HEAVENLETTER # 1038 Du lebst in der Ewigkeit
DU LEBST IN DER EWIGKEIT
Gott redete …
Anhänglichkeit ist nicht eine Verpflichtetheit, vielmehr wird sie mit einem vollen Herzen geschenkt.
Du bist deinem Körper treu ergeben, aber du bist dem Selbst von dir, welches unbeschadet des Leibes ist, nicht immer derart stützend.
Oft bist du nicht bloß gegenüber deinem Selbst treulos, du vergisst alles was jenes angeht. Oft befindest du dich in deinem Leben in einem wilden Ansturm, Dinge der Vergessenheit zu überantworten. Du verbringst deine Zeit damit, zu vergessen zu versuchen. Du versuchst zu vergessen, dass der Körper stirbt, und, im Verlaufe dessen, übersiehst du konsequent das, was niemals stirbt. Wie kannst du deiner Ewigkeit Beachtung schenken und dir dabei nicht den nicht dem Vergessen anheimstellbaren Tod des Leibes ins Gedächtnis rufen, diesen unvergesslichen und unauslotbaren Tod deines Körpers?
Der Tod des Körpers ist dir so furchterregend, dass du fast alles unternehmen wirst, ihn zu vergessen. Du nennst den Tod ein Enden, während er alldieweil einfach ein weiterer Schritt ist. Wofür sind all deine Suchthaltungen, wenn nicht, um dieses Geschehen zu vergessen, welches jedermann überkommt, den du kennst, und jedermann, den du nicht kennst, und welches zu dir kommt, und zu dir kommt?
Der Tod ist ein Segen schlicht so wie das Leben ein Segen ist. Was ihr Leben und Tod nennt, sind nichts mehr als Bestandteile des physischen Körpers. Du bist ein Wesenskern, von dem Physischen ungehindert. Du bist deine eigene Hinein- und Aus-dem-Körper-Heraus-Erfahrung. Du bist der Erleber dessen, was man als Leben bezeichnet, und dessen, was man als Tod bezeichnet. Du setzt mit dem Erfahren niemals aus. Du bist immerfort der Erfahrer deinerSelbst.
Du erlebst das Leben des Leibes und erlebst den Tod des Leibes. Das ist keine große Sache.
Du neigst zu der Auffassung, das Leben hänge von deinem Körper ab, das aber ist ausschließlich das physische Leben. Du denkst im Eigentlichen nicht, du seist durch die Dimensionen deines Körpers beschränkt, ist das nicht so?
In dem was du Leben und was du Tod nennst, gehst du voran. Du bist ein steter Strom. Du bist unsterblich. Du bist für immer und ewig. Dir kommt nie ein Ende zu. Dich zum Stoppen bringen, das gibt es nicht. Ewigkeit kann nicht in irgendetwas anderes umgeändert werden.
Du bist auf einer Reise. Du gehst in eine Richtung, und danach in eine andere. Bloß, in dem Gefilde, von dem Ich spreche, gibt es keine Richtungnahme. Es gibt kein so herum oder anders herum. Einzig Seien ist zugegen.
Du bist Mein Sein. Ich bin der Wesenskern von dir. Sowie du Mir Beachtung zollst, schenkst du deinem Selbst Beachtung.
Das ungeheure Ausmaß von Wer du bist zu erfassen, fällt dir schwer. Du hast dich als eine vergehende Angelegenheit gedacht.
Dein Körper ist eine vorübergehende Angelegenheit. Du bist nicht dein Körper. Dein Körper ist nicht deine Identität.
Er ist wie eine Blechdose. Wenn du mit ihr fertig bist, wirfst du sie hinaus. Dies ist nicht Ursache für Betrübtheit. Dies ist Anlass für Frohlocken.
Wenn du den Abschluss an der High School hinter dir hast, ist das ein Anlass zum Feiern. Von der High School trittst du zum College über. Stets nach oben rückst du vor.
Sobald du den Abschluss bei deinem physischen Körper gemacht hast, gehst du weiter zu intensiverem Gewahren deines inneren Seiens, welches ja immerhin alles ist, was du seit eh und je warst. Kleider, die du anziehst, sind nicht du. Sie sind lediglich Kleider. Deine ganze Leiblichkeit ist nichts anderes als Bekleidung.
Bist du der Meinung, du seist bar deines Körpers geringer? Es ist dein Körper, welcher minder ist. Du bist zuvörderst. Just dies vergisst du und hast du zu erinnern.
Du bist ein ewiges Selbst. Du bist Licht, ewiges Licht. Du bist eine lupenreine Flamme des Lichts. Niemals geht die Flamme aus. Und somit lebst du immerzu hoch oben in Meinem Licht.

