Leben selbst ist für euch nicht zu viel. Was ihr an Folgerungen zieht, das eher wird euch zu viel sein.
In jedem Falle seid ihr gesegnet. So lange wie ihr das Leben habt, seid ihr gesegnet. Und ihr habt das Leben immerzu, mithin seid ihr stets gesegnet. Und wenn der Körper stirbt, geht euer Leben weiter und ihr bleibt weiterhin gesegnet. Das Leben, selbst mit all seinen Kehren und Wenden, ist ein Segen. Das Leben ist ein Segen, den Ich euch gegeben habe. Nichtsdestotrotz seid ihr dem Leben gegenüber argwöhnisch und vor ihm auf der Hut.
Leben begibt sich auf seinen Weg. Vom einen Blickwinkel her gesehen, ist es kurvig. Vom anderen her ist es eine gerade Linie.
Es ist gewiss, dass das Leben euch überrascht. Wieso angesichts von Überraschungen überrumpelt sein? Müsst ihr bestürzt sein, weil eure Anschauung durchkreuzt und eurer Planung nicht nachgekommen wurde?
Ihr steht selbst dem, von dem ihr wisst, dass es unvermeidbar ist, fassungslos gegenüber. Das Unumgängliche schiebt sich nicht, eurer Idee folgeleistend, auf. Indessen unterweist euch alles, selbst eure Hartnäckigkeit, los zu lassen. Ja selbst der Tod von geliebten Angehörigen lehrt euch, dass mehr am Leben auf der Erde dran ist, als eure Wahrnehmung von ihm. Eure Fehlannahmen sind Trugbilder, und ihr tut gut dran, Illusion los zu lassen. Ihr tut gut daran, anstatt auf Probleme hinzuhören, eure von vorneherein ausschließenden Ideen zu tilgen. Lasst euch eure Ideen dienlich und erkenntlich gut zu Diensten sein.
Wenn du ein Holzfäller bist, ist das Umlegen eines Baumes eine gute Sache. Wenn du Umweltschützer bist, bedauerst du ihn. Der Baum hingegen ist, seines Status unbenommen, dienlich. Er wird seine Wurzeln tiefer eingraben, oder er wird sich einem anderen Gebrauch überstellen. Er redet nicht drumherum. Unabhängig davon – der Baum ist zu Diensten. Er hat kein Ego. Er denkt nicht: „Oh je, ich bin umgefallen, was für ein traurige Misere. Was kann ich nun tun? Was soll bloß aus mir werden?“ Der Baum bemüht sich nicht, sich selber wieder zu der Stelle hin zu schaffen, die er einst einnahm. Er ist zugänglich für Veränderung. Bei Regen oder Sonnenschein, der Baum kennt seinen Wert, er weiß, er ist nicht darauf angewiesen, was ihn heimsucht. Er spielt seine Rolle gut. Ist er nun ein Stumpf im Wald, oder ist er ein Tisch in deinem Haus, der Baum steht aufrecht da. Nichts mindert ihn.
Wenn du dich selber beunruhigt findest, entsinne dich des Baums, entfalte ihn in deinem Herzen. Lege deine Hand auf dein Herz, und wisse, dass die ungemeine Stärke des Baumes dein ist, und dass alle Stärke von einer grenzenlosen Stärke herrührt, und dass du inwendig in dir all die Allmächtigkeit, die es gibt, innehast.

