HEAVENLETTER # 1088 Ewigkeit Selbst
EWIGKEIT SELBER
Gott redete …
Dir gehört es, nichts anzusammeln. Nicht Reichtum, nicht Liebe. Anhäufen ist festhalten. Festhalten ist einbehalten. Wenn du aufhäufst, gerätst du beladen. Du wirst beladen mit dem, was du festhältst, und wirst beladen mit Furcht vor deren Vergehen. Stelle Aufhäufen ein, und du wirst nicht befrachtet sein.
Reichtum und Liebe und Freunde gehören nicht zusammengetragen. Sie sind nicht Sammelobjekte.
Denke lieber an In-Umlauf-Setzen. Lasse Gesundheit zirkulieren. Lasse Liebe rundgehen. Lasse Freundschaft rundgehen. Ja gar bereits bei dem Gedanken ans Rundgehen erhöht sich dein Glücklichseins-Quotient.
Zirkulieren-Lassen ist teilen, und es ist teilen mit einem ausladenderen Wirkungsbereich. So wie bei deinen Gedanken, die in die unauslotbaren Sterne hinauslaufen – was du in Umlauf setzt, reicht weit. Du kennst nicht dessen exakten Verlauf, aber es wird die Welt und die Universen darüberhinaus umkreisen. Und zu einem gewissen Punkt in der Zeit kehrt es zurück, um sich auf deiner Schulter niederzulassen, freilich bloß für eine Weile, bis es sich frei setzt, abermals auszufliegen, um Alle segnend zu beglücken.
Allerdings setzt du nicht Reichtum, Liebe und Freundschaft in Umlauf, um einen Rückfluss zu erhalten, denn dies ist ebenfalls Festhalten. Das ist der Versuch, Gut-Glück-Haben zu scheffeln. Und euch gilt es, nicht anzusammeln.
Bringt Inspiration in Umlauf. Setzt Erhebung in Umlauf. Setzt Großherzigkeit, Wohlwollen, Freude in Umlauf.
In Umlauf setzen ist lösen, und mit Loslösen geht Freude einher. Just Freisetzen ist Freude.
Werde zu einem In-Umlauf-Setzer von Ungezwungenheit. Stelle dir vor, wenn du all die wilden Tiere der Welt in die Freiheit der Wildnis zurückbrächtest, zu was für einem Toben voller Freude es da in der Welt käme.
Sperre dein Herz nicht in einen Käfig ein. Das meiste, was ein Käfig tun kann, ist, Negativität vom Leib zu halten, wo sie angesammelt und und von woher sie unterschwellig verbreitet wird, bis sie ein Flächenbrand ist. Mangel an Freiheit verstärkt all das, was du nicht behalten möchtest. Lasse kein Herz eingesperrt sein.
Freiheit gibt Blumen statt, zu wachsen. Du bedrängst Blumen nicht. Du verteilst ihre Samen. Verstreue Freude ebenso leicht.
Dennoch ist dir nicht die Rolle des Freiheits-Gebers überantwortet, denn aufgrund welchen Dekrets hältst du Freiheit zurück? Du bist kein Held, welcher Freiheit verkündet. Du wirst hoch aufragen, bis zu dem Grade, wie du dich selber freisetzt. Befreit, erhebst du dich zu Höhen, die noch außer Sicht sind.
Du bist frei von Verpflichtung gegenüber der in Beschlag genommenen Vergangenheit, denn die Vergangenheit ist immer minder als die Gegenwart. Du denkst dir die Vergangenheit womöglich als kolossal wichtig, dem gegenüber ebbt das, was hinter dir ist, ab. Du kannst bloß sein, wo du bist. Du kannst nicht sonstwo sein.
Du findest womöglich einen kurzen Anblick von Mir hinter dir oder dir voraus, aber Ich bin immerfort, und Ich werde jetzt gefunden. Dieser Ort, jener Ort, fern und nah sind bloß Illusionen. Bald und später, hier und dort – allesamt Illusionen.
Was zwischen Uns existiert, existiert in dieser unvermittelten Ewigkeit, und doch ist zwischen Uns nichts. Es gibt einzig das Einssein von Uns, frei am Strömen in der Weite und im Folgenreichtum der Ewigkeit Selbst.
Und das Einssein von Uns ist das Zentrum von allem. Die Erde kreist um Uns, denn Wir sind die Sonne. Unser Bewusstsein ist die Sonne. Und die Sonne scheint mächtig. Scheine mit Mir in der Mächtigkeit der Liebe, freigegeben, um Sich Selber an jeden und alles und an dich zurückzugeben.

